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Erster Saisonsieg – 96 schlägt Werder 1:0

Nordderby Erster Saisonsieg – 96 schlägt Werder 1:0

Rassiges und umkämpftes Nordderby in der ausverkauften HDI-Arena: Hannover 96 hat den ersten Saisonsieg erzielt und Werder Bremen mit 1:0 geschlagen. Das Tor des Tages erzielte Salif Sané in der 55. Minute mit einem Kopfball nach einer Ecke. Ron-Robert Zieler rettete mit seinen Paraden den Sieg.

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Endlich ein Grund zu jubeln: Sané feiert sein 1:0 gegen Bremen.

Quelle: Nigel Treblin

Nordderby in der HDI-Arena: Hannover 96 trifft auf Werder Bremen.

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Ausgerechnet im prestigebeladenen Nordderby hat Hannover 96 seinen ersten Saisonsieg eingefahren. In einer allerdings fast eine Stunde lang enttäuschenden Partie setzten sich die Niedersachsen mit 1:0 (0:0) durch und stürzten Werder Bremen mit nunmehr vier Niederlagen in Serie in die Krise.

Den Treffer des Tages erzielte Salif Sane in der 55. Minute. Nach einem Eckball von Hiroshi Kiyotake stieg der defensive Mittelfeldspieler vor 49.000 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena am Maschsee am höchsten und drückte den Ball mit der Stirn über die Linie.

Damit dürfte 96-Coach Michael Frotzeck, der zum 150. Mal bei einem Bundesligaspiel auf der Bank saß, aus den Negativschlagzeilen erst einmal herausgekommen sein. Die Hanseaten versäumten es indes, vor dem wohl kaum zu gewinnenden Heimspiel am 17. Oktober gegen Rekordmeister Bayern München wertvolle Punkte einzufahren und gehen stürmischen Zeiten entgegen.

Das erneute Trainingslager der Roten in der Klosterpforte brachte somit für Hannover die erhoffte Wirkung. "Es war nötig, dort noch enger zusammenrücken", hatte Frontzeck diese Maßnahme begründet.

Besonders die erste Halbzeit war geprägt von Fehlpässen, Missverständnissen und zahlreichen fehlerhaften Ballstaffetten. Mehr als eine halbe Stunde lang passierte auf dem Rasen kaum etwas, auf den Rängen machte sich Langeweile breit.

Erstmals Bewegung kam in die Partie in der 35. Minute. Der Däne Leon Andreasen zog aus spitzem Winkel ab, Werder-Torhüter Felix Wiedwald wehrte den Schrägschuss reaktionsschnell zur Ecke ab. In der 42. Minute standen die Gäste dicht vor der Führung, doch ein Kopfball von Anthony Ujah aus vier Metern Entfernung knallte an die Querlatte des 96-Tore.

Nach dem Seitenwechsel brachte der Treffer für " 96" mehr Schwung in die bis dahin äußerst lahme Begegnung. Plötzlich wurden die Aktionen hüben wir drüben druckvoller. Um die Offensive zu stärken, brachte Werder-Trainer in der 59. Minute Geburtstagskind Claudio Pizarro ins Spiel. Der Peruaner wurde am am Samstag 37 Jahre alt.

Torschütze Sane und Vorlagengeber Kiyotake, auf dessen Ideen seine Miitspieler viel zu selten eingingen, waren die besten Akteure bei den Platzherren. Auf Seiten der Grün-Weißen, die von 5000 Fans nach Hannover begleitet worden waren, machten Torhüter Wiedwald und mit Abstrichen Kapitän Clemens Fritz noch den besten Eindruck.

Die Aufstellungen

Hannover 96: Zieler – Albornoz, Schulz, Marcelo, Sorg – Sané, Schmiedebach – Kiyotake, Andreasen – Sobiech, Karaman.

Werder Bremen: Wiedwald - Theo, Galvez, Vestergaard, S. Garcia - Fritz, U. Garcia, Grillitsch, Juno - Ujah, Bartels

Die Personalsituation

Hannover 96: Es fehlen Uffe Bech (suspendiert), Charlison Benschop (Faserriss), Edgar Prib (Anriss des Syndesmosebandes).

Werder Bremen: Stürmer Aron Johannsson fehlt aufgrund von Adduktorenproblemen, Mittelfeldspieler Kroos hat Probleme am Oberschenkel. Beide werden ebenso wenig spielen wie Philipp Bargfrede (gesperrt).

Die Ausgangslage

Hannover 96: Das Team von Michael Frontzeck ist noch ohne Saisonsieg, hatte zuletzt aber eine leicht aufsteigende Formkurve. 96-Torwart Ron-Robert Zieler muss seine Ausladung von den EM-Qualifikationsspielen der deutschen Nationalmannschaft verkraften.

Werder Bremen: Die Mannschaft enttäuschte zuletzt. Für das Nordderby ist Trainer Viktor Skripnik aber zuversichtlich: „Ich bin fest überzeugt, dass die Jungs eine Reaktion zeigen.“ Dafür hat Skripnik in dieser Woche auch ein Straftraining angesetzt: Statt mit dem Ball zu üben, mussten die Spieler Laufübungen absolvieren.

Das letzte Duell

Am 32. Spieltag der vergangenen Saison standen die "Roten" ebenfalls im Tabellenkeller und benötigten Punkte, um sich aus der Abstiegsgefahr zu befreien. Es gab ein 1:1.

sid/sbü

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