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Marco Kreyer seit 15 Jahren verrückt auf 96

Fan des Tages Marco Kreyer seit 15 Jahren verrückt auf 96

Schon mehr als 15 Jahre ist es her, dass Marco Kreyer die „Roten“ das erste Mal live im Niedersachsenstadion erlebt hat. Welches Spiel genau er sah, daran kann sich der 33-Jährige zwar nicht mehr erinnern. „Das ist einfach zu lange her“, sagt er. Eines aber ist sicher: Geprägt hat ihn das Erlebnis bis heute.

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Marco Kreyer aus Garbsen unterstützt die „Roten“ seit 15 Jahren, wann immer er kann: Beim Heimspiel kann er nie still sitzen und jubelt gern mit Herzblut.

Quelle: Surrey

Hannover. Vor allem die Stimmung war es, die ihn damals beeindruckte, als 96 noch in der 2. Bundesliga kickte. Kreyer kam wieder - und wurde Fan mit Leib und Seele. „Ich bin jemand der mitgeht und mitsingt, ich kann nicht eine Minute ruhig sitzen“, sagt der Garbsener.

Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm dabei das Heimspiel gegen Borussia Dortmund in der Saison 2011/2012. 96 hatte gegen Dortmund mit 0:1 zurückgelegen und drehte das Spiel am Ende durch ein Tor in der 89. Minute von Didier Ya Konan doch noch zu einem 2:1-Sieg. „Das vergesse ich nicht, das hätte ja keiner gedacht, dass wir das noch schaffen.“ Auch die Zeit im Europapokal ist ihm noch gut in Erinnerung geblieben. „Zuhause gegen Sevilla mit Schlaudraffs Doppelpack, das war ein Highlight“, so Kreyer.

Auch, wenn er die Zeit in der Europa League vermisst: In welcher Liga 96 spielt, ist dem Garbsener nicht wichtig. „Ich will nur Wille und Einsatz sehen“, meint Kreyer. Ein bisschen enttäuschend fand der 33-Jährige deshalb den Auftritt der „Roten“ gegen Leverkusen. „Das war nicht das, was wir erwartet hatten“, sagt er. Immerhin: Die Stimmung sei gut gewesen. Und demnächst wird Kreyer für noch mehr Unterstützung einen ganz besonderen Gast mit ins Stadion bringen. Drei Jahre alt ist sein Sohn Giuliano. „Mit dem Vereinsnamen hat er noch so seine Probleme, er sagt immer Neunzig“, erzählt der 33-Jährige. 96-verrückt sei der kleine Mann trotzdem bereits. Beide Trikots der „Roten“ hat er schon - mit seinem Namen und der Nummer 96 beschriftet. „Sobald er das Vereinswappen sieht, sagt er: Guck mal Papa, Neunzig!“ Beim Heimspiel gegen Werder Bremen im Oktober soll Guiliano das erste Mal nicht nur vor dem Fernseher das Spiel der „Roten“ erleben, sondern live im Stadion dabei sein. „Das wird ein emotionaler Moment für mich“, sagt der Vater, auf dessen Schoß Giuliano gegen die Bremer sitzen soll. Beide hoffen dann natürlich auf einen Sieg - anders als gegen Bayer Leverkusen.

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Von Sabine Gurol

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