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Stendels Startelf ist fast komplett

Vor dem 1. Spieltag Stendels Startelf ist fast komplett

Die Mannschaft, mit der Hannover 96 am 5. August im Auftaktspiel beim 1. FC Kaiserslautern spielen will, nimmt langsam Konturen an. Sie dürfte zu einem großen Teil dem Team ähneln, das am Sonnabend beim 3:3 im Testspiel beim Halleschen FC zu Beginn auf dem Platz stand.

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Hat einen Plan: 96-Trainer Daniel Stendel.

Quelle: Achim Sielski

Halle. Trainer Daniel Stendel deutete an, dass er vermutlich nicht mehr viel an seiner ersten Elf ändern wird. „Zu der Startelf von Halle gehörten die Spieler, die wir zurzeit vorne sehen“, sagte der Coach nach dem Unentschieden beim Drittligisten.

Sollten Salif Sané (Infekt) und Miiko Albornoz (Schlag aufs Sprunggelenk) nicht länger ausfallen, dann würde nach aktuellem Stand die 96-Elf beim Saisonstart so aussehen: In der Abwehr Oliver Sorg, Waldemar Anton, Sané und Albornoz, im Mittelfeld Manuel Schmiedebach, Iver Fossum und Sebastian Maier, im Angriff Niclas Füllkrug, Artur Sobiech und Martin Harnik. Die Torwartfrage, Samuel Sahin-Radlinger oder Philipp Tschauner, will Stendel nach dem Test gegen Erzgebirge Aue klären. „Die Entscheidung im Tor ist noch nicht gefallen. Am Mittwoch wird Radlinger spielen. Danach werden wir eine Entscheidung treffen“, sagte der 96-Coach. In Halle ließ Stendel ein 4-3-3-System spielen, und es spricht einiges dafür, dass es bei dieser offensiven Ausrichtung bleiben wird.

Sicher hat seinen Stammplatz jedoch noch kein Profi, besonders Felix Klaus, Marvin Bakalorz und Kenan Karaman, die in Halle erst in der 2. Halbzeit eingewechselt wurden, sind ganz dicht dran an der ersten Elf. „Jetzt kann jeder in den nächsten zwei Wochen noch zeigen, dass er dazu gehört“, sagte Stendel, der seiner Startformation in den zwei noch ausstehenden Testspielen mehr Zeit auf dem Platz geben will. „Wir haben noch zwei Spiele bis zum Saisonstart. In denen wollen wir uns auch über mehr als 45 Minuten einspielen“, sagt der 42-Jährige.

Etwas Zeit, um in Form zu kommen, wird besonders Martin Harnik noch benötigen. Der Neuzugang gab am Sonnabend auf der rechten Angriffsseite sein Debüt bei den „Roten“, spielte jedoch unauffällig und konnte sich nur selten in Szene setzen. Nach 45 Minuten war für den österreichischen Nationalspieler Schluss, am Mittwoch gegen Erzgebirge Aue wird er weitere Spielpraxis sammeln können. „Bei Martin war klar, dass er noch lange nicht am Limit ist. Aber ich bin mir sicher, dass er zum Saisonstart absolut fit sein wird“, sagte Stendel, der von Harniks Qualitäten überzeugt ist: „Was wir mit ihm dazugewonnen haben, ist schon klasse.“

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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