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Zieler ist wieder fit

96-Spiel gegen Schalke 04 Zieler ist wieder fit

Aufatmen bei Hannover 96: Ron-Robert Zieler hat am Donnerstag wieder trainiert und wird auch am Freitag (20.30 Uhr) in Gelsenkirchen gegen den FC Schalke Spielen können.

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Ron-Robert Zieler ist wieder fit.

Quelle: Maike Lobback (Archiv)

Hannover. Die spannendste Frage bei Hannover 96 wurde am Donnerstag schon gegen Mittag positiv beantwortet. Ron-Robert Zieler erschien beim nicht öffentlichen Training der „Roten“ in voller Torwartkluft – und das bedeutet, dass der 26-jährige Nationalkeeper am Freitagabend das 96-Tor im schweren Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 hüten kann. Zieler hat sich halbwegs von seinem Magen-Darm-Infekt erholt und wird in der Veltins-Arena seinen 157. Einsatz in Folge für den Club bestreiten.

Mit Zielers Rückkehr wurde auch die letzte Unklarheit über die Aufstellung der „Roten“ bei den „Königsblauen“ beseitigt. Trainer Michael Frontzeck muss sein Erfolgsteam, das beim 4:0 gegen den FC Ingolstadt so viel Spaß machte, nicht ändern. Er scheint ohnehin seine Stammelf gefunden zu haben, was dem 51-Jährigen, der bekanntermaßen kein Freund großartiger Veränderungen ist, sehr gelegen kommen dürfte. „Es gibt objektiv keine Gründe, die Mannschaft groß auseinanderzureißen“, sagte der Coach. Seine erste Elf hat einen klaren Bonus bei ihm.

Gerade im offensiven Mittelfeld, wo Frontzeck auf den Außenpositionen und beim Part hinter der einzigen Spitze im Verlauf der Hinrunde mehr wechseln musste als ihm recht war, scheint der Trainer jetzt die richtige Mischung gefunden zu haben. Okay, Leon Andreasen, der gegen Ingolstadt traf und auch eine bärenstarke Partie bot, ist auf der Spielmacherposition eher eine Verlegenheitslösung. Normalerweise ist hier Hiroshi Kiyotake gesetzt, aber der Japaner fällt wegen eines Haarrisses im Fuß noch bis zur Winterpause aus. Allerdings ist Andreasen eine gute Alternative, genauso wie es Ceyhun Gülselam beim 1:2 gegen Borussia Mönchengladbach war, der den Part erheblich defensiver interpretiert hatte.

Und auch über seine beiden Außen Kenan Karaman und Uffe Bech ist Frontzeck voll des Lobes. „Die beiden machen das sehr gut“, sagte der Trainer. Und selbst Artur Sobiech, der als alleiniger Stürmer oft eine unglückliche Figur abgab, erhält warme Worte vom Chefcoach. „Artur hat einen Schritt nach vorn gemacht in der Ballsicherung. Er ist jetzt besser im Spiel“, sagte Frontzeck.

Sobiechs Torgefahr lässt allerdings zu wünschen übrig. Drei Treffer bei 14 Einsätzen ist ausbaufähig. Aufgrund der mangelnden Konkurrenzsituation hat der Pole seinen Platz jedoch auch heute Abend sicher. Die Partie heute in Gelsenkirchen wäre eine gute Gelegenheit für Sobiech, sein persönliches Torkonto zu erhöhen. Auch, damit 96 die „große Aufgabe auf Schalke“ (Frontzeck) lösen kann.

„Wir müssen an unsere guten Auswärtsleistungen anknüpfen, müssen an die 100 Prozent herankommen, wie wir es gegen die sogenannten besseren Gegner wie Wolfsburg oder Mönchengladbach bewiesen haben“, sagte der hannoversche Trainer. „Dann ist etwas drin für uns.“ Er sieht seine Mannschaft bestens vorbereitet, sie sei „bissig und fokussiert“ auf den Freitagabend.

Den richtigen Druck aber wähnt er bei den Gastgebern. „Schalke muss gewinnen, um oben dranzubleiben“, sagte Frontzeck. „Darum wird es gewiss ein interessanter Abend.“

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Die 96-Einzelkritik zum Spiel

Gülselam taucht ab, Benschop ohne Torgefahr. Ron-Robert Zieler war am Freitagabend der beste Spieler bei Hannover 96. Er zeigte sofort seine Klasse und rettete als Herr der Lage die "Roten" vor einer noch größeren Niederlage gegen Schalke 04.

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