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Felipe steht bei Frontzeck hoch im Kurs

Innenverteidiger von Hannover 96 Felipe steht bei Frontzeck hoch im Kurs

Der Brasilianer Felipe hat sich bei 96-Trainer Michael Frontzeck in den Vordergrund gespielt - und sitzt damit den designierten Stammspielern Christian Schulz und Marcelo im Nacken. André Hoffmann hingegen braucht wohl noch etwas Geduld. „Er ist acht, neun Monate weg gewesen und braucht noch eine Weile“, sagte Frontzeck.

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Innenverteidiger Felipe ist im Ranking der Innenverteidiger aufgestiegen - auch, weil er bisher verletzungsfrei geblieben ist.

Quelle: Maike Lobback

Saalfelden. Felipe ist auf dem Sprung. Der Brasilianer, jahrelang so etwas wie der Pechvogel der „Roten“ mit immer neuen Verletzungen, hat sich bei 96-Trainer Michael Frontzeck in den Vordergrund gespielt. Der 51-Jährige setzt auf den Innenverteidiger, der den designierten Stammspielern auf dieser Position, Christian Schulz und Marcelo, im Nacken sitzt.

„Das ist ein ganz enges Rennen zwischen Marcelo, ,Schulle’ und ihm“, sagte der Coach. „Felipe ist ein guter Fußballer für einen Innenverteidiger, und er ist gut im Zweikampf.“ Für das DFB-Pokalspiel bei Hessen Kassel (Regionalliga Südwest) am 9. August bedeutet diese Aussage, dass Felipe neben Kapitän Schulz auflaufen wird; Marcelo ist für die 1. Runde gesperrt.

Abwechslung im Trainingslager: Die Profis von Hannover 96 haben am Mittwoch eine Raftingtour unternommen. Die Maßnahme sollte das Team zusammenschweißen.

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Hinter diesem erfahrenen Trio entwickle sich Waldemar Anton ordentlich, der im Trainingslager einen guten, unaufgeregten Eindruck macht. „Auch als rechter Verteidiger“, sagte Frontzeck. Beim Test gegen Caykur Rizespor (0:2) machte der 19-Jährige wie die übrigen eingesetzten Kollegen indes keine Werbung in eigener Sache.

Erst nach dem Nachwuchsspieler zählte der Coach Andre Hoffmann auf, der nahezu die gesamte vergangene Saison wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallen war. Der 22-Jährige hängt sich im Training rein und schont sich nicht; Frontzeck setzt dennoch auf den Faktor Zeit. „Er ist acht, neun Monate weg gewesen und braucht noch eine Weile“, sagte der Trainer über die Perspektiven des Defensivspezialisten.

Nun wolle man nicht bis März warten, aber eben auch nichts „überstürzen. Er macht Fortschritte und kommt irgendwann sicherlich zurück“, sagte Frontzeck weiter. Der Coach sieht Hoffmann auch nicht ausschließlich als Innenverteidiger. „Das kann er spielen“, sagte er, „aber ich kann ihn auch im defensiven Mittelfeld einsetzen.“

Hoffmann hatte schon am Ende der vergangenen Saison überaus engagiert und couragiert auf sein Comeback hingearbeitet - nun wird er sich weiter gedulden müssen. Die nächsten Wochen werden nicht einfach für den ehrgeizigen 22-Jährigen.

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