Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Die Bilanz eines Absteigers

Kommentar zur 96-Niederlage Die Bilanz eines Absteigers

Die "Roten" spielten anfangs überzeugend, am Ende standen sie jedoch mit leeren Händen dar. Die 0:1-Niederlage gegen Hoffenheim offenbarte wieder einmal die eklatante Schwäche von Hannover 96: die fehlende Durchschlagskraft vor dem Tor. Nach 16 Spieltagen hat 96 deshalb die Bilanz eines Absteigers - meint Heiko Rehberg.

Voriger Artikel
Hannover 96 verliert 0:1 gegen Hoffenheim
Nächster Artikel
Nur bei den Toren war Hoffenheim besser

Zu Boden gegangen: Salif Sané im Zweikampf mit Sebastian Rudy.

Quelle: Uwe Anspach

Hannover. Man wird lange darüber reden können, dass Hannover 96 bei 1899 Hoffenheim immer mal wieder Phasen im Spiel hatte, in denen das sehr ordentlich aussah. Vor allem in der ersten halben Stunde wirkte es so, als würden die „Roten“ gegen diese schwachen Hoffenheimer nicht verlieren können. Doch nach 90 Minuten steht eine 0:1-Niederlage beim Schlusslicht, und über die Bilanz nach 16 Spieltagen muss man nicht diskutieren: 14 Punkte sind die Bilanz eines Absteigers.

Die Gründe, warum diese Mannschaft nicht erstligatauglich ist, waren auch in Sinsheim nicht zu übersehen. Eine Stunde lang spielte 96 ohne einen gelernten Stürmer und hatte Chancen, schoss aber kein Tor. In der Schlussphase waren mit Mevlüt Erdinc und Charlison Benschop zwei neu verpflichtete Angreifer auf dem Platz, an Durchschlagskraft gewann das Team nicht.

Hannover 96 bei der TSG 1899 Hoffenheim: Die besten Bilder vom Spiel.

Zur Bildergalerie

96 hat vor der Saison auf dem Transfermarkt Fehler gemacht, die jetzt fatale Folgen haben. Dafür sind der für den Verein nicht mehr tätige, aber nach wie vor von 96 bezahlte Sportdirektor Dirk Dufner verantwortlich – und Trainer Michael Frontzeck.

Für Frontzeck geht es nun kommende Woche gegen Bayern München um mehr als drei Punkte. Der TSV Ingolstadt hat vorgemacht, dass man die Bayern mit taktischem Geschick und viel Herz zumindest ärgern kann. Niemand verlangt von Frontzeck, dass er mit 96 die Bayern schlägt. Eine Vorstellung, die den Eindruck vermittelt, dass der Trainer Ideen hat, ist mit Blick auf die Rückrunde wichtig bei der Beurteilung, ob 96 nicht nur neue Spieler braucht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Analyse zur 96-Niederlage
1:0 für Hoffenheim: Ron-Robert Zieler hat das Nachsehen.

Das tat besonders weh, schließlich war es eine Niederlage bei dem Club, der vorher Schlusslicht war: 10:2 Ecken, genug Torchancen – und am Ende stand für Hannover 96 in der Fußball-Bundesliga eine 0:1-Niederlage bei 1899 Hoffenheim. Eine Spielanalyse von Heiko Rehberg.

mehr
Mehr aus Hannover 96
Einzelkritik: 96 gegen Heidenheim

Hannover 96 gegen 1. FC Heidenheim: So waren die Spieler der "Roten" in Form.

Anzeige
Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

mehr