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Brinkmann will HAZ-Bundesliga-Tippspiel wieder gewinnen

Bundesliga Brinkmann will HAZ-Bundesliga-Tippspiel wieder gewinnen

Das HAZ-Bundesliga-Tippspiel geht wieder an den Start – und Reinhard Brinkmann, Gewinner der Vorsaison, will seinen Titel verteidigen. Der Fußballbegeisterte hofft, sich gegen Tausende andere Teilnehmer durchzusetzen.

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Reinhard Brinkmann will seinen Titel beim HAZ-Bundesliga-Tippspiel verteidigen.

Quelle: Tobias Kleinschmidt

Hannover. Nein, als Fußballfan will sich Reinhard Brinkmann nicht bezeichnen. „Ich bin fußballinteressiert“, korrigiert der 58-Jährige; es klingt wie eine höfliche Untertreibung: Wenn am 5. August der Ball in der Bundesliga wieder rollt, hat Brinkmann einen Titel zu verteidigen. Der Hannoveraner hat in der vergangenen Saison das Bundesliga-Tippspiel der HAZ gewonnen, und dass Brinkmann auch bei der Neuauflage in diesem Jahr dabei ist, versteht sich beinahe von selbst.

Sein Erfolgsrezept? „Gibt es nicht. Ich hatte einfach nur das richtige Bauchgefühl“, sagt Brinkmann, der lange an der Tabellenspitze gestanden hatte. Erst in der Schlussphase der Saison habe er etwas taktiert. „Ich habe mir angeguckt, was meine Verfolger so machen“, verrät er. Orientiert hat sich Brinkmann aber nicht an den getippten Spielergebnissen seiner Konkurrenz, sondern an deren Zusatztipps. „Es ging darum einzuschätzen, wie viele Tore in der 1. und 2. Halbzeit fallen, und wie viele Gelbe Karten es gibt“, erläutert er. Zudem habe er immer wieder einen Blick auf die Verletztenlisten der einzelnen Vereine geworfen.

Brinkmann hat beim HAZ-Tippspiel ordentlich abgeräumt. Gleich zum Auftakt am 1. Spieltag wurde der Hannoveraner Tagessieger und erhielt dafür ein signiertes Trikot von Hannover 96. „Ich war richtig überrascht, dass ich sofort der beste von mehr als 3000 Teilnehmern war“, erinnert er sich. Zwar sei ihm das Trikot zum Anziehen zu klein, was Brinkmann aber sportlich nimmt: Es sei zu verschmerzen.

Schon nach der Hinrunde lag Brinkmann an der Tipp-Tabellenspitze und durfte sich als „Herbstmeister“ über eine VIP-Karte für das 96-Spiel gegen Nürnberg freuen. Zu diesem Zeitpunkt habe er sich noch keine Gedanken über einen möglichen Gesamtsieg gemacht: „Ich habe die Zwischenstände immer nur sporadisch verfolgt“, sagt Brinkmann. Mit so viel Gelassenheit ließ sich auch das Saisonfinale gut ertragen: Brinkmann behauptete seine Führung und darf nun jedes Spiel der „Roten“ live im Stadion verfolgen. Lohn für den Sieg sind zwei 96-Dauerkarten für die neue Saison. Über geringes Interesse am zweiten Saisonticket muss er sich keine Sorgen machen. Seine Frau Jutta werde ihn häufig in die AWD-Arena begleiten, sagt Brinkmann, „sie hat sich bereits bei mir angemeldet“. Aber die Liste sei sehr schnell sehr lang geworden: Freunde und Kollegen wollen auch mit.

Geboren wurde Brinkmann in Nordrhein-Westfalen, aus beruflichen Gründen zog es ihn später nach Hannover. Da dauerte es nicht lange, bis er seine Leidenschaft für die „Roten“ entdeckte. „Wenn man hier wohnt, muss man doch für 96 sein“, sagt der Bauingenieur, der im öffentlichen Dienst tätig ist.

In seiner Jugendzeit stand Brinkmann selbst auf dem Platz, heute verfolgt er das Geschehen lieber im Stadion oder vom Sofa aus. Auch bei der Frauenfußball-WM hat er mitgefiebert. „Von den Deutschen war ich sehr enttäuscht. Aber was die Japanerinnen und die Amerikanerinnen gezeigt haben, ließ sich wirklich gut ansehen“, sagt er.

Dass er seinen Titel beim HAZ-Gewinnspiel verteidigen kann, daran glaubt Brinkmann nicht – kampflos will er ihn allerdings nicht hergeben. Seine ersten Prognosen hat er auch bereits getroffen: „Bayern wird Meister, 96 landet auf Platz sechs, Augsburg und Kaiserslautern steigen ab, und Mönchengladbach spielt die Relegation.“ Das sagt ein ausgewiesener Fußballfachmann mit viel Bauchgefühl.

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