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Harte Arbeit für den Aufstieg

Hannover 96 Harte Arbeit für den Aufstieg

Vor dem Spiel am Sonntag bei 1860 München entwickelt Hannover 96 ein Gefühl, wie sich Zweitligafußball anfühlt: Da müssen Siege – wie gegen den schwachen Karlsruher SC – hart erarbeitet werden. Erst nach dem Kampf kann es wieder mehr Spielkultur geben.

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Nichts geht ohne Kampf: Training von Hannover 96 vor dem Auswärtsspiel bei 1860 München.

Quelle: Sielski

Hannover. Nach drei Heimspielen in der 2. Fußball-Bundesliga ist für Hannover 96 eines gewiss: Auf seine Fans kann sich der Verein auch nach dem Abstieg verlassen. 31 700 Zuschauer waren es beim 1:0-Sieg gegen den Karlsruher SC, und das bei der Anstoßzeit um 17.30 Uhr. „Es ist schon toll, wie viele Leute unter der Woche ins Stadion strömen“, sagte Trainer Daniel Stendel. Gegen Dynamo Dresden (0:2) waren es 39.200 Zuschauer gewesen, gegen Greuther Fürth waren 38.400 Besucher gekommen. In dieser Hinsicht sind die „Roten“ erstligareif. Und sportlich?

Keine Trainingspause nach dem Karlsruhe-Sieg: Auf der Mehrkampfanlage und auf dem Fahrrad trainierten die 96-Profis am Donnerstag.

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„Wir müssen uns die Punkte jede Woche hart erarbeiten“, sagt Stendel. Durch die ersten lockeren Siege gegen Kaiserslautern (4:0) und Fürth (3:1) habe es sich angefühlt, als ginge „alles in einem Rutsch. Dass das nicht so ist, ist eine Erkenntnis, die wir mitnehmen. Sie hat uns schon gegen Karlsruhe geholfen, das Spiel zu gewinnen.“

Die Aussicht, sich an Partien wie gegen Karlsruhe „grundsätzlich“ (Stendel) gewöhnen zu müssen, wird vielen Fans nicht gefallen. Denn auch der 96-Trainer gab zu, dass „es kein Fußballfest war“. Doch wenn 96 weiter punktet, am besten dreifach am Sonntag (13.30 Uhr) bei 1860 München, dann dürfte mit mehr Selbstvertrauen auch wieder mehr spielerische Klasse dazukommen. Klasse, die nötig sein wird, wenn stärkere Gegner als die Karlsruher kommen, die in dieser Verfassung ein sicherer Absteiger sind.

Nicht schaden kann es dabei, Profis wie Felix Klaus im Kader zu haben, den Siegtorschützen gegen den KSC. Ihm zumindest mangelt es nicht an Selbstbewusstsein. „Das war ein super Heimspiel von uns in der ersten Halbzeit“, sagte er. Und: „Wir wissen alle, wie gut wir sind.“ Gar nicht auszudenken, wenn die Mannschaft das demnächst auch wieder auf dem Platz zeigt.

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