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Benefizspiel bringt 100.000 Euro für Stiftungen

"96-Freunde" gegen "Werderaner" Benefizspiel bringt 100.000 Euro für Stiftungen

Bei dem Benefizspiel der beiden Ex-Nationalspieler Per Mertesacker und Clemens Fritz wurden am Sonnabend 100.000 Euro eingenommen. Das Geld teilen sich die Stiftungen der beiden und unterstützen damit hilfsbedürftige Kinder in Hannover und Erfurt.

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Bekannte Gesichter beim Benefizspiel in Hannover: Oliver Pocher und Elton.

Quelle: Sielski

Hannover. Guck mal, das ist der Elton. Der ist öfter mal im Fernsehen“, sagt ein Vater zu seinem Sohn. Der gewichtige Moderator steigt aus der Beifahrertür einer Limousine, wehrt Wünsche nach Autogrammen oder Selfies freundlich ab. Er hat es eilig und muss sich noch umziehen für das Fußballspiel, zu dem er gleich auflaufen wird.

Im Benefizspiel standen sich am Sonnabend Per Mertesacker mit seinen 96-Freunden und die Werderaner von Clemens Fritz gegenüber. Am Rand des Spielfelds konnte man derweil allerhand bekannte Gesichter sehen.

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Wenn Elton Fußball spielt, dann ist Oliver Pocher nicht weit. Der eine Comedian reibt sich dann am anderen, wobei ausdrücklich zu erwähnen ist, dass beide ordentlich kicken können. Pocher hat am Sonnabend in Per Mertesackers Truppe „96-Freunde“ gegen die „Werderaner“ von Clemens Fritz gespielt, die Elton in ihren Reihen hatte. Die Partie im neuen 96-Stadion in der Eilenriede unterstützte die Stiftungen der beiden Ex-Nationalspieler. Diejenige von Mertesacker kümmert sich um die soziale Integration von Kindern in der Region Hannover, Fritz hilft in seiner Heimatstadt Erfurt in Not geratenen Kindern.

Mehr zum Spiel

Das Spiel zum Nachlesen gibt es hier beim Sportbuzzer.

Die beiden Teams waren so besetzt, dass sie in früheren Jahren für eine vernünftige Bundesligapartie getaugt hätten. Für Mertes 96-Freunde liefen beispielsweise Mike Hanke, Daniel Stendel, Hanno Balitsch, Michael Tarnat sowie aus dem Nichtfußballer-Lager außer Pocher noch Tennisspieler Nicolas Kiefer und Rainer Schumann, Schlagzeuger von Fury in the Slaughterhouse, auf. Letzterer hatte eine Doppelrolle, denn die Furys rockten in der Halbzeitpause auf einer für ihre Verhältnisse kleinen Bühne etwas am Rande des Geschehens.

„Clemens’ Werderaner“ brachten unter anderem Tim Wiese (lautstark gefeiert), Frank Baumann, Patrick Owomoyela und den Kugelblitz Ailton auf den Rasen. Der Brasilianer war gemeinsam mit Ivan Klasnic mit dem Hubschrauber in Langenhagen eingeflogen und dann im Eiltempo per Auto über die Vahrenwalder Straße zum Stadion gebracht worden, weil beide zuvor ein weiteres Benefizspiel in Ostfriesland absolviert hatten. „Es ist wie früher. Sie sind immer noch alle ehrgeizig und dankbar, dabei zu sein“, sagte Mertesacker, der wie auch einige andere Spieler, vor allem in den Bremer Reihen, immer noch aktiv ist. Die Älteren kamen aber auch zu ihrem Recht. Dem ersten Tor für Mertes 96-Freunde durch Nebojša Krupnikovic ging eine Kurzpass-Kombination über etwa sechs Stationen voraus, und zwar direkt vor dem Fünf-Meter-Raum der Werderaner.

Die wichtigsten Resultate: 4444 Zuschauer sahen nach Veranstalterangaben das Spiel. Durch ihre Eintrittskarten, Sponsorenhilfe und Sonderaktionen wie eine Tombola kamen 100 000 Euro an Einnahmen zusammen, die sich beide Stiftungen brüderlich teilen. Das Spiel endete 7:7, wobei der immer noch zum Publikumsliebling taugende Babacar N’Diaye für die Roten von der Leine zwei Tore schoss und Johannes Eggestein für die Grünen von der Weser gleich deren vier. Dass man sich Unentschieden trennen würde, war irgendwie vorhersehbar und dem Charakter eines Freundschaftsspiels ja auch angemessen.

Am Ende waren dann alle zufrieden, auch wenn einer etwas anderes vorgab. Kugelblitz Ailton, der seinen Beinamen gern zitiert und rein körperlich stärker in Richtung Kugel als Blitz tendiert, hatte in der Halbzeitpause zwei Tore angekündigt und keins geschossen. „Ein Spiel ohne Tor von Ailton ist kein gutes Spiel“, sagte der Brasilianer in seinem speziellen Deutsch. Er lächelte dabei aber und war beim abschließenden Autogramme schreiben genauso fleißig wie zuvor auf dem Platz. Auch Elton nahm sich jetzt die Zeit dafür.     

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