Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Hannover 96 gewinnt dank Kiyotake-Tor mit 1:0

Heimspiel gegen TSG 1899 Hoffenheim Hannover 96 gewinnt dank Kiyotake-Tor mit 1:0

Was für ein Bundesliga-Abschied in der HDI-Arena: Im letzten Heimspiel der Saison hat sich Hannover 96 eindrucksvoll von der Erstliga-Bühne verabschiedet. Gegen die TSG 1899 Hoffenheim gewannen die "Roten" mit 1:0 – dank eines Tores von Kiyotake.

Voriger Artikel
Welche Spieler gehen, welche werden bleiben?
Nächster Artikel
"Ruhe in Frieden, Niklas"

Erzielte das 1:0: Hiroshi Kiyotake.

Quelle: dpa/HAZ/Montage

Hannover. 38.096 Fans in der HDI-Arena feierten begeistert einen Absteiger: Das gibt es nicht alle Tage, und für Hannover 96 war es nach 1:0-Sieg gegen 1899 Hoffenheim ein positives Erlebnis im vorerst letzten Bundesliga-Heimspiel. Auch kurios: Es gab nach 90 Minuten sogar zwei Sieger, denn die Gäste schafften trotz der Niederlage den vorzeitigen Klassenerhalt.

Das Spiel: Die Hoffenheimer begannen gut und hätten nach fünf Minuten durch Andrej Kramaric in Führung gehen können, doch 96-Torwart Ron-Robert Zieler parierte glänzend. Danach waren die Gastgeber die bessere Mannschaft mit deutlich mehr Engagement und Leidenschaft, der Führungstreffer von Hiroshi Kiyotake in der 28. Minute war das logische Resultat. Nach der Pause hatten die Hoffenheimer mehr vom Spiel und 96 nur noch selten Kontergelegenheiten. Aber die schwachen Gäste konnten sich gegen die hannoversche Abwehr selten durchsetzen, die größte Chance vergab Kevin Kuranyi in der 65. Minute kläglich. In der 90. Minute traf Jeremy Toljan mit einem Weitschuss noch die Latte.

Hannover 96 gegen 1899 Hoffenheim - die besten Bilder des Spiels.

Zur Bildergalerie

Das Tor: Dem Treffer von Kiyotake war ein toller Flankenlauf von Noah-Joel Sarenren Bazee vorausgegangen. Kiyotake schien danach fast ein bisschen zu lange zu zögern, doch mit Hilfe des Hoffenheimers Niklas Süle fand der Ball doch den Weg ins Netz.

Die Szene des Spiels: Sie fand vor dem Anpfiff statt. Zuschauer und Spieler applaudierten eine Minute lang für den bei einem Autounfall verstorbenen Jungprofi Niklas Feierabend, am Rande standen das Trainer- und Betreuerteam und die Ersatzspieler alle mit einem Trikot mit der Nummer 36 – die Nummer von Feierabend. Die Mannschaft hatte sich dafür entschieden, statt einer Schweigeminute eine Klatschminute zu machen.


Der Spieler des Tages: Noah-Joel Sarenren-Bazee bereitete nicht nur das Tor mit seiner Schnelligkeit gekonnt vor, immer wieder überrannte er auf der Außenbahn seinen Gegenspieler Toljan. In der 67. Minute wäre ihm fast das 2:0 gelungen, doch Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann hielt seinen Flachschuss mit großer Mühe.

Die Statistik: Bei Torschüssen stand es unentschieden (jeweils 15). Hoffenheim hatte etwas mehr Ballbesitz (52 Prozent), 96 gewann mehr Zweikämpfe (57 Prozent). Manuel Schmiedebach hatte bei den „Roten“ die meisten Ballaktionen (77), Salif Sane gewann die meisten Zweikämpfe (75 Prozent).

Die Trainerstimmen:

Daniel Stendel (96): „Unser Ziel war es, die Fans zurückzuholen. Dass wir das so beeindruckend geschafft haben, war so nicht zu erwarten.“

Julian Nagelsmann (Hoffenheim): „Ich bin total unzufrieden mit dem, was wir abgeliefert haben. Das war auch aufgrund der Mentalität kein gutes Spiel von uns, deshalb kann ich mich auch über den Klassenerhalt noch nicht richtig freuen.“

 

 

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
96-Spielernoten
Das Team von Hannover 96 nach dem Spiel.

Hannover 96 hat seinen Fans beim letzten Heimspiel in der 1. Bundesliga für mindestens 15 Monate am Sonnabendnachmittag einen Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim geschenkt. Die Spielernoten von HAZ-Sportchef Heiko Rehberg lesen Sie hier. 

mehr
Mehr aus Hannover 96
Hannover 96 trainiert am 08. Dezember 2016

Hannover 96 trainierte am 08. Dezember 2016 in der Vorbereitung auf das bevorstehende Spiel gegen den VfB Stuttgart

Anzeige
Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

mehr