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Zusammenhalt als Trumpf im Nordderby

Hannover 96 gegen Werder Bremen Zusammenhalt als Trumpf im Nordderby

Hannover 96 braucht dringend einen Sieg, um sich vom letzten Tabellenplatz wieder nach oben orientieren zu können. Am Sonnabend soll es deshalb gegen Werder Bremen mit dem ersten Drei-Punkte-Erfolg in dieser Saison klappen. 

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Auf Hiroshi Kiyotake (M.) – hier beim Training in Marienfeld – ruhen die Hoffnungen.

Quelle: Nigel Treblin

Hannover. Ein bisschen müssen sie sich beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96 wie in einer Zeitschleife fühlen: Im Mai standen die „Roten“ ebenfalls mit dem Rücken zur Wand. Damals holten sie am 31. Spieltag überraschend in Wolfsburg einen Punkt nach einem Rückstand (wie jetzt wieder am 7. Spieltag) und spielten anschließend zu Hause gegen Werder Bremen. Spätestens an dieser Stelle sollte die Zeitschleife jedoch enden, denn am Sonnabend wäre ein 1:1 im Nordderby wie im Mai kein gutes Ergebnis. Hannover 96 braucht nämlich dringend einen Sieg - den ersten in dieser Saison.

96 gegen Werder: Das ist dieses Mal das Duell zweier Clubs in der Krise. Die Hannoveraner haben am ersten und am siebten Spieltag ein Unentschieden geholt, dazwischen gab es fünf Pleiten, der letzte Tabellenplatz ist die logische Konsequenz. Die Bremer haben die vergangenen drei Spiele verloren und zuletzt gegen Leverkusen (0:3) einen desolaten Eindruck hinterlassen. Doch sie haben fünf Punkte mehr als 96 und stehen fünf Plätze besser, was Trainer Viktor Skripnik im Vorfeld zu einer kleinen Stichelei nutzte: „Es gibt Schlimmeres, als mit sieben Punkten auf Platz 13 zu stehen. Davon können fünf Teams nur träumen.“

Martin Bader hat seinen neuen Job als Geschäftsführer bei Hannover 96 angetreten.

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96-Trainer Michael Frontzeck hofft, dass das Kurz-Trainingslager in Marienfeld die Wende einleitet. „Wir müssen jetzt dranbleiben und an die Leistung von Wolfsburg anknüpfen. Punktemäßig sind wir noch nicht da, wo wir hinwollen“, sagte Frontzeck. Am Freitagabend kehrt die Mannschaft aus Marienfeld zurück und bezieht ihr Hotel in Hannover. Am Donnerstagabend stand in Gütersloh ein gemeinsamer Kinoabend auf dem Programm. Frontzeck setzt vor dem Nordderby alles auf die Karte Zusammenhalt. „Wir dürfen nicht auf Werder schauen, sondern nur auf uns“, sagte Frontzeck.

Der  neue Geschäftsführer Martin Bader wird übrigens am Sonnabend und in Zukunft nicht auf der Bank unten am Rasen sitzen, sondern auf der Tribüne. Glück bringen ist allerdings auch von dort sehr erwünscht.

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96-Geschäftsführer Martin Bader
Martin Bader, Geschäftsführer bei Hannover 96.

Martin Bader hat am Donnerstag seinen neuen Job als Geschäftsführer bei Hannover 96 angetreten. Bei der offiziellen Vorstellung in der HDI-Arena gab er sich trotz des miserablen Saisonstarts der "Roten" kämpferisch: "Hannover 96 ist in der 1. Liga und soll auch drinbleiben."

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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