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In allen Belangen unterlegen

96 gegen Mainz: Die Spielanalyse In allen Belangen unterlegen

In allen Bereichen waren die "Roten" unterlegen: Hannover 96 hat sich bei der 0:3-Niederlage bei Mainz 05 ins Gespräch gebracht in der Fußball-Bundesliga – und zwar als Abstiegskandidat. Die Spielanalyse von unserem Redakteur Heiko Rehberg.

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Nichts zu holen in Mainz: Christian Schulz und Artur Sobiech nach dem Abpfiff.

Quelle: dpa

Hannover/Mainz. Das Spiel: 0:3 klingt bereits nicht schön, doch hätten die Gastgeber mit 4:0 oder 5:0 gewonnen, niemand bei Hannover 96 hätte sich angesichts von einem Mainzer Pfosten- und einem Lattenschuss in der Schlussphase nicht beschweren können. Die Mainzer waren in allen Belangen überlegen, nach fünf ordentlichen Minuten schauten die 96er fast immer zu. Ein Pfostenschuss von Salif Sané in der 76. Minute – mehr hatten die „Roten“ nicht zu bieten. Trainer Michael Frontzeck bekräftigte auch nach dieser Partie, dass 96 vor der Winterpause keinen Spieler mehr verpflichten wird.

Totalausfall in allen Mannschaftsteilen: Gegen Mainz 05 zeigte Hannover 96 keine gute Leistung. Die Einzelkritik.

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Die Tore

Yoshinori Muto – den Namen wird man sich nicht nur in Hannover merken müssen. Der junge Mann erzielte die ersten beiden Tore (15. und 29. Minute) und machte auch sonst mit den hannoverschen Verteidigern Marcelo und Christian Schulz, was er wollte. Bei seinem zweiten Treffer nach einem Eckball stand er völlig frei im Fünfmeterraum – und das bei dem Größenvorteil der 96-Profis. Den dritten Mainzer Treffer vom ebenfalls starken Yunus Mulli ging ein amateurhafter Fehler von Marcelo voraus (47.).

Kommentar

Totalversagen in allen Mannschaftsteilen: Bei Hannover 96 gibt es nach der Niederlage nichts mehr schön zu reden. Der Kommentar.

Der Spieler des Tages

Natürlich der Mainzer Muto. Bei 96 war Sané der beste Feldspieler und einer der wenigen, die ab und zu mal etwas versuchten. Dass auch er weit von seiner Bestform entfernt war, sagt viel aus über die Gesamtleistung. Torwart Ron-Robert Zieler parierte zweimal noch sehr gut, beim zweiten Tor machte er nach dem Eckball allerdings auch einen unentschlossenen Eindruck.

Die Szene des Tages

„Wir hatten uns in der Pause für die zweite Halbzeit noch mal richtig etwas vorgenommen“, sagte 96-Trainer Michael Frontzeck. Doch das Vorhaben torpedierte in der 47. Minute Verteidiger Marcelo. Der Brasilianer wollte, wie so oft, den Ball zurückspielen, übersah dabei aber den Mainzer Malli. Der umkurvte Zieler und schob zum 3:0 ein – es war der endgültige K.o. für 96.

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Trotz der schwachen Vorstellung gegen Mainz will 96 keinen Neuzugang mehr verpflichten. Eine gute Entscheidung?

Die Statistik

Hannover hatte etwas mehr Ballbesitz (51 Prozent), wusste damit aber nichts anzufangen. Bei der Zweikampfquote waren die Mainzer minimal besser (51:49 Prozent), auch wenn man von der Tribüne aus den Eindruck hatte, dass die 05er fast jeden Zweikampf gewannen. Mainz gab 18 Torschüsse ab, die hannoverschen Profis schossen elfmal aufs Tor.

Die Stimmen

Michael Frontzeck (96-Trainer): „Mit dem 1:0 haben wir die Ordnung stattgefunden und dann eine halbe Stunde lang nicht stattgefunden. Es war ein verdienter Mainzer Sieg.“
Martin Schmidt (Mainzer Trainer): „Riesenkompliment für die Willensleistung meiner Spieler. Unser Fußball ist einfach gestrickt, aber gepaart mit Mut und Überzeugung können wir in der Liga solide mitmischen.“

Keine Punkte für Hannover 96: Obwohl die Mannschaft gegen Mainz den ersten Saisonsieg holen wollte, verlor das Team von Michael Frontzeck mit 0:3.

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Kommentar zu Hannover 96
Foto: Ratlos: 96-Torwart Ron-Robert Zieler.

Nach dieser schlimmen Vorstellung gibt es nichts mehr schön zu reden: Spielt Hannover 96 so weiter wie bei der 0:3-Pleite in Mainz, dann ist die Mannschaft in dieser Saison der Abstiegskandidat Nummer 1. Ein Kommentar von Heiko Rehberg.

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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