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96-Fans randalieren in drei Bussen

Vor Nordderby 96-Fans randalieren in drei Bussen

Doch nicht ohne Zwischenfälle ist die als Hochsicherheitsspiel eingestufte Partie zwischen Werder Bremen und Hannover 96 bei den Fans abgelaufen: 260 Fans, die als problematisch eingestuftt waren, hätten am Sonnabendmorgen versucht, die Polizei in der Bremer Neustadt zu überrumpeln. Später seien Shuttle-Busse beschädigt worden.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Bremen. Laut Bremer Polizei seien die Fans aus Hannover auf Schleichwegen nach Bremen gefahren und hätten ihre Fahrzeuge am Flughafen abgestellt. In der Bremer Neustadt hätten sie sich zu einem "unkoordinierten Marsch" formiert, sodass die Ordnungshüter eingegriffen hätten.

"Das war ein konspiratives Treffen, das war schon auffällig", sagte eine Polizeisprecherin. Die Fans waren allerdings. Die Personalien wurden kontrolliert, zwölf Fans mit Stadionverbot wurden daraufhin zur Landesgrenze begleitet. Die anderen Fans wurden zum Weserstadion begleitet.

96-Sprecher Christian Bönig und der Fan-Beauftragte sahen in dem Vorgehen allerdings keinen Anlass zur Sorge. "Die Fans haben sich dort zum Frühstücken getroffen und werden nun von der Polizei zum Stadion begleitet", sagte Bönig. Alles sei friedlich abgelaufen, es habe keine Auseinandersetzungen gegeben. Die hatte auch die Polizei nicht registriert.

Zu Sachbeschädigungen kam es aber in drei Shuttle-Bussen, mit denen per Zug angereiste Fans zum Osterdeich gebracht wurden. Zum Teil stark alkoholisierte Fans zerstörten Scheiben der Busse und beschädigten die Sitze. Einer dieser Busse musste zum Polizeipräsidium gebracht werden, wo die Personalien der Störer festgestellt wurden. 19 Insassen dieses Busses erhielten ein Stadtverbot und mussten die Heimreise antreten.

Die Rückfahrt nach der 1:4-Niederlage in Bremen verlief nach Angaben von Polizei und Bundespolizei dagegen weitgehend friedlich.

Am Rande von Spielen zwischen den beiden Vereinen war es in der Vergangenheit immer mal wieder zu Auseinandersetzungen gekommen.

sbü

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