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96-Generalprobe glückt vor allem in der Offensive

3:2-Sieg gegen Norwich 96-Generalprobe glückt vor allem in der Offensive

Mit einem erneuten starken Artur Sobiech (2 Tore) gewann 96 den Test bei Norwich City mit 3:2. Die 3:0-Führung geriet aber ernsthaft in Gefahr. In der Defensive muss sich das Team von Trainer Daniel Stendel im Auftaktspiel der Zweitligasaison gegen den 1. FC Kaiserslautern noch steigern.

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Große Freude bei den 96-Spielern nach dem 1:0 durch Artur Sobiech.

Quelle: Florian Petrow

Norwich. Endlich mal: Der erste Sieg in einem Härtetest für 96. Beim nominell schwersten Gegner Norwich City gewann Hannover sechs Tage vor dem Liga-Auftakt in Kaiserslautern mit 3:2. Wieder glänzte 96 zeitweise in der Offensive – auch ohne den verletzten Niclas Füllkrug mit dem starken Sobiech. Und wieder wackelte die „Ohne-Sané-Abwehr“. Nach der 3:0-Führung gab 96 die Führung ohne Not aus der Hand. 

Zu Beginn hatte 96 die gelben „Canaries“ zerrupft. Sobiech vollendete mit einem artistischen Linksschuss den Klasse-Spielzug zum 1:0 (5. Minute). Manuel Schmiedebach hatte in den Strafraum gelupft, Miiko Albornoz geflankt, Sobiech vollendet. 

Die Freude ist groß: Hannover 96 besiegt Norwich.

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Auch schön: Das 2:0 von Sebastian Maier (12.), der sich bei seinem Abstauber gar nicht mehr anstrengen musste wegen des sauberen Rückpasses von Felix Klaus.

Als 96 weiter drückte, hatte Norwich-Trainer Alex Neil die Nase voll von seinen wilden Kanarienvögel und wechselte stellvertretend Jacob Murphy aus. Murphy’s Law, das Chaos, musste raus und verweigerte dem Trainer den Handschlag. Blendende Stimmung also bei den Absteigern aus Norwich.

Unter besonderer Beobachtung stand 96-Torwart Philipp Tschauner, den 96-Trainer Daniel Stendel nun zur Nummer eins machte. Tschauner verschätzte sich bei einer Flanke, blieb ansonsten aufmerksam. Bei den Gegentoren nach der Pause wurde er zu sehr alleingelassen.

Die 96-Dominanz verschwand nach dem 3:0 (50.) – wieder war Sobiech zur Stelle, und wieder mit links aus sechs Metern. Aber 96 verzockte den großen Vorsprung, lief immer wieder in Konter, zwei davon nutzte Wesley Hoolahan – und plötzlich stand es nur noch 3:2 für 96.

Nun wurde es eng und hitzig für 96. Manuel Schmiedebach und Graham Dorrans gerieten Kopf an Kopf aneinander, beruhigten sich aber wieder. Iver Fossum köpfte dann Torwart John Ruddy aus zwei Metern an (61.). Auf der anderen Seite vergab Steven Naismith eine Riesenchance. Es ging hin, es ging her. Erst in den letzten zehn Minuten brachte 96 doch wieder mehr Ruhe in das Spiel, nachdem es zwischenzeitlich "etwas unruhig wurde", wie 96-Trainer Daniel Stendel erkannte.

Stendel lobt die "sehr gute Leistung" der Mannschaft. Philipp Tschauner ist über die Ernennung zur Nummer eins "glücklich, aber ich weiß, dass ich einen starken Konkurrenten im Nacken habe."

Die Aufstellung: Tschauner – Sorg (76. Arkenberg), Hübner, Anton, Albornoz (87. Hübers) – Schmiedebach, Maier (69. Prib), Fossum – Harnik (59. Karaman), Sobiech (81. Benschop), Klaus.

Tore: 1:0 Sobiech, 2:0 Maier (, 3:0 Sobiech (50.), 3:1 Hoolahan (52.), 3:2 Hoolahan (58.). 

Von Dirk Tietenberg

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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