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Erinnerungen an den Torwart, den Star, den Freund

HAZ-Buch erinnert an Robert Enke

Von Heiko Rehberg

Der Tod von Robert Enke hat viele Menschen bewegt. Die HAZ bringt deshalb ein besonderes Erinnerungsbuch über den 96-Torwart heraus. Der Reinerlös fließt an die Robert-Enke-Stiftung.
Begegnungen: Per Mertesacker erzählt in dem HAZ-Buch über seine Zeit mit Robert Enke.

Begegnungen: Per Mertesacker erzählt in dem HAZ-Buch über seine Zeit mit Robert Enke.

© HAZ

Unter dem Dach der AWD-Arena hängt ein riesiges weißes Banner mit dem Torwarttrikot von Robert Enke. Auf der Rückansicht des Trikots steht „Enke“, „1“, „Hannover“, und damit ist sehr kompakt sehr schön beschrieben, was seit dem Juli 2004 zusammengehört hat. Und für immer zusammengehören wird. Robert Enke war die Nummer 1 bei 96, aber er war auch die Nummer 1 für die Stadt, die Region und die Menschen dort. Für viele von ihnen war er die Nummer 1, nicht nur, wenn er im Tor stand.

Es ist ein schwer zu beschreibendes Gefühl, wie es ist, seit Enkes Tod Heimspiele von Hannover 96 zu besuchen. Es ist gut, dass 96 wieder spielt und schön, wenn 96 so gut spielt wie zuletzt gegen Bayer Leverkusen (0:0). Das Banner über der Westtribüne erinnert daran, dass es nach wie vor besondere Spiele sind und bleiben werden. Manchmal ertappt man sich bei einer Torwartaktion bei dem Gedanken, was Enke jetzt getan hätte. Wäre er bei der Flanke rausgekommen? Wäre er dringeblieben? Und gibt es ein größeres Lob für einen wie Florian Fromlowitz, wenn bei seiner überragenden Fußparade gegen Leverkusen viele an Enke denken?

Enke spielt noch mit in den Köpfen der Besucher im Stadion und in den Köpfen der Zuschauer an den Bildschirmen – in denen der Mannschaftskollegen ohnehin. „Weißt du noch damals, dieses Spiel gegen Hamburg? Was der alles gehalten hat!“ Sätze wie diese waren gegen Bayern München und Leverkusen oft auf der Tribüne zu hören.

Leser haben uns berichtet, dass sie Fotos, die sie irgendwann einmal mit ihrem Handy beim Spiel oder nach dem Training von Enke gemacht haben, aufbewahren als kostbare Erinnerung. Für uns war das ein Anstoß, ein Buch zu machen. Ein Buch, das erinnert an den großartigen Torwart und den bemerkenswerten Menschen. Es heißt „Robert Enke. Der Torwart. Der Star. Der Freund.“ und ist 164 Seiten dick, jetzt vorzubestellen und von kommenden Dienstag an im Handel. Der Reinerlös des Buches geht an die Robert-Enke-Stiftung.

Hier geht es direkt zum Buch in unserem E-Shop.

Der Großteil der Texte stammt von HAZ-Sportchef Heiko Rehberg, gemeinsam mit seinen Kollegen von der HAZ und der Neuen Presse sowie in Zusammenarbeit mit Hannover 96 beschreibt er Enkes bewegte Karriere und seine großen Spiele für die „Roten“ und für die Nationalmannschaft. Mehr als 300 Fotos, die Mehrzahl von HAZ-Fotograf Ulrich zur Nieden, illustrieren das von Carina Peitsch gestaltete Buch; viele der Bilder zum Beispiel aus Enkes Anfangszeit in Jena oder von seinen Auslandsstationen in Portugal, Spanien und der Türkei sind weitgehend unbekannt. Per Mertesacker, Enkes Mannschaftskollege bei 96 und in der Nationalmannschaft, erzählt sehr persönlich von seinen Begegnungen mit dem Torwart, der für ihn ein Freund war. Auch Harald Stenger, der Medienchef des Deutschen Fußball-Bundes, und sein ehemaliger 96-Trainer Ewald Lienen erinnern an Enke. Martin Kind, der 96-Klubchef, hat das Vorwort des Buches geschrieben. Ergänzt wird es von einem ausführlichen Statistikteil und einem Seitenblick auf andere große 96-Torhüter wie Hans Krämer oder Jörg Sievers. Außerdem erzählen Fans, warum Robert Enke für sie so besonders war.

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  • Robert Enke; RobertEnkeFan – 16.01.10
    dieses Buch ist echt gut gworden :(
    respekt :(
  • re re Ich – 08.01.10
    du hast keine ahnung alter echt keine!!!! er hat im gegensatz zu dir was in seinen kurzen leben erreicht das schafft du nie
    ROBERT ENKE Nr.1
  • Einnahmen Anzeigen Schu – 23.12.09
    Lieber HAZ, mich würde mal interessieren, was eigentlich mit den Geldern aus den geschalteten Traueranzeigen im Rahmen der Sonderbeilage passiert ist??
  • RE ON – 11.12.09
    Robert war und wollte nie ein Star sein. Wieso wird jetzt auf einmal sein unnatürliches Ableben so überdimensional aufgebaut ? Mann, Frau... Der Kerl ist wie Du und ich jeden Tach seine Hunde ausführen gegangen und anderes. Ich persönlich hab den extrem gemocht, weil ich den schon als 18-jährigen als Anti-Ossi in Gladbach geshen habe... Riesige Leistungen im Bundesliga-Tor ohne diese damals üblichen Ostgoten-Entschuldigungen. Der war einfach ein Spochtler durch und durch ! Ich kann mich noch an eine kurze aber intensive Diskussion mit meinem ebenfalls spochtbegeisterten Bruder im Sommer 2004 erinnern, in der wir ( normalerweise Spinnefeind ) und auf Robert Enke als das Beste für Hannover96 innerhalb der letzten 30 und die nächsaten 30 Jahre geeinigt hatten !

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