Hätte Dieter Hecking nach dem 1:1 gegen Mainz 05 sagen sollen: Super, ein tolles Gefühl! Ich finde auch toll, dass sie bereits vor dem Spiel pfeifen, wenn der Stadionsprecher meinen Namen nennt. Und die vielen Plakate waren doch echt nett, vor allem das, auf dem ich ausgewechselt und Mirko Slomka eingewechselt wird. Klasse Idee!
Ja, was soll ein Trainer sagen in einer Situation, in der er für viele der Sündenbock ist? Hecking hat sich in der für ihn typischen Mischung aus gespielter Emotionslosigkeit und Grummeligkeit für folgende Antwort entschieden: „Die Rufe habe ich am 1. Spieltag auch schon gehört.“
Video: Hecking nach dem Mainz-Spiel
Alle bei Hannover 96 hatten sich gewünscht, dass endlich Schluss ist mit dem Hin und Her, dass sich die allgemeine Stimmungslage ändert. „Stimmung ändert sich nur durch Erfolge“, sagte Kapitän Robert Enke. Und ein 1:1 gegen einen nicht besonders furchterregenden Neuling ist nun einmal kein Erfolg. Und trägt dazu bei, dass es nicht nur im Umfeld unruhig bleibt. „Wir werden das Ganze in dieser Woche analysieren, es gibt viele offene Fragen“, sagte Klubchef Martin Kind, sagt aber auch: „Es gibt derzeit keine Trainerdiskussion bei uns.“
Nun wäre es unprofessionell von 96, nicht in alle Richtungen zu diskutieren, und intern wird das sehr wohl getan. Öffentlich ist damit aber keinem geholfen, und den Eindruck, vor der Fanmeinung einzuknicken, möchte man gerne vermeiden. „Wir lassen uns nicht durchs Dorf treiben“, sagte 96-Manager Jörg Schmadtke, „wir haben das Sagen – und kein Anderer. Dieter Hecking sitzt absolut auch in Nürnberg auf der Bank.“
Video: Christian Schulz über verpasste Torchanchen
Die Möglichkeit, dass Hecking von sich aus hinschmeißt, schloss der Trainer selbst aus: „Der Zeitpunkt wird nicht kommen, dass ich aufgebe“, sagte er. Man weiß bei ihm immer nicht, ob das Sturheit ist oder die Überzeugung, es gegen alle Widerstände doch noch schaffen zu können. Vielleicht ist es auch beides.
Nach dem 1:1 gegen Mainz beklagte er, „dass Sachverhalte öffentlich falsch dargestellt und Gerüchte verbreitet werden“, die ihm schaden sollen. „Da ist das Maß überschritten.“ Hecking nannte keine Namen und konkretisierte nur insoweit, in der er von einem Spielerberater sprach, der auch Profis in der 96-Mannschaft hat.
So kämpft Hecking an vielen Fronten und ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass das Spiel in Nürnberg sein nächstes Endspiel ist.
von Heiko Rehberg und Jörg Grußendorf
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Kommentare
Nachruf auf einen erfolgreichen Trainer losse – 17.08.09
Die Ära Hecking ist vorbei. Definitiv. 36 Monate Trainer bei Hannover 96. Das beste Abschlusszeugnis aller bisherigen 96-Trainer: 11-8-11 Saison-Endplätze. Siege gegen die Großen der Liga. Zweimal die Bayern geschlagen. Abstieg vermieden, trotz einer Seuchen-Saison mit teilweise mehr kranken als gesunden Spielern. Ein aufrechter, verlässlicher Sportsmann der leisen Töne, ein guter Handwerker – einer, der wie kein Anderer vor ihm auch charakterlich zu Hannover passte.Nach Neururer ein hoffnungsvoller Lichtblick. Ein finanzschwacher Verein sollte dann den Sprung in die UEFA – Liga schaffen. Dazu (4-4-2) Angriffsfußball spielen, ohne über auch nur einen halbwegs schussstarken Stürmer zu verfügen. Balitzsch`s Aufmucken, ein paar saftige Niederlagen genügten dann den Medien – die Harmonie fürchten, wie der Teufel das Weihwasser – und die Daumenschrauben wurden angelegt und nach und nach immer kräftiger angezogen.
Während in Bremen Werder auf Talfahrt ging und niemand die Ablösung vom Trainer Schaaf forderte und Finke in Freiburg Jahrzehnte lang das Auf- und Ab seiner Mannschaft überstand war es endlich in Hannover wieder soweit. Die Trainer-Hatz begann. Statt dem Trainer in der schwierigen personellen Lagen den Rücken zu stärken wurde er systematisch zerhackt. Gammeleck, Gammeltraining, einfach alles Gammel was der Hecking anstellte. Fehlleistungen vom entlassenen Manager (Einkauf kranker Spieler, die zudem erfolglos waren) Ungeschicklichkeiten des Präsidenten bei der Entlassung von Tarnat alles schob man ihm unter. Die haz-Kommentare zum Ende der letzten Saison, trieften von Häme. Für die Presse in Fest. Randale auf hohem Niveau. Fanmeinungen, groß rausgestellte Transparente, kein Feld blieb unbeackert. Denn die werte Leserschaft freut nichts mehr, als wenn sie ihren persönlichen Frust, bei der gnadenlosen Hatz auf den Trainer abreagieren kann.
Was blieb? Heckings Autorität ist zerstört, der Mannschaft kann er nichts mehr geben, Hannover 96 hat sich einer soliden Zukunft beraubt!
Nun lasst sie kommen, die neuen Traum-Trainer. Die nächsten Eintagsfliegen. Und immer wieder grüßt das Murmeltier. „Herzlich willkommen Herr Rangnick – hau bloß ab du Versager!“ Wer 365 Tage hier als Trainer übersteht, liegt schon über der durchschnittlichen 96-Trainer-Verfallzeit. Mehr ist nicht drin. Zu schön sind die aufregenden Pressefestival-Wochen um Rausschmiss, Suche, Trainer-Neueinstieg.
Ist ein Lerneffekt möglich? Sollte sich ein halbwegs guter Mann finden lassen – gibt man ihm dann eine echte Chance auf Dauerhaftigkeit und geht mit ihm auch mal durch ein dunkles Formtieftal?
So, das soll es von meiner Seite zu diesem Thema gewesen sein. Von dem ich weiß, dass ihr hier überwiegend völlig anderer Meinung seid.
Nur ich meinte, dass war ich dem für mich nach Rangnick besten 96-Trainer der letzten 25 Jahre, schuldig.
Nürnberg... pp – 17.08.09
... wird wohl die Entscheidung bringen.Vorher sollte man nichts unternehmen. Sollte das Spiel verloren gehen, dann mit einem neuen Trainer und viel Schwung das erste Spiel zu Hause gewinnen.
Ich denke so wirds kommen. Schade Herr Hecking, aber ohne neue Impulse wirds wohl nix mehr.
@Kai Roter Mike – 17.08.09
Auf den Punkt gebracht.Ich bin seit 30 Jahren dabei, habe mir dabei viele bedeutungslose Kicks angeschaut, auch als der Verein schon abgestiegen war und bin sein Jahren unbelehrbarer Dauerkarteninhaber, aber jetzt bin ich es auch leid.
"Hecking-raus"-Rufe bringen nichts, vielleicht bewirkt ein leeres Stadion ein umdenken.
Aber ob es Herrn Kind beeindruckt? Für ihn dürfte ich nunmehr der ideale "Kunde" sein: Er hat mein Geld und ich störe nicht mehr Trainer bzw. Spieler durch Unmutsäußerungen bei der "Arbeit"... :-(
Hecking Kai – 17.08.09
Es wurde genug diskutiert. Der Hecking muss weg. Ich gehe jedenfalls nicht mehr ins Stadion, solange der das sagen hat und uns mit unattraktiven Fußball versorgt.Trainerdiskussion Spunky – 17.08.09
Mit Galgenhumor kann man eigentlich das ganze Prozedere nur noch hinnehmen. Wer findet etwas positives? Nur 2 Gegentore nach 2 Spielen ist doch positiv für die Schiessbude der Vorsaison. Aber sonst? Es ändert sich nichts. Gar nichts. Die Spiele sind weiter unansehnlich und mit Grottenkick zutreffend bezeichnet. Sicher sagt Hecking zu Recht, es gebe viele Verletzte und er muss improvisieren. Aber das geht seit 2 Jahren schon so, das eine halbe Mannschaft verletzt ist, dauerhaft. Liegt das an den Medizinern oder am Training? Seit 2 Jahren mindestens spielen Leute wie Eggimann, Hanke etc. pp. fortlaufend unter Ihren Möglichkeiten, auch Zukäufe wie Krzynowek ist unter der Rubrik "Panikzukauf, der nichts bringt" abzubuchen. Im Prinzip alles, was der Hochstätter dazugeholt hat, ist schlicht Müll, der das Team keinen Schritt weiter gebracht hat. Warnzeichen wie Wismar und Trier wurden nicht erkannt, auch das Auswärtsgestümper der Vorsaison war Abstiegsreif. Mir scheint es so, das der Trainer die gesamte Mannschaft nicht mehr erreicht, er ist in weiten Teilen der Fans unten durch, auch im direkten Umfeld mehren sich endlich die kritischen Stimmen. Vor allem was sabbelt ein Chefscout wie Schatzschneider eigentlich dem Kind ins Ohr? Ein Scout hat nicht die eigenen Spiele zu analysieren, der soll seinen fetten Hintern in Wallung bringen und gute Leute suchen.Immerhin hat Schmadtke ja mit Ya einen Treffer gelandet, der wird seinen Weg machen und hilft dem Team, das ist nach 1 Spiel schon erkennbar. Am WE nach der Nürnberg Niederlage (1-2,2-2,1-3 dort die letzten Spiele)muss endlich gehandelt werden. Treuebekenntnisse sind ehrenhaft, aber nicht mehr geboten, es stimmt nicht in dem Team. Und wieso eigentlich immer Slomka? Der muss auch erst zeigen, das er mit dem "Spielermaterial" klarkommt. Wie wärs mit Finke, der ist zwar in Japan, aber auch nach einer Niederlagenserie unter Druck. Mit Hecking jedenfalls geht es nicht voran, wem das noch nicht klar ist, der sollte seine Intelligenz überprüfen lassen.@losse Rotdorn – 17.08.09
Lieber Losse, herzlichen Dank dafür, daß du Vollfriseur mich für so dämlich hälst, daß ich mich von irgendeinem Geschreibsel beeinflussen lasse. Ich halte mich lieber an die alte Fußballerweisheit "Wichtig is auf'm Platz". Und da stimmt unter der sportlichen Leitung des Fußballlehrers Hecking schon lange nichts mehr!Es wird nicht mehr lange dauern ... Homer-96 – 17.08.09
Wenn man am WE im TV gesehen hat, wie Schmadtke zu den Fragen, die den Trainer betreffen, rumgeeiert ist, dann kann man sich denken, dass Hecking nicht mehr viel Zeit bleibt.Aber was dann? Wer soll 96 wieder auf Kurs bringen? Slomka? Das wäre den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.
Loddar? So dumm wird hoffentlich nicht mal Kind sein.
Man darf gespannt sein.
Und wenn man das Verhalten von Bruggink und Krzynowek gesehen hat, frage ich mich, ob man Simak nicht doch holen sollte.
Es wird nur Verlierter geben Mijo – 17.08.09
Die Chance, dass alle Seiten das Gesicht wahren können, wurde am Ende der letzten Spielzeit vertan. Ich bin kein Freund von überstürzten Trainerwechseln in einer laufenden Saison. Daher konnte ich akzeptieren, dass mit Dieter Hecking die Saison abgeschlossen wurde. Nur wenn mit einem Trainer, der nun einmal die Verantwortung für das Sportliche trägt, und einen Kader hat, den er selbst bestimmt hat, nach drei Spielzeiten keinen Fortschritt zu erkennen ist, muss reagiert werden. Tut es der Verein nicht, so erfolgt die Reaktion der Zuschauer. Das Stadion bleibt leer – siehe Sonnabend. Auch ich habe auf eine Dauerkarte für diese Saison verzichtet und das nicht nur wegen der unangemessenen Preiserhöhung.Nur ein Machtmensch wie Herr Kind wird sich nicht von den Medien und schon gar nicht von den Fans, die nicht seine Kunden sein wollen, vorschreiben lassen, wie er zu handeln hat. Mit jedem Artikel in den Zeitungen und jedem Fan-Leserbrief wird Herr Kind noch stärker an Hecking festhalten. Scheinbar muss erst das Schlimmste feststehen (drei Spieltage vor Saisonende acht Punkte zum Nichtabstiegsplatzes) bis eine Reaktion kommt.
Nur dann haben alle verloren. Der Trainer, der nicht nachgewiesen hat, dass er über ausreichende Kompetenz für die Bundesliga verfügt. Der Präsident, der nicht führt. Der Fan (Kunde), der bei relativ hohen Eintrittspreisen ein Spiel (eine Ware) ohne ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis erhält und die Region, um die der Bundesligafußball eventuell wieder einen Bogen macht.
Und sollte dennoch kurzfristig ein Neuanfang versucht werden, so ist es wieder einmal ein verlorenes Jahr, denn ein neuer Trainer muss sich erst einmal den Kader zusammenstellen, mit dem er konstruktiv arbeiten kann.
Schade, dass ich nun mit diesem Kommentar die Dickköpfigkeit von M. K. gestärkt habe, aber es musst mal raus.
Aber die Hoffnung stirbt zu letzt.
M1 - du irrst! losse – 17.08.09
M1 du irrst!Es begann alles viel früher. Im Spätherbst letzten Jahres. Das Lazarett war überbelegt. Siege blieben aus. Balitzsch revoltierte. Hecking zeigte Nerven. Ein haz-Redakteur bekam von ihm volle Breitseite. Die Fans waren noch ruhig. Ruhig – wie sie es beim Bremer Schaaf oder Rangnick in Hoffenheim blieben, als es mal nicht so lief. Nur damals begann die 1. Attacke auf den Trainer. Und was gewiefte Journalisten vermögen, dass durfte ich das erste Mal bei Ralf Rangnicks Rauswurf beobachten. Klar, diese verdeckten Demonstrationen persönlicher Machtausübung werden kaum richtig wahrgenommen. An den Stellschrauben in der Trainerbewertung wird raffiniert gedreht. Statt Verständnis für den prekären Krankenstand, Unverständnis, Häme, dazu überzogene Forderungen. 7 Und dies bewegt mehr bei Spieler und Fans, als ein Trainer hinterher wieder reparieren kann. Erfolgreicher oder erfolgloser Fußball findet eben auch im Kopf statt. Eine in sich harmonierende Mannschaft kann fast alles erreichen (Hoffenheim hat´s eine Saison vorgemacht). Wenn es intern stimmt, läuft das Spiel wie von selbst. Pässe kommen an, man antizipiert die jeweilige Situation, kämpft für Mannschaft, Trainer und Verein. Wird der Leitwolf (Trainer) angeschossen, kommen Zweifel an seinen Fähigkeiten, verstärken sich die Negativgründe, geht die Autorität verloren, läuft´s in der Mannschaft auch nicht mehr. Der Abwärtstrend ist eingeläutet. Die Mühen der Schreibtischtäter tragen ihre Früchte.
Dass Hecking geht, gehen muss, bleibt heute unstrittig. Der Mann kann nichts mehr bewegen. Man hat ihn seiner Autorität, seines Ansehens beraubt, seine Schwächen ausgeschlachtet und seine Erfolge vergessen. Es hat wieder mal geklappt bei Hannover 96! Und nun kommt der Neue und es wird wieder so kommen wie Sylvester abends gegen im TV:
„The same procedere as every year!“
Lass den Worten Taten folgen MW – 17.08.09
"Man muss die ersten Spiele abwarten. Wenn es dann nicht läuft muss man weitersehen"Dieter Hecking in der Sommerpause zu seiner Zukunft bei Hannover 96
Wenn man in vier Spielen gegen Anker Wismar, Eintracht Trier, Hertha BSC und Mainz 05 nur ein Unentschieden schafft und nicht mal halbhohe Fussballkunst bietet, dann läuft es erkennbar nicht. Spätestens zur Länderspielpause besteht hier kritischer Gesprächs- und Handlungsbedarf, sofern die Mannschaft bis dahin nicht durch zwei wirklich überzeugende Spiele auf Trendwende Hoffnung macht.
Wie Herr Rehberg heute richtigerweise in seinem Kommentar schreibt, kann man Herrn Hecking nicht Einsatzwillen und Arbeitseifer absprechen, aber es passt einfach nicht mehr. Die Verantwortlichen bei Hannover 96 sollten nicht erst eine Abstimmung mit den Füssen abwarten, denn an einem leeren Stadion kann keiner Interesse haben.
@ losse
Ich habe manchmal das Gefühl, dass sich Ihre Wahrnehmung von Hannover 96 auf 6 Minuten Sportschau beschränken. Dort kann man auch aus Sch... Gold machen, so dass vieles am Ende besser aussieht, als es in Wirklichkeit aussieht.
Herr Hecking scheitert nicht am Mobbing der HAZ, sondern an den dürftigen Ergebnissen seiner Arbeit, die Woche für Woche im Stadion zu beobachten sind. Der Trainer hatte umfangreiche Kompetenzen in der Personalplanung wie kaum ein Trainer zuvor und trotzdem ist der Trend rückläufig.
Man sollte den Fans schon zutrauen, schlechten Fussball von halbwegs erträglichen zu unterscheiden. Dafür bedarf es keines HAZ-Redakteurs, der ihnen die Meinung vorgibt.
Hannover 96 hat es in der Sommerpause verpasst, den Schritt zu einem seriösen Verein zu machen. Nachdem man in der Rückserie standhaft zum Trainer gestanden hat, hätte man durch eine einvernehmliche Trennung im Sommer in alllen Ehren deutliche Zeichen für einen Neuanfang setzen können. Das wäre sicherlich anerkannt worden und hätte für eine bessere athmosphärische Stimmung zum Saisonanfang gesorgt.
Mit der nun ansehenden Trennung mitten in der Saison bedient man nur wieder das Klischee des Klüngelvereins. Aber ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert. Also handeln bitte, es tut not!!!!
H96 ist keine Behörde, den Trainer auf Dauer erträgt M1 – 17.08.09
Jeder Trainer hat mal Hoch und Tiefs.Der erzielte mit der Mannschaft am 12.05.2009 den letzen Sieg.
Nur allzu verständlich, daß jeder Journalist eine derartige Mißerfolgserie zum Anlaß nimmt, die Ursachen nachzufragen. Zumal auch gegen bis zu 6.klassige Clubs verloren wurde.
Auch Vorgänger von Hecking hatten sicherlich Tiefpunkte. Gingen aber rechtzeitig und bildeten sich ein, noch etwas reißen zu können.
Die Vorgänger sind heute erfolgreiche Trainer bei Duisburg und Hoffenheim.
Sollte Hecking weiterhin starrsinnig an seinem Stuhl festhalten wollen, wird er nie erfahren, ob er wo anders noch mal erfolgreich sein könnte.
Er ist unbelehrbar und nicht einsichtig genug, zu erkennen, daß er die Mannschaft seit Monaten nicht mehr erreicht und schlecht trainiert (6-8 von 28 Spieler fast dauernd krank)
Selbstverständlich hat ein Teil der Spieler schon lange keine Lust mehr auf den Herrn, was Hecking natürlich aufs schärfste dementiert.
Hecking war im ersten Berufsleben öffentlich Bediensteter. Aber ein Fußball-Club ist keine Behörde, sondern ein knallhartes Wirtschaftsunternehmen, dessen Produkt zu verkaufen ist.
Stimmt die Qualität nicht ist nachzubessern. Falls das fehlschlägt, hat der Produktionsleiter versagt und ist auszutauschen, bevor alle Beschäftigten hierunter zu leiden haben indem sie arbeitslos sind bzw. die noch verbliebenen Leistungsträger das Weite suchen.
Hecking tut gut daran, seinen Vertrag aufzulösen und sich ein Ruhezeit zu gönnen, um dann wieder neu zu beginnen.
Hier ist seine Zeit schon lange abgelaufen.
Seine unsympathischen Äußerungen und seine unflätige Gesprächsführung mit einer Spur aus Arroganz und Ablehnung ist ebenso wenig öffentlichkeitswirksam und paßt nicht zu einem Wirtschaftsunternehmen.
Gleiche Tendenz übrigens auch bei Schmadtke festzustellen.
So wird man kein Sympathieträger und darf sich nicht wundern, wie unbeliebt man insbesondere bei Niederlagen ist. Fans haben ein Gespür dafür.
Herrliche Zeiten für Sport-Journalisten! losse – 16.08.09
Man stelle sich nur vor, 96 hätte die beiden letzten Spiele gewonnen. Beides war ja durchaus möglich. In beiden Spielen hatte 96 die besseren, klareren Chancen und sie spielten zudem den besseren Fußball. Bei 8:4 Chancen in Berlin und 7:3 Chancen gegen Mainz, fehlte jeweils dies kleine Quäntchen Glück. Nur, der „unfähige“ Hecking hat jeweils nicht das entscheidende Tor geschossen.Zum Glück für die Sportjournalisten. Denn nun geht es lustig weiter. Das Finale, das große Halali rückt immer näher. Hecking erlegt! Geschafft!!! Was war das nur für ein lustiges Kesseltreiben. Die Fans so richtig geschickt aufzumischen. Es begann mit der Parteinahme für Balitzsch´s Ausrutscher. Immer wieder Nachbohren. Ein Europaligaplatz musste ja unbedingt her. Dazu Heckings mangelnden rhetorischen Qualitäten wurden rausgestellt(nicht wahr Herr Wiedersheim, der ist ihnen mal in einer Pressekonferenz so richtig dumm gekommen - oder?) und dann dies herrliche Gammeleck! Gammel als einprägsames Qualitätssiegel der Trainerarbeit. Kinds ungeschickte Tarnat Entlassung wurde mal eben dem Trainer angelastet, ebenso wie die Fehleinkäufe des längst entlassenen Managers.
Aber nun geht es endlich auf die Zielgerade. Einmal noch werden sie nicht wach (gegen Nürnberg), dann ist Trainer-Entlassungstag!!! Und Freunde danach, werden die Schreiber aus der 1. Sportetage sich in aller Ruhe den Nächsten vorknöpfen. Ihr werdet es gar nicht so recht merken. Nur wetten, dass es dem Nächsten genauso ergeht, wie Hecking und seinen vorangegangenen 42 Bundesligatrainern bei 96? Trainermobbing da greift der Leser glatt zur Zeitungmit Abo-Chance!
In Fußball Deutschland spricht man von dem bekanntermaßen äußerst kritischen Presse- und Fanumfeld in Hannover. Manche feixen dabei und hoffen, dass es Presse und Fan diesmal gemeinsam gelingen möge, einen Abstiegsplatz für die Hannoveraner zu reservieren.
Schade, ich habe mal gehofft, Hecking wäre der Trainer, mit dem 96 mal etwas Kontinuität und Stabilität gewinnen könnte.
rien ne va plus!
G a m e o v e r!!
Wir haben das Sagen M1 – 16.08.09
Genau wie Herr Schmadtke für sich beansprucht: Wir haben das Sagen, was ihm keiner absprechen will,haben auch die Fans ebenso das Sagen bzw. Option.
So hat der Fan die Entscheidung ob er noch ins Stadion geht
Wenn das Herrn Schmadtke und Herrn Kind egal ist, mag das deren Entscheidung sein.
Aber bitte nicht jammern, wenn der Verein bei der jetzigen Entwicklung vorm Bankrott steht oder wie jetzt schon geschehen mittels der gewünschten 50+1 Regel nach Investoren suchen zu können, die genug Masochismus mitbringen, um sich in diesem nach kleinkleckersdorfer Marnier geführten Hobby-Fußball-Club noch zu engagieren.
Wird nicht kommen und somit kann man sich kaum noch die Abfindung von Hecking leisten. Geschweige denn 500000 euro für Simak oder sonstwen.
Unter Beibehaltung der starrsinnigen Haltung hat im Verein in 6 Monaten nur noch ein Einziger noch etwas zu sagen:
Der
I n s o l v e n z v e r w a l t e r
sachverhalte a.ha – 16.08.09
sind für jedermann sichtbar: schlecht eingestellte spieler, verlorene spiele seit monaten. Grüchte interessieren den fan sehr wenig, weil er sie nicht bewerten kann o. will. Nicht erreichte problemlösung durch spielerver-oder -einkauf schon. Also, immer schön die kirche im dorf lassen.Will mal sehen was die herren vor leeren rängen zu sagen haben....klappt ja schon v o r der kamera nicht, gell herr schmadke ?!!
Hecking - Status 88cui – 16.08.09
Zitat: „Wir lassen uns nicht durchs Dorf treiben“, sagte 96-Manager Jörg Schmadtke, „wir haben das Sagen – und kein Anderer".Egal, ob pro oder contra Hecking, der Trainer ist hier definitiv verschlissen, das ist Fakt. Jetzt geht's nur noch darum, einen passabelen Abgang zu basteln, ohne den Eindruck zu hinterlassen, sich dem Druck der Öffentlichkeit gebeugt zu haben.