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Hannover 96-Spieler Aycicek erntet Sonderlob von Slomka

Fünf Talente bei den Profis Hannover 96-Spieler Aycicek erntet Sonderlob von Slomka

Fünf junge Spieler üben im Training mit den Profis, und 96-Trainer Mirko Slomka verweist zuweilen gern auf seinen Blick für junge Fußballtalente – hat er jetzt wieder einen „Rohdiamanten“ im Trainingslager dabei? Ein Überblick.

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Deniz Aycicek empfiehlt sich mit Toren.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Bad Radkersburg. Deniz Aycicek (21 Jahre, offensives Mittelfeld links oder Sturm): Zwei Tore zuletzt in den wichtigen Testspielen gegen Sturm Graz (3:3) und Banik Ostrava (4:0) – Aycicek weiß, wie man das Tor trifft. „Er steigert sich enorm, ist technisch stark und robust“, lobt Slomka. Furore macht zurzeit auch, von Deniz mit Begeisterung beobachtet, sein Bruder Levent (17) von Werder Bremen, der Dritter mit der deutschen Elf bei der „U 17“-WM wurde.

Samuel Radlinger (18 Jahre, Torwart): Verpflichtet als Nummer 3 im 96-Tor, wird er diese Saison mit den Profis trainieren und meist in der Reserve spielen. Er weiß indes seine 1,97 Meter Größe in Reichweite umzusetzen. Zudem ist er nicht nur in seiner Ausbildung als Torhüter, sondern auch in der Entwicklung seiner Persönlichkeit weiter als viele Gleichaltrige. Ende kommender Woche fährt er mit Österreichs „U 20“ zur WM nach Kolumbien.

Christopher Avevor (19 Jahre, Innen- oder Rechtsverteidiger): Avevor ist schon im zweiten Jahr bei den Profis und hat bereits Bundesliga-Erfahrung gegen Bayern München und den VfL Wolfsburg gesammelt. Slomka drängelt ihn inzwischen: „Er muss wie Konstantin Rausch vor einem Jahr endlich aufhören, sich selbst als Talent zu sehen.“ Sonst, sagt der Coach, könnte er ein ewiges Talent bleiben.

Jannis Pläschke (18 Jahre, Verteidiger oder Mittelfeld rechts): Technisch ansprechend, aber in Spielsituationen noch unsicher. Slomka lobt, dass „Jannis die Belastung sehr gut verkraftet und mit sehr kurzen Regenerationsphasen auskommt“. Er müsse aber noch viel lernen.

Erdal Akdari (18 Jahre, Linksverteidiger): Er stand im Fokus, als Christian Schulz und Christian Pander passen mussten. Die zuletzt stärkeren Gegner haben ihm allerdings Grenzen aufgezeigt. „Er lernt“, findet Slomka und schiebt noch ein Generallob für die junge Riege an: „Die Auswahl der Talente ist gut. Sie haben eine Chance, über die Saison im Training der Profis dabei zu bleiben.“ Pflichtspieleinsätze scheinen indes nur denkbar zu sein, wenn Stammspieler verletzt ausfallen.

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Arbeiter und Kämpfer
Foto: Henning Hauger (links) will sich auf der „Sechser“-Position bei 96 durchsetzen.

Es war zwar eine Niederlage – aber auf eine gewisse Art auch ein Hochgefühl: Mit 1:2 hat Henning Hauger das letzte Spiel mit seinem bisherigen Klub Stabaek IF bei Brann Bergen verloren. Aber dann hielten die treuen Fans ein Banner zu seinem Abschied hoch. „Stabaeks Held“ stand da drauf. „Sie bedauern meinen Abschied, aber sie gönnen mir auch die Chance“, sagt Hauger über die Geste zum Abgang.

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