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Dioufs möglicher Verkauf bleibt heißes Thema

Nanu! Dioufs möglicher Verkauf bleibt heißes Thema

Für einen kurzen Moment machte Dirk Dufner eine Pause. Man hatte den Eindruck, dass der 96-Sportdirektor selbst ein bisschen überrascht war über das, was er da gerade über die Zukunft von Mame Diouf beim Fußball-Bundesligisten gesagt hatte.

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Brauchte nach dem Training am Donnerstagvormittag eine Abkühlung: Mame Diouf.

Quelle: Petrow

Stegersbach. Auf jeden Fall hatte es Dufners Definition in sich.

Zunächst redete der 45-Jährige im Trainingslager über die Verletztenmisere bei Hannover 96, danach drehte sich das Gespräch darum, ob 96 aufgrund der vielen angeschlagenen Profis noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werde. In der Defensive gebe es durchaus noch Bedarf, sagte Dufner, man werde jedoch in keinen Aktionismus verfallen. Im Angriff sehe die Situation entspannter aus, „da sind wir zurzeit gut aufgestellt“, sagte der Sportdirektor. Zumindest wenn es bis zum Ende der Transferperiode Ende August keine Veränderungen gibt.

„Definitiv“ ist summenabhängig

In den vergangenen Wochen war der mögliche Verkauf von Mame Diouf eines der beherrschenden Themen gewesen. Das änderte sich erst nach dem Ausfall von Didier Ya Konan, der vor gut einer Woche aufgrund eines Knorpelschadens am linken Knie operiert wurde und mindestens noch einen Monat fehlen wird. „Nach der Verletzung von Didier Ya Konan haben wir gesagt, dass wir Diouf definitiv nicht verkaufen“, sagte Dufner nach der Ankunft in Stegersbach. „Aber wie das im Fußball immer ist, ist definitiv nur so lange definitiv, bis eine Summe kommt, die das Definitive wieder aufhebt. Auch wenn es jetzt wieder Spekulationen gibt: Das ist die Wahrheit, alles andere wäre gelogen.“

Manuel Schmiedebach zeigte schon am Vormittag sein akrobatisches Talent beim Überqueren der Bande.

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Das heißt im Klartext, dass 96 sein Veto zurückzieht und den Senegalesen doch gehen lassen würde, wenn ein Verein für den Angreifer einen zweistelligen Millionenbetrag auf den Tisch legt. Durch den Ausfall von Ya Konan hat sich zwar die personelle Situation im Sturm verschärft, langfristig hat sich jedoch nichts an der Problematik für 96 geändert. Die Verträge von Diouf und Ya Konan laufen im nächsten Sommer aus, dann können beide den Klub ablösefrei verlassen. 96 würde gerne so schnell wie möglich zu verbesserten Konditionen mit Diouf verlängern, doch Dioufs Berater Jim Solbakken spielt schon seit Wochen auf Zeit.

Hallo Stegersbach: Am Mittwoch kamen die „Roten“ im Trainingslager an.

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„Wir haben zwei Spieler, die wir, wenn die Vertragssituation so bleibt, im nächsten Jahr nicht mehr haben. Wenn wir da keine Lösung hinbekommen, haben wir das Problem in der nächsten Saison“, sagte Dufner, der den Angriff der „Roten“ gerne „perspektivisch umbauen“ würde. Mit oder ohne Diouf, das ist die Frage. Das letzte Wort ist in dieser Sache noch nicht gesprochen. Definitiv.

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