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Das neue Wir-Gefühl mit Daniel Stendel

Saisonabschluss Das neue Wir-Gefühl mit Daniel Stendel

Noch vier Tage kann sich Hannover 96 Erstligist nennen – eines nehmen die "Roten" aber mit in die 2. Liga: Ein neues Wir-Gefühl. Das hat ihnen Trainer Daniel Stendel vermittelt. Und deshalb hat er darauf bestanden, dass zum Saisonabschluss Dienstagabend alle Spieler zusammenkommen. Nur eine Ausnahme lässt er gelten.

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„Alle zusammenbekommen“: Die Gemeinschaft ist Daniel Stendel wichtig.

Quelle: dpa

Hannover. Daniel Stendel hat in den wenigen Wochen ziemlich am Rad gedreht. Der Trainer von Hannover 96 hat dabei vieles bewirkt. Der Stimmungsumschwung in der Mannschaft und besonders bei den Fans ist deutlich spürbar. Der 42-Jährige hat ein neues Wir-Gefühl geschaffen durch seine absolut authentische Art.

Zusammenhalt ist für Stendel das A und O. Darum hat er großen Wert darauf gelegt, dass zur internen Saisonabschlussfeier der Mannschaft alle Spieler dabei sind, auch die verletzten Profis, die sich in ihren Heimatländern aufhalten. Sein Plan ist nicht ganz aufgegangen, aber zumindest fast. Heute Abend, wenn Team, Betreuer und Trainer gemeinsam in geselliger Runde vier Tage vor dem Finale beim alten und neuen deutschen Meister FC Bayern München auf die schwere und ereignisreiche Saison zurückblicken, wird Hotaru Yamaguchi als Einziger fehlen.

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Der 25-jährige Japaner hatte sich im Länderspiel Ende März gegen Syrien schwer verletzt, sich einen Nasenbeinbruch und einen Bruch der linken Augenhöhle zugezogen. Deshalb wird er in seiner Heimat behandelt. Yamaguchi, dessen Vertrag bei den „Roten“ auch für die 2. Liga gilt, wird zwar heute nicht dabei sein, weil es sich aus terminlichen Gründen nicht einrichten ließ, will sich aber Ende der Woche noch persönlich von der Mannschaft in die Sommerpause verabschieden.

Andere Spieler werden schon heute nach Hannover kommen. Uffe Bech hatte sich beim Stendel-Debüt Anfang April in Berlin (2:2) einen Sehnenriss im linken Knie zugezogen. Die Saison war damit für den 23-Jährigen beendet. Die Reha absolviert er in seiner Heimat in Dänemark. Alexander Milosevic – bis Saisonende ausgeliehener Defensivspieler von Besiktas Istanbul – hat sein Kommen auch angekündigt. Der 24-jährige schwedische Nationalspieler hatte sich vor gut zwei Wochen bei der Partie in Ingolstadt (2:2) einen Innenbandriss im rechten Knie zugezogen. Die Verletzung wurde nicht operiert, Milosevic kuriert sie in seiner Heimat aus.

Stendel hat also wie gewünscht fast alle zusammen. „Es war für mich von Vornherein völlig klar, dass wir versuchen würden, alle noch einmal zusammenzubekommen“, sagte der 96-Chefcoach. „Bei allem, was nicht so positiv verlaufen ist, ist es ein Team, das über zwölf Monate versucht hat, das Beste herauszuholen und auch irgendwo als Mannschaft zusammengewachsen ist. Da gehört es einfach dazu, dass man sich zusammen noch einmal trifft.“

Noch viermal Training

Am Sonnabend steht das Saisonfinale für die „Roten“ beim FC Bayern (Anpfiff ist um 15.30 Uhr) an. Bis dahin wird 96 noch viermal trainieren. Die Fans haben heute (10 Uhr) und morgen (9.30 Uhr) noch die Möglichkeit, den Profis beim Üben zuzusehen. Die Einheiten am Donnerstag und Freitag sind nicht öffentlich.

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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