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Didier Ya Konan ist auf dem Sprung

Hannover 96 Didier Ya Konan ist auf dem Sprung

Wie schön, wenn ein Trainer solche Sorgen hat! Am Samstag tritt Hannover 96 zum ersten Bundesliga-Auswärtsspiel dieser Saison beim 1. FC Nürnberg an, und Mirko Slomka muss darüber grübeln, welchen Stürmer er draußen lässt, obwohl sich alle vier in blendender Form präsentieren.

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Didier Ya Konan ist auf dem Sprung - aber nur beim Training.

Quelle: zur Nieden

Hannover. Was Mohammed Abdellaoue und Jan Schlaudraff aktuell drauf haben, das führten sie zum Auftakt gegen die TSG Hoffenheim unter viel Beifall vor: Beim 2:1 gingen beide 96-Tore auf ihr Konto – und nicht nur das. Nach seiner Einwechslung war vorigen Sonnabend zudem von Moritz Stoppelkamp zu sehen, dass er Ansprüche geltend macht. Seit Mittwochabend ist nun auch Didier Ya Konan, der beim Hoffenheim-Spiel nur Zuschauer war, wieder ein heißes Thema. Der 27-Jährige empfahl sich mit einem 70-minütigen Auftritt im Länderspiel der Elfenbeinküste gegen Israel (4:3), bei dem er mit dem Tor zum 2:0 (45. Minute) auch seine Vollstreckerqualitäten aufblitzen ließ, was Slomka am Donnerstag zu der Feststellung veranlasste: „Für mich ist er näher herangerückt an die Mannschaft als vor einer Woche.“

Doch reicht es schon, um gleich wieder erste Wahl zu sein, was generell der Anspruch des ehrgeizigen Stürmers ist, dem zuletzt die Folgen eines Muskelfaserrisses zu schaffen machten? Slomka hat sich diesbezüglich noch nicht festgelegt. Beim Abschlusstraining heute Nachmittag, bei dem Zuschauer übrigens draußen bleiben müssen, wird Ya Konan aufgrund der Reise zum Länderspiel erstmals in dieser Woche mit der 96-Mannschaft üben.

Das aber muss für die Chancen des Ivorers mit Blick auf die Nürnberg-Partie nicht unbedingt von Nachteil sein. „Dass er im Nationaltrikot 70 Minuten gespielt hat und es für ihn auch noch ein Erfolgserlebnis gab, war sehr gut für Didier“, sagte Slomka. Jetzt hieße es, sich ein genaues Bild zu machen und zu überlegen, was gegen die defensivstarken Nürnberger die beste taktische Variante sei. Schließlich müsse man sehen, „welcher Spieler am besten passt und wer in einer herausragenden Verfassung ist“, sagte Slomka. Vielleicht werde ja auch keiner der drei – Abdellaoue (er schoss beim 3:0 von Norwegen gegen Tschechien zwei Tore und bestätigte damit seine gute Form), Schlaudraff und Ya Konan – auf der Bank Platz nehmen. Das allerdings wäre eine sehr mutige Entscheidung zulasten der Defensive und würde wohl bedeuten, dass Schlaudraff im Mittelfeld spielen würde.

Hannover 96 konnte im ersten Bundesligaspiel am vergangenen Wochenende drei wichtige Punkte sammeln. Die ganze Woche haben die "Roten" trainiert. Beim Spiel für ihre Nationalteams haben sich die 96-Stürmer Ya Konan und Abdellaoue torgefährlich gezeigt. Die Spritzigkeit kommt für 96-Coach Slomka vor dem Spiel gegen Nürnberg genau richtig. Am Sonnabend geht es um 15.30 Uhr weiter.

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Aber vielleicht machen solche Gedankenspiele auch das neue Selbstbewusstsein deutlich, das bei Hannover 96 seit der vorigen Saison Einzug gehalten hat. Von Dieter Hecking, dem Nürnberger Coach, war vor dem Wiedersehen mit seinem früheren Klub viel Lob zu hören über den hannoverschen Erfolgsweg. „Eine gefestigte Mannschaft und vorne sehr variabel und schnell“, sagte er. Dahinter steckt einiges an Wertschätzung – und für 96 die Verpflichtung, das am Samstag auch in Nürnberg zu zeigen. In der vorigen Spielzeit gab es beim 1:3 nichts zu holen – damals übrigens mit Abdellauoe und Schlaudraff in der Startelf und ohne den am Knie operierten Ya Konan.

Dafür, dass es diesmal besser laufen könnte, führt Slomka nicht nur den fußballerischen Reifeprozess bei den „Roten“ an. „Es sind Typen im Team, wir haben eine starke Charaktergemeinschaft und einen hervorragenden Mannschaftsgeist“, sagt er.

Dazu kommt die Konzentration auf das Nächstliegende, nicht mal das Play-off-Spiel kommenden Donnerstag hat da eine Chance. „Sevilla findet bei uns in der Kabine im Grunde nicht statt“, sagte der Trainer, gefragt nach den Eindrücken der vergangenen Tage seit der Auslosung. Ein gutes Spiel beim „Club“ zu machen, um dann gegen die Spanier dabei sein zu dürfen, darum gehe es. Zunächst zumindest.

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Treffer für Nationalteams
Foto: Abdellaoue (li.) und Ya Konan sind fit für das Spiel gegen Nürnberg.

Beim Spiel für ihre Nationalteams haben sich die 96-Stürmer Ya Konan und Abdellaoue torgefährlich gezeigt. Die Spritzigkeit kommt für 96-Coach Slomka vor dem Spiel gegen Nürnberg genau richtig – er setzt auf alle Stürmer.

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