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"Baba" Gueye: Ist das der neue 96-Stürmer?

Hannover "Baba" Gueye: Ist das der neue 96-Stürmer?

Ein neuer "Baba" für 96? Der Stürmer Babacar Gueye ist auf dem Sprung zu den "Roten" - ablösefrei. Dem 21-Jährigen vom französische Erstliga-Schlusslicht ES Troyes AC winkt ein Vierjahresvertrag. Während sich 96 bedeckt hält, lässt sich der Senegalese bereits im Internet für seinen Wechsel feiern.

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Guter Techniker trotz 1,90 Meter Körpergröße: Babacar Gueye (am Ball) vom ES Troyes AC behauptet sich auch gegen zwei Gegenspieler.

Quelle: imago

Hannover. Stürmt bald wieder ein „Baba“ für die „Roten“? Die Anzeichen dafür verdichten sich zumindest. Hannover 96 soll unmittelbar vor der Verpflichtung von Babacar Gueye vom französische Erstliga-Schlusslicht ES Troyes AC stehen. Der Vertrag des 21-Jährigen läuft aus, er käme also ablösefrei. Dem Vernehmen nach wird der junge Senegalese einen Dreijahreskontrakt mit einjähriger Option unterzeichnen.

Der Senegalese ist ein Mittelstürmer, der trotz seiner Größe von 1,90 Meter ein guter Techniker sein soll. Er hat seine Heimat Mitte 2014 verlassen, als er vom AS Dakar Sacré Coeur in den Nordosten Frankreichs ins Departement Aube wechselte. Seine Torgefährlichkeit konnte er in der 1. Liga noch nicht beweisen. In elf Spielen erzielte er gerade einmal einen Treffer. Dennoch hat der talentierte Stürmer das Interesse vieler Vereine auf sich gezogen. Sowohl RSC Anderlecht, FC Nantes und Stade Rennes als auch die künftigen Zweitligarivalen der „Roten“ FC St. Pauli und Fortuna Düsseldorf sollen ein Auge auf den Angreifer geworfen haben.

Bei strahlendem Sonnenschein haben die "Roten" auf der Mehrkampfanlage trainiert. Und am Spielfeldrand gab Ron-Robert Zieler Fans Autogramme.

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Das Rennen aber scheint 96 gemacht zu haben. Martin Bader, der 96-Geschäftsführer Sport, möchte über den bevorstehenden Transfer nicht sprechen. „Ich kommentiere keine Namen“, erklärte er in gewohnter Weise. „Unsere Scouts sehen sich überall Spieler mit Potenzial an, auch in Frankreich.“ Zumindest gestand er aber Gespräche mit Gueye und dessen Berater ein. „Aber es ist noch gar nichts klar und überhaupt noch keine Entscheidung gefallen“, sagte Bader. Gueye selbst ist da schon einen Schritt weiter als der 48-Jährige. Auf der Kommunikationsplattform Twitter hat der 21-Jährige etliche der zahlreichen Glückwünsche zu seinem Wechsel retweetet, in denen sehr oft auch von der Laufzeit seines zu erwartenden Vertrages die Rede ist.

Mit Senegalesen hat 96 bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. In der jetzigen Mannschaft steht Salif Sané, dessen Aufgabe eher das Toreverhindern ist. Im Angriff hat Mame Diouf einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Seiner Torgefährlichkeit weint man bei den „Roten“ noch heute hinterher. In nur 56 Bundesligaspielen zwischen Januar 2012 und Juni 2014 traf er 25-mal. Danach war der mittlerweile 28-Jährige für 96 nicht mehr zu halten, man musste ihn (auch noch ablösefrei) in die Premier League an Stoke City abgeben.

Unvergessen in Hannover bleibt zudem Gueyes Landsmann Babacar N’Diaye. „Baba“, inzwischen 42 Jahre alt, ist mit den „Roten“ 2002 in die Bundesliga aufgestiegen. Er war nie der große Torjäger und nach einem halben Jahr in der 1. Liga wechselte er Anfang 2003 zum FC St. Pauli, aber er war ungemein beliebt. Sowohl bei den Mitspielern als auch bei den Fans, die ihn oft mit Sprechchören feierten.

Es wäre aber ein Fehler, Gueye an seinen Landsleuten zu messen. Der 21-Jährige wird sicherlich noch viel lernen müssen. Aber er hat den Vorteil, dass er sich hier in der 2. Liga beweisen darf, wo die Verteidiger oft nicht die Klasse haben wie in der Bundesliga.

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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