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Polizei droht Problemfans mit Führerscheinentzug

Niedersachsen-Derby Polizei droht Problemfans mit Führerscheinentzug

Dürfen die das? Die Braunschweiger Polizei droht rund 340 Anhängern von Hannover 96 und Eintracht Braunschweig mit Konsequenzen bis hin zum Führerscheinentzug, sollten sie am Sonntag beim großen Niedersachsen-Derby negativ auffallen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover/Braunschweig. Die Braunschweiger Polizei droht rund 340 Anhängern von Hannover 96 und Eintracht Braunschweig mit Konsequenzen bis hin zum Führerscheinentzug, sollten die Betroffenen am Sonntag beim Derby auffällig werden. Das steht in einem Brief, den die Behörde jetzt an die „Problemfans“ geschickt hat.

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Die Polizei droht gewaltbereiten Fußballfans vor dem Derby mit Führerscheinentzug. Ein richtiges Signal?

„Als Strafe ist das nicht möglich“, sagt Jens Buck, Richter am Amtsgericht Hannover. Allerdings kann die Verwaltung Fußballrowdys, die wiederholt straffällig werden, zum Eignungstest heranziehen. „Dabei wird ermittelt, ob jemand, der regelmäßig die Kontrolle über sich verliert, in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen“, sagt Buck. Fällt der Test negativ aus, kann die Verwaltung den Führerschein einziehen.

Wenn man Hannoveraner und Braunschweiger nach den Derbys ihrer Fußballvereine fragt, dann lautet die Antwort meist: "Es gibt nur eines!" Gemeint ist das Niedersachsen-Derby, Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig. Treffen diese Vereine aufeinander, dann brennt es auf und neben dem Platz.

Wir werfen einen Blick auf die bewegte Geschichte dieses großen Fußballderbys.

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Derweil stellt die Westfalenbahn Fußballfans, die am Sonntag zum Spiel nach Braunschweig reisen wollen, einen Sonderzug bereit. Er fährt um 9.52 Uhr auf Gleis 10 im Hauptbahnhof Hannover ab und bietet Platz für 1000 Fans. Zurück geht es um 16.44 Uhr von Gleis 1 in Braunschweig. Unterwegs hält der Zug nicht. Die Bundespolizei weist noch einmal darauf hin, dass von 5 bis 13.30 Uhr und von 15 bis 20 Uhr ein Alkoholkonsumverbot in Nahverkehrszügen gilt.

isc

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