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Fernduell bei Hannover 96 um die Plätze im Angriff

Wer stürmt? Fernduell bei Hannover 96 um die Plätze im Angriff

Neues Spiel, neue Stürmer? Die Frage, mit welchem Sturmduo der Fußball-Bundesligist Hannover 96 am Sonnabend beim 1. FC Nürnberg antritt, bewegt derzeit die Fans. Da eine Systemumstellung nicht wahrscheinlich ist, gibt es nur zwei Plätze – für mindestens drei, wenn nicht vier Kandidaten.

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Die Frage, mit welchem Sturmduo der Fußball-Bundesligist Hannover 96 am Sonnabend beim 1. FC Nürnberg antritt, bewegt derzeit die Fans.

Quelle: zur Nieden

Hannover. Aber, halt! Es ist ja Länderspielwoche. Und das von manchem erhoffte Schaulaufen der Stürmer im 96-Training fällt deshalb aus. Norweger Mohammed Abdellaoue ist – zusammen mit 96-Teamkamerad Henning Hauger – nach Oslo aufgebrochen, um dort morgen gegen Tschechien anzutreten. Und einigermaßen überraschend hat auch Didier Ya Konan die Stiefel geschnürt, um sich zu gleicher Zeit in Genf mit seinem Team von der Elfenbeinküste den Israelis in einem Testspiel zu stellen. Und das, obwohl der erfolgreichste 96-Torjäger der Vorsaison (14 Treffer) nach einem Muskelfaserriss im Juni erst in der Vorwoche wieder ins Mannschaftstraining einstieg. Am Sonnabend saß er beim 2:1 gegen 1899 Hoffenheim mangels Spielfitness noch nicht einmal auf der Ersatzbank. Am Sonntag ging es dann direkt von der Tribüne zum Länderspiel.

96-Coach Mirko Slomka ist nie einer gewesen, der über die Länderspielreisen mault. Wer nun aber vermutet, der Coach hätte es lieber gesehen, dass Ya Konan unter Aufsicht der Betreuer den zuletzt noch deutlichen Trainingsrückstand aufholt, der liegt sicher nicht allzu weit von der Wahrheit entfernt. Mit guten Trainingseindrücken für einen Einsatz am Wochenende zu werben, dürfte Ya Konan nun schwer fallen. Wie Sturmkollege Abdellaoue wird er erst am Donnerstag zurückkehren. Wenn er den Coach überzeugen will, dass er für Nürnberg der Richtige ist, dann muss das am Freitag passieren.

Das Timing von „Moa“ Abdellaoue ist im Prinzip das gleiche. Sein Vorteil sind aber zählbare Fakten: Er hat über die Vorbereitung seinen Platz im Team gefestigt. Im Erstrundenspiel des DFB-Pokals traf er doppelt und war auch noch Tor-Vorlagengeber. Im ersten Ligaspiel gefiel er wiederum, und zwar nicht nur wegen des sicher verwandelten Strafstoßes zum 2:1. Müdigkeit vom Länderspiel, das ist der einzig vorstellbare Grund, ihn in Nürnberg nicht zu berücksichtigen.

Sollte Ya Konan, wenn er denn spielt, etwa Jan Schlaudraff aus der Startelf verdrängen? Dessen Formverlauf legt eine solche Entscheidung auch nicht nahe. Schlaudraff hat im Pokal Tore vorbereitet und dem Spiel Richtung und Kontur gegeben. Gegen Hoffenheim am Sonnabend hat er 96 mit seinem Schlitzohr-Tor bundesweite Aufmerksamkeit beschert. Keine Frage – der 28-Jährige hat einen Lauf. Warum sollte der Coach ihn unterbrechen? Auf die Frage, ob er trotz der Leistung seinen Stammplatz etwa an Ya Konan verlieren könnte, antwortete Schlaudraff am Sonnabend diplomatisch wolkig: „Es ist egal, wer stürmt. Wir sind ein Kollektiv, und Didier ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, der der Mannschaft immer hilft.“

Frei übersetzt: Schlaudraff würde Schlaudraff aufstellen. Und Moritz Stoppelkamp ist ebenfalls in Lauerstellung.

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