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Glanzlose Generalprobe gegen Halle

96-Testspiel Glanzlose Generalprobe gegen Halle

Hannover 96 hat das letzte Testspiel der Saisonvorbereitung gegen Drittligisten Hallescher FC mit 1:0 gewonnen. In der von 96 zur Generalprobe für das Pokalspiel in Hamburg ausgerufene Partie kam der Bundesligist gegen den Drittligisten jedoch nur sehr schleppend ins Spiel.

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Immerhin kein Gegentor: Ron-Robert Zieler hielt seinen Kasten in Halle sauber.

Quelle: Petrow (Archiv)

Halle . Sechs Tage sind es noch bis zum ersten Pflichtspiel von Hannover 96. Am Sonntag spielt der Fußball-Bundesligist in der 1. Runde des DFB-Pokals bei Victoria Hamburg. Bis dahin muss Trainer Mirko Slomka noch an einigen Schrauben drehen, wie die gestrige Begegnung beim Halleschen FC zeigte. Beim letzten Testspiel in der Saisonvorbereitung kamen die „Roten“ vor 3000 Zuschauern nicht über ein 1:0 hinaus. Den späten Treffer erzielte der eingewechselte Deniz Kadah fünf Minuten vor dem Abpfiff.

In der von 96 zur Generalprobe für das Pokalspiel in Hamburg ausgerufene Partie kam der Bundesligist gegen den Drittligisten nur sehr schleppend ins Spiel. Die besten Chancen zum Führungstreffer hatten Mame Diouf und der 17-jährige Valmir Sulejmani, beide scheiterten jedoch in der 39. Minute knapp. Ansonsten lief bei 96 nicht allzu viel zusammen. Die Abwehr, in der Hiroki Sakai auf der rechten Seite nach auskuriertem Muskelfaserriss sein Comeback gab, wirkte in mehren Situationen nicht sattelfest. So musste Ron-Robert Zieler mehrmals sein Können zeigen, einmal hatte der Nationaltorwart Glück, als ein Schuss der Gastgeber nur die Latte traf.

Slomka musste auf drei Profis verzichten

Dass bis zur Pause kein Tor gefallen war und 96 vieles schuldig blieb, lag wohl auch daran, dass Slomka kurzfristig auf drei Profis verzichten musste. Lars Stind und Edgar Prib waren aufgrund von Adduktorenproblemen nicht mit nach Halle gereist. Auch Jan Schlaudraff war in Hannover geblieben. Der Offensivspieler klagte gestern über Unwohlsein.

Nach der Pause wechselte Slomka auf mehreren Positionen. Ersatzkapitän Leon Andreasen rückte auf die rechte Abwehrseite, auch die Innenverteidigung wurde mit Karim Haggui und Christopher Avevor neu besetzt. Ansehnlicher wurde das 96-Spiel zwar nicht, immerhin sprang noch durch den Treffer von Kadah ein Sieg heraus. „Das war sicher nicht unser bestes Spiel“, sagte Zieler nach dem Schlusspfiff. Ob 96 noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen wird, darüber unterhalten sich am Dienstag Klubchef Martin Kind und Sportdirektor Dirk Dufner.

Hannover 96:
1. Halbzeit: Zieler – Sakai, Sané, Schulz, Pander – Sulejmani, Andreasen, Schmiedebach, Huszti, – Sobiech, Diouf.
2. Halbzeit: Zieler – Andreasen, Avevor, Haggui, Pocognoli – Nikci, Hoffmann, Schmiedebach, Huszti (67. Dierßen) – Diouf (67. Kadah), Sobiech (76.Capin).

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