Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Frontzeck: "Kind wird zu sehr beeinflusst"

Ex-96-Trainer Frontzeck: "Kind wird zu sehr beeinflusst"

Der frühere 96-Trainer Michael Frontzeck hat das Umfeld von Martin Kind kritisiert. Er monierte, dass der Präsident der "Roten" zu stark beeinflusst werde. Es gebe ständig Personen um ihn herum, die alles besser wüssten. Frontzeck war Ende Dezember 2015 als Trainer entlassen worden.

Voriger Artikel
Stendel: "Ich habe Bock auf positive Schlagzeilen"
Nächster Artikel
Daniel Stendel kann auch laut werden

Ex-96-Trainer Michael Frontzeck.

Quelle: dpa

Hannover. Was wäre eigentlich, wenn Michael Frontzeck noch Trainer von Hannover 96 wäre? Würden die „Roten“ dann auch abgeschlagener Tabellenletzter der Fußball-Bundesliga sein? Diese Frage hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen so mancher 96-Fan gestellt, immerhin hatte der 52-Jährige bis zu seinem Rücktritt kurz vor Weihnachten mit seinem Team 14 Punkte geholt, sein Nachfolger Thomas Schaaf hingegen schaffte in elf Partien nur drei Zähler.

Über seine Zeit in Hannover hat Frontzeck seit der Trennung nicht geredet, im Online-Portal spox.com meldete er sich jetzt erstmals zu Wort und kritisierte besonders das Umfeld von Clubchef Martin Kind. „Es gibt letztlich zu viele Leute, die um Martin Kind herumschwirren, ihm ständig in den Ohren liegen, alles besser wissen und ihn auf bestimmte Art und Weise beeinflussen. Dass das am Ende für die Medien dann auch ein gefundenes Fressen ist, ist doch klar“, sagte Frontzeck. Vor Kinds „Lebenswerk“ zeigte er Respekt: „Es tut mir sehr leid, dass alle Missgunst nun auf seine Schultern geladen wird.“

Seinen Rücktritt begründet Frontzeck auch mit der „unrealistischen Erwartungshaltung aus dem Umfeld der Vereinsführung. Die Situation war sehr ungesund und führte dazu, dass wir uns nach dem letzten Hinrundenspiel besprochen haben. Es war klar, dass die Diskussionen um mich bei einem missratenen Rückrundenauftakt wieder neu entflammen würden. Im Winter einen Schnitt zu machen war die beste Entscheidung für den Club – und das war für mich entscheidend“, sagte Frontzeck.

Namen wie Rolf Paetz, Karl-Heinz Mühlhausen und Hannes Baldauf gehören genauso zur 96-Trainer-Geschichte wie Tayfun Korkut, Mirko Slomka und Ralf Rangnick. Die Trainer von Hannover 96 seit 1963:

Zur Bildergalerie

sid/frs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Vorstellung des neuen Trainers
Neuer 96-Cheftrainer: Daniel Stendel.

Ex-Profi Daniel Stendel ist neuer Cheftrainer und damit Nachfolger von Thomas Schaaf bei Hannover 96. Am Montagmittag gab er seine erste Pressekonferenz und betonte, dass er der Mannschaft das verlorene Selbstvertrauen sowie Mut wiedergeben wolle.

mehr
Mehr aus Hannover 96
Hannover 96 trainiert am 08. Dezember 2016

Hannover 96 trainierte am 08. Dezember 2016 in der Vorbereitung auf das bevorstehende Spiel gegen den VfB Stuttgart

Anzeige
Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

mehr