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Herzlich willkommen! Das sind die Neuen bei 96

Erstes Training Herzlich willkommen! Das sind die Neuen bei 96

Das Projekt Wiederaufstieg hat begonnen. Und mehr als 1200 Fans haben am Dienstag in der HDI-Arena stellvertretend für viele andere Anhänger von Hannover 96 eindrucksvoll gezeigt, dass sie sich auf die neue Zweitligasaison freuen. Erstmals zeigten sich hier die Neuzugänge gemeinsam den Fans.

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Obere Reihe von links: Markus Gellhaus, Sebastian Maier, Timo Hübers, Daniel Stendel. Untere Reihe von links: Marvin Bakalorz, Florian Hübner und Babacar Gueye.

Quelle: Petrow

Hannover. Und zum Schluss gab es auch noch Geschenke. Alle 96-Profis sowie die Trainer des Fußball-Zweitligisten schnappten sich einen Ball und kickten ihn im hohen Bogen auf die West- und Nordtribüne der HDI-Arena. Dort freuten sich die etwa 1200 Fans der „Roten“, die zum gestrigen Trainingsauftakt ins Stadion gekommen waren, über die unerwarteten Präsente und die schöne Geste. Schon eine Stunde vorher zeigte die Mannschaft, wie wichtig ihr das Verhältnis zu ihren treuen Fans ist. Noch vor dem ersten Ballkontakt begrüßte das Team die Anhänger, die wiederum die Spieler im Gegensatz zu den vergangenen beiden Jahren mit viel Beifall in die neue Saison schickten.

Hannover 96 trainiert am Dienstag, dem 21. Juni. Viele Fans kamen in Deutschland-Trikot zum offenen Training am Tag des Spiels der Nationalelf gegen Nordirland.

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„Es ist ein schönes Gefühl, dass die Fans gerade auch in schwierigen Zeiten hinter uns stehen. Diese Stimmung wollen wir aber auch am Leben halten. Wir wollen wieder mehr auf die Fans zugehen und Identifikation schaffen“, hatte 96-Trainer Daniel Stendel im HAZ-Interview angekündigt – und am Dienstag gleich vielversprechend losgelegt. Fans schießen zwar keine Tore, doch wie wichtig die Unterstützung von den Rängen ist, wissen die „Roten“ aus der Vergangenheit ganz genau.

Und bei der Mission „Wiederaufstieg“, die mit dem gestrigen Trainingsauftakt begann, kann 96 jede Unterstützung gebrauchen. Ihren Teil beitragen sollen auch die Neuzugänge der „Roten“, die sich in der Arena zum ersten Mal den 96-Fans präsentierten. Mit Florian Hübner (SV Sandhausen), Babacar Gueye (ES Troyes AC), Sebastian Maier (FC St. Pauli), Marvin Bakalorz (SC Paderborn) und Timo Hübers (1. FC Köln II) mischten alle fünf Neuzugänge bei der ersten Einheit mit, am Vormittag stand bereits ein Laktattest auf dem Programm. Und die Kommandos im Stadion gab am Dienstagnachmittag oftmals mit Markus Gellhaus ein weiterer Neuer bei den „Roten“. Der 45-Jährige ist der neue Ko-Trainer des Zweitligisten und war zuletzt beim Zweitliga-Absteiger SC Paderborn als Trainer beschäftigt.

Ob die neuen Spieler ausreichen, um das erklärte Saisonziel Aufstieg zu schaffen, oder doch noch die eine oder andere Verstärkung nötig ist, war eine der Fragen, die schon am ersten Tag der Vorbereitung auf der Tribüne intensiv diskutiert wurden. Zwei Spieler für die Offensive dürfen es ruhig noch sein, war der Tenor auf den Rängen. Was sich die Anhänger jedoch am meisten wünschen, ist Fußball, der wieder Spaß macht, sind Spiele mit einer Querpassquote von unter zwei Prozent, und Spieler, die angenehm überraschen, wie zuletzt die Nachwuchsspieler Waldemar Anton und Noah-Joel Sarenren-Bazee, der am Dienstag aufgrund einer Verletzung passen musste.

Und einen Trainer, der nicht nur beim Umgang mit den Fans das hält, was er verspricht. Anders als seine Vorgänger setzt Stendel auf den Nachwuchs und will mit Offensivfußball in die Bundesliga marschieren. Einwände der Fans – keine.

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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