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96 setzt auf Last-Minute-Trainingslager

Reise nach Ostwestfalen 96 setzt auf Last-Minute-Trainingslager

Mit einem kurzfristig angesetzten Trainingslager hat Hannover 96 auf die prekäre Situation des Klubs im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga reagiert: Die „Roten“ reisen für drei Tage nach Ostwestfalen, um sich auf das Heimspiel am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen den Hamburger SV vorzubereiten.

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„Haben den Platz, intensiv miteinander zu arbeiten“ – Tayfun Korkut über das Trainingslager in Ostwestfalen.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Hannover. Besondere Situationen erfordern ab und an besondere Maßnahmen: Mit einem kurzfristig angesetzten Trainingslager hat Hannover 96 am Dienstag auf die prekäre Situation des Klubs im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga reagiert. Von Mittwochmittag bis Freitagabend fahren die „Roten“ in die Hotel-Residence Klosterpforte im ostwestfälischen Harsewinkel-Marienfeld, um sich dort auf das Heimspiel am Sonnabend gegen den Hamburger SV (15.30 Uhr) vorzubereiten.

„Wir haben uns zu dieser Maßnahme entschlossen, um uns in Ruhe und mit voller Konzentration auf dieses wichtige Spiel vorzubereiten“, sagte 96-Manager Dirk Dufner. Seiner Meinung nach sind „Geschlossenheit und Teamgeist die Grundlage für ein erfolgreiches Spiel“, und genau auf diese Tugenden, die auch im Abstiegskampf eine wichtige Rolle spielen, wollen sich die „Roten“ während des Trainingslagers konzentrieren. Die Abgeschiedenheit und perfekten Bedingungen des Sporthotels Klosterpforte, in dem bei der Weltmeisterschaft 2006 auch die portugiesische Nationalmannschaft mit Figo, Deco und Co. wohnte, bietet da beste Voraussetzungen. Davon konnte sich auch 96 schon überzeugen. Im Sommer 2007 absolvierte die Mannschaft dort in der Saisonvorbereitung ihr Lauftrainingslager.

Nach dem verhängnisvollen Derby gegen Braunschweig standen die „Roten“ am Montag wieder auf dem Trainingsplatz. Tayfun Korkut und Dirk Dufner stellten sich zudem den Fragen der Presse.

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Wer dem Team in Marienfeld beim Training zuschauen möchte, der hat dazu morgen Vormittag (10.30 Uhr) noch einmal Gelegenheit. Die weiteren Einheiten sind geheim. „Wir werden als Einheit auf und neben dem Platz intensiv miteinander arbeiten. Es geht um die bestmögliche Vorbereitung auf unser nächstes Spiel“, sagte Trainer Tayfun Korkut, der trotz vier Niederlagen in Folge weiterhin von seinem Team überzeugt ist. „Die Mannschaft hat zuletzt Rückschläge erlitten, aber sie wird zurückkommen.“

Auch vor fast genau vier Jahren, als die „Roten“ ebenfalls mittendrin im Abstiegskampf steckten, stimmte sich 96 in einem Kurztrainingslager auf das nächste Spiel ein. Der Gegner am 29. Spieltag, dem Ostersonntag 2010: Hamburger SV. Das Ergebnis: 0:0. Fünf Spiele später machten die „Roten“ den Klassenerhalt mit einem 3:0-Sieg in Bochum perfekt.

Auch am Dienstag trainierten die Spieler von Hannover 96 – bei nasskaltem Wetter und die Bundesliga-Tabelle im Hinterkopf.

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Mit nach Ostwestfalen reisen auch die angeschlagenen Sebastién Pocognoli und Hiroki Sakai, die beide auch am Dienstag nicht mit der Mannschaft trainieren konnten. Ebenfalls dabei sind Szabolcs Huszti und Andre Hoffmann. Die beiden 96-Profis sind zwar für die Partie gegen den HSV gesperrt, aber wenn es um Teamgeist geht, dann darf halt keiner fehlen.

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