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Diese Meisterschale könnte bald 96 gehören

Fragen und Antworten zur 2. Liga Diese Meisterschale könnte bald 96 gehören

Welche Termine müssen sich 96-Fans unbedingt notieren? Gibt es das neue 96-Trikot für die kommende Saison bereits zu kaufen? Und bekommt der Zweitligameister tatsächlich eine Schale? Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten zur Zukunft der „Roten“.

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Um diese „Radkappe“ spielt Hannover 96 vom 5. August an, dann ist Saisonstart in der 2. Liga – drei Wochen vor dem Start im Oberhaus. 

Quelle: dpa

Hannover. Als der FC Bayern im Münchner Dauerregen die Meisterschale überreicht bekam, waren die Spieler von Hannover 96 längst in der Kabine verschwunden. Als Absteiger dem Titelträger beim Feiern zuzuschauen war nicht nur wegen des miesen Wetters für sie dann doch keine verlockende Aussicht. Eine andere Schale ist da schon reizvoller, nämlich die, die es in der kommenden Saison zu gewinnen gibt. Womit wir vom Gestern beim Morgen gelandet sind – und bei den wichtigsten Fragen und Antworten zur Zukunft der „Roten“.

Bekommt der Zweitligameister tatsächlich eine Schale?

In den 14 Jahren in der 1. Liga hat man in Hannover davon nichts mitbekommen, aber es stimmt tatsächlich: Seit der Saison 2008/2009 gibt es auch für den Meister der 2. Liga eine Schale. Sie wiegt 8,5 Kilogramm und hat einen Durchmesser von einem halben Meter, wegen ihres Aussehens wird sie liebevoll „Radkappe“ genannt. Um diese „Radkappe“ spielt Hannover 96 vom 5. August an, dann ist Saisonstart in der 2. Liga – drei Wochen vor dem Start im Oberhaus. 

Welche Termine müssen sich 96-Fans unbedingt notieren?

Am 21. Juni, einem Dienstag, ist bei den „Roten“ um 17 Uhr Trainingsauftakt. Eine Stunde später spielt bei der EM Deutschland gegen Nordirland. Das Trainingslager findet vom 11. bis 17. Juli auf Norderney statt. Die am 5. August beginnende Zweitligasaison macht am 19. Dezember Winterpause (bis zum 27. Januar 2017), der letzte Spieltag ist für den 21. Mai nächsten Jahres terminiert – einen Tag nach dem Saisonfinale in der 1. Liga. In den DFB-Pokalwettbewerb starten die Hannoveraner am Wochenende vom 19. bis 22. August.

Gibt es das neue 96-Trikot für die kommende Saison bereits zu kaufen?

Viele Clubs – auch die Bayern gegen 96 – bestritten die letzte Saisonbegegnung bereits im Dress für das kommende Spieljahr. Bei 96 sind sie nicht so schnell. Das Trikot von Ausrüster Jako soll sich derzeit in der Produktion befinden und zur Vorbereitung in die Fanshops kommen. Das Heimtrikot bleibt in der Farbe Rot (mit sichtbaren Veränderungen wohl vor allem beim Kragen), dazu eine schwarze Hose und weiße Stutzen. 

Wann können Fans Dauerkarten für die Zweitligasaison kaufen?

Bereits jetzt können alte Dauerkartenbesitzer ihren Stammplatz verlängern – bis zum 6. Juni. Am 8. Juni gehen alle Dauerkarten in den freien Verkauf, sie kosten im Vergleich zur Vorsaison bis zu 30 Prozent weniger.

Mit welcher Mannschaft startet 96 in die neue Saison?

Wie sagte Trainer Daniel Stendel nach dem Spiel in München so schön? „Enorm viele Fragezeichen werden wir erst einmal nicht auflösen können.“ In einigen Fällen muss der Club auf die Entscheidung der Profis warten: Hiroshi Kiyotake zum Beispiel, der wichtigste Spieler, kann gehen, wenn ein anderer Verein für ihn 6,5 Millionen Euro auf den Tisch legt. Wenn nicht, muss er bleiben. Andere wie Salif Sané sind vertraglich gebunden, würden aber gern gehen, was 96 die Möglichkeit bietet, den Preis nach oben zu schrauben und sich den Verlust teuer bezahlen zu lassen. 

Gibt es schon erste Transfers?

Ja, der erste Neue heißt Sebastian Maier, ist ein 22-jähriger offensiver Mittelfeldspieler mit guter Schusstechnik und kommt vom FC St. Pauli. Neuzugang Nummer zwei kommt vom SV Sandhausen, ist drei Jahre älter als Maier, gilt als zweikampf- und kopfballstarker Innenverteidiger und heißt Florian Hübner. Als dritter Neuer soll Stürmer Babacar Gueye von ES Troyes AC aus Frankreich kommen. Außerdem verlängerte Torwart Samuel Radlinger am Wochenende seinen Vertrag. Ceyhun Gülselam gab bekannt, dass er 96 verlässt, er wird wie der ausgeliehene Mevlüt Erdinc mit Bursaspor in der Türkei in Verbindung gebracht.

Ein kurzer Blick zurück muss zum Schluss sein: Ist 96 eigentlich der schlechteste Absteiger aller Zeiten?

Nein, das bleibt Tasmania Berlin, der in der Saison 1965/1966 mit 8:60 Punkten und 15:108 Toren abstieg. Die „Roten“ brachten es zwar nur auf 25 trostlose Punkte, aber es ist nicht lange her (2012/2013), da war Greuther Fürth mit 21 Zählern noch schlechter. In der Saison 2013/2014 stieg übrigens ein anderer Club genau wie 96 mit 25 Punkten und einem Torverhältnis von minus 31 ab: Eintracht Braunschweig.

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