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Prib wird vom Gewinner zum Verlierer

Meniskusverletzung von 96-Profi Prib wird vom Gewinner zum Verlierer

Die „Roten“ müssen einige Wochen auf Edgar Prib verzichten. Der Torschütze beim 2:1-Sieg von Hannover 96 am Samstag gegen Schalke 04 erlitt in der Partie eine Außenmeniskus-Verletzung am linken Knie.

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Nach dem Treffer zum 1:1 gegen Schalke 04 am Sonnabend hatte er noch Grund zum Jubeln – jetzt muss 96-Profi Edgar Prib operiert werden.

Quelle: Petrow

Hannover. Als mitten im Interview das Mobiltelefon eines Journalisten klingelte, konnte Edgar Prib nicht widerstehen. „Telefon? Der Bundestrainer? Hallo?“, sprudelte es aus dem Mittelfeldspieler von Hannover 96 heraus, der auch eine Viertelstunde nach Ende des Spiels gegen Schalke 04 noch so aufgedreht wirkte wie kurz zuvor in der Schlussphase auf dem Rasen. So aufgedreht und voller Adrenalin sogar, dass er zunächst gar nicht merkte, dass da etwas mit seinem linken Knie nicht stimmte. Erst etwas später, als der 24-Jährige in der Kabine saß, registrierte er die Schmerzen – und am Sonntag folgte schließlich die bittere Diagnose: Prib zog sich beim 2:1-Sieg eine Verletzung am Außenmeniskus zu und wird den „Roten“ mehrere Wochen fehlen.

Die Punkte bleiben in Hannover: 96 besiegt den FC Schalke 04 mit 2:1.

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In den kommenden Tagen wird sich Prib einem operativen Eingriff am Knie unterziehen müssen, in deren Verlauf auch klar werden wird, wie schwer die Verletzung ist und wie lang die Ausfallzeit für den 96-Profi sein wird. Sicher ist aber schon jetzt, dass ausgerechnet der Mann, der in der 67. Minute mit seinem Treffer zum 1:1 fast aus dem Nichts die Wende eingeleitet und vier Minuten später beim Siegtreffer von Joselu als Vorbereiter geglänzt hatte, den Hannoveranern in den kommenden Spielen nicht zur Verfügung stehen wird.

Eine ähnliche Achterbahnfahrt der Gefühle hatte Prib zuvor auch schon auf dem Platz durchleben müssen. Eine Stunde lang lief für ihn als hängende Spitze kaum etwas zusammen, sodass nicht wenige Beobachter schon mit seiner Auswechslung rechneten. Doch Trainer Tayfun Korkut behielt die Geduld mit dem ehemaligen Fürther, beorderte ihn nach einer Stunde auf die linke Außenbahn und hatte damit genau das richtige Gespür. Prib blühte plötzlich auf, war einer der Matchwinner im Team – und muss sich nun doch irgendwie als Verlierer fühlen.     

 

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