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Didier Ya Konan besteht ersten Härtetest

Hannover 96 Didier Ya Konan besteht ersten Härtetest

Das Testspiel gegen die „U 23“-Regionalligaelf der „Roten“ war schon fast gelaufen, da blitzte es endlich auf, dieses Lächeln im Gesicht, das so lange nicht zu sehen gewesen war bei Didier Ya Konan. Gegen Hoffenheim werden die 96-Fans auf die Kunststücke des Ivorers aber wohl noch verzichten müssen.

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96-Stürmer Didier Ya Konan besteht einen ersten Härtetest, aber sein Einsatz zum Saisonstart gegen Hoffenheim bleibt fraglich.

Quelle: zur Nieden

Hannover. Das Spiel war schon fast gelaufen, da blitzte es endlich auf, dieses Lächeln im Gesicht, das so lange nicht zu sehen gewesen war bei Didier Ya Konan. Man vermisste es nicht nur am Dienstag beim kurzfristig angesetzten Testspiel des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 gegen die „U 23“-Regionalligaelf der „Roten“, sondern seitdem den Stürmer ein Muskelfaserriss im Oberschenkel vor mehr als einem Monat ausgebremst hatte. Nun aber war es zurück: Ya Konan hatte sich den Ball zum Handelfmeter zurechtgelegt und mit trockenem Schuss sicher verwandelt. Ein Grund, sich zu freuen. Es war das dritte Tor des Nachmittags und das erste für die Profis, die sich nach 60 Minuten einer stark aufspielenden Nachwuchself überraschend mit 1:2 geschlagen geben mussten.

Doch die Frage nach dem Sieger und dem Gewinner stellte sich am Dienstag nicht; zu erkennen auch daran, dass Ya Konan anschließend pausenlos Autogramme schreiben musste, obwohl er zur unterlegenen Elf gehört hatte. Erstmals hatte er wieder das volle Programm mit der Mannschaft absolviert, das Verlangen nach ihm war entsprechend groß. Dass sich der Ivorer auf dem Trainingsplatz zurückmeldete, und das gleich unter Wettkampfbedingungen – zur Stelle war sogar ein offizielles Schiedsrichtertrio –, machte Fans und Verantwortliche gleichermaßen froh. Die große Frage aber, ob es reicht, um am Sonnabend im ersten 96-Bundesligaspiel der neuen Saison gegen 1899 Hoffenheim da weiterzumachen, wo der Stürmer in der vorigen Spielzeit aufgehört hat, die blieb gestern weitestgehend offen.

Von Ya Konan, der gewohnt trickreich agierte, dem aber offensichtlich die Spritzigkeit fehlte, die ihn sonst auszeichnet, war in dieser Hinsicht verhaltener Optimismus zu hören. „Ich versuche zum Spiel fit zu sein“, sagte der Angreifer, der normalerweise gesetzt ist für die Startelf. Die 60 Minuten zuvor seien aus seiner Sicht hart, aber okay gewesen. „Und das Tor hat mir gutgetan.“

Nur noch wenige Tage sind es bis zum Spiel; nach Lage der Dinge eine zu kurze Zeit, um von geschätzt 60 auf 100 durchstarten zu können. Norbert Düwel, 96-Kotrainer, drückte sich in der Hinsicht diplomatisch aus. „Den Belastungstest hat ,Didi‘ überstanden“, sagte er. „Wir sind froh, dass nichts passiert ist.“ Dass Ya Konan noch nicht die gewohnte Antrittsschnelligkeit besitze, sei aufgrund des Trainingsaufbaus „normal“. Das gelte ebenso für Steve Cherundolo, einem zweiten länger Verletzten aus der Stammelf, der gestern ebenfalls seine Fitness testete. Auch dem Amerikaner fehle noch etwas der Rhythmus, sagte Düwel.

Cherundolo, der wochenlang wegen eines Bänderrisses pausiert hatte, sagte, er sei fast schmerzfrei und liege im Zeitplan. „Es scheint der Fall zu sein, dass ich zum 1. Spieltag fit sein werde. Wenn auch nicht zu 100 Prozent“, sagte der Verteidiger, der am Dienstag solide, aber nicht fehlerfrei agierte. Gegen Hoffenheim zu spielen, das hat er auf jeden Fall im Hinterkopf. „Wenn man im Training kontinuierlich gute Leistungen bringt, dann kann man sich empfehlen“, sagte Cherundolo. Eine Wette darauf, ob er gegen Hoffenheim aufläuft, will er allerdings nicht eingehen.

Um Ya Konans Aussichten für den Sonnabend dürfte es schlechter bestellt sein; Mannschaftskapitän Cherundolo sagt: „Man muss ihm die Zeit geben, die er braucht.“ In der Tat wäre 96 wenig geholfen, wenn der Ivorer zu früh zu viel will – und damit möglicherweise einen neuen Rückschlag riskiert.

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