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"Immer wenn ich treffe, verlieren wir"

96-Profi Artur Sobiech "Immer wenn ich treffe, verlieren wir"

Hannovers Mittelstürmer Artur Sobiech sollte am Freitag im Spiel beim FC Schalke 04 auf keinen Fall ein Tor erzielen. Denn der Fußballprofi hat selber festgestellt und am Dienstag öffentlich verraten: "Immer wenn ich treffe, verlieren wir." 

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"Immer wenn ich treffe, verlieren wir.": Artur Sobiech beim 96-Training.

Quelle: Nigel Treblin

Hannover. Das Debüt von Artur  Sobiech in der 96-Startelf in dieser Saison war vielversprechend. Am vierten Spieltag erzielte der Stürmer beide Tore bei der 2:4-Niederlage im Heimspiel gegen Borussia Dortmund. In den folgenden acht Bundesligaspielen ging der 25-Jährige allerdings leer aus, erst beim 1:2 gegen Borussia Mönchengladbach traf der Pole wieder. Mit guten Leistungen und möglichst vielen Toren will Sobiech, der seine fünfte Saison für die „Roten“ spielt, in den kommenden Spielen seinen Stammplatz verteidigen sowie seine 96-Torbilanz aufbessern – und sich so zur EM in Frankreich schießen.

Artur Sobiech über ...

... den überzeugenden Sieg gegen Ingolstadt: Wir hatten uns vorgenommen, von der ersten Minute an auf den Gegner draufzugehen. Das hat funktioniert. Ich versuche immer zu treffen, leider hat es gegen Ingolstadt nicht geklappt. In der Kabine wurde darüber gescherzt, dass wir das Spiel noch verlieren, wenn ich treffe (beide Spiele mit Sobiech-Treffern gingen diese Saison verloren, d. Red.). Die ganze Mannschaft hat gut gearbeitet, alle Spieler waren zufrieden. Aber das haben wir abgehakt, jetzt zählt nur noch das Spiel gegen Schalke.

... seinen Stammplatz: Das ist ein gutes Gefühl. Man darf aber auch nicht vergessen, dass ich in den Jahren zuvor oftmals verletzt war und es deshalb schwierig für mich war, in einen Rhythmus zu kommen. Ich mache viel individuelles Training und bin jetzt endlich hundertprozentig fit.

... seine Rolle als Alleinunterhalter im Sturm: Wir arbeiten jede Woche daran, dass wir uns möglichst viele Chancen herausspielen. Manchmal klappt das, manchmal nicht. In den letzten beiden Spielen war das schon sehr gut. Ich hoffe, es läuft so weiter. Jeder Spieler hat sich verbessert, mit Uffe (Bech, d. Red.) und Kenan (Karaman, d. Red.) haben wir auf den Außen zwei schnelle Leute, die viel Druck machen. Das tut unserem Spiel gut.

... den nächsten 96-Gegner: Schalke hat ein starkes Team, das zurzeit keine gute Phase hat. Es wird dennoch eine harte Partie, aber wir sind gut vorbereitet und wollen dort punkten.

... die Konkurrenz: Konkurrenz ist immer gut, das nehme ich an, ich werde immer kämpfen. Angst habe ich nicht. Ich konzentriere mich darauf, immer meine beste Leistung zu bringen.

... seine EM-Chancen: Ich hoffe, dass ich in Frankreich dabei bin. Wir haben eine gute Qualifikation gespielt und sind verdient bei der EM. Ob ich es schaffe, hängt auch von meiner Leistung bei 96 ab, wichtig ist die Zeit von März bis Mai. Das ist die entscheidende Phase, in der unser Nationaltrainer die Spieler noch einmal genau beobachtet.
 
... die polnische Nationalmannschaft: Wir haben eine sehr große individuelle Qualität. Robert Lewandowski ist in Topform, Grzegorz Krychowiak vom FC Sevilla macht einen richtig guten Job im Mittelfeld, und im Tor sind wir auch gut besetzt. Trainer Adam Nawalka sorgt für die richtige Mischung.

... die Perspektiven von 96 in dieser Saison : Wir wussten von Beginn an, dass es eine schwierige Saison wird. Wir sind schlecht gestartet, haben jedoch von den vergangenen sieben Spielen vier gewonnen. Ich bin davon überzeugt, dass es in die richtige Richtung geht.

Die Bilder vom 96-Training am Dienstag, 1. Dezember.

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