Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Hannover 96 gewinnt Testspiel gegen Ostrava mit 4:0

In strömendem Regen Hannover 96 gewinnt Testspiel gegen Ostrava mit 4:0

Endlich die ersehnte Abkühlung: Nach Tagen brütender Hitze in der Steiermark fuhr das Wetter im Testspiel gegen Banik Ostrava mit dem Fußball-Bundesligisten Hannover 96 Achterbahn. Regen satt, Blitz und Donner und dazu Hagelkörner groß wie Kirschen. Zweimal musste die Partie im kleinen Ort Feldbach gut 20 Kilometer von Graz, deshalb für mehrere Minuten unterbrochen werden.

Voriger Artikel
96-Profi Schlaudraff sieht Teamgeist als entscheidenden Vorteil
Nächster Artikel
Henning Hauger hofft auf seine Chance bei Hannover 96

Kaum zu erkennen: Die 96-Bank mit Trainer Mirko Slomka (l.) im Regen von Feldbach.

Quelle: zur Nieden

Feldbach. Trotzdem herrscht bei den „Roten“ weiterhin gutes Klima, denn auch im zweiten Testspiel gegen einen stärkeren Gegner blieb 96 zum zweiten Mal nicht unterlegen. 4:0 hieß es am Ende für die Hannoveraner, Konstantin Rausch traf als Erster. In der 14. Minute ließ er mit einem harten Schuss aus 22 Meter Torentfernung Lukas Krbecek, dem Torhüter des tschechischen Erstligisten, keine Abwehrchance. In der 2. Hälfte setzte dann Moritz Stoppelkamp seine immer beeindruckendere Serie von Testspieltoren fort und erhöhte auf 2:0. Es war sein insgesamt 26. Treffer in dieser Vorbereitung; und der zweite gegen einen Gegner von gewissem Format. Das 3:0 (82.) erzielte Mittelfeldtalent Deniz Aycicek, der einen geblockten Schuss von Stoppelkamp verwertete. Den Schlusspunkt setzte schließlich Lars Stindl mit einem direkt verwandelten Freistoß (89.) aus gut 18 Metern in den Torwinkel.

Nur im 1. Durchgang wirkte das Spiel der 96 in einigen Phasen noch ein wenig zäh. Dazu trugen allerdings auch die beiden Unwetterpausen bei. Nach neun Minuten flüchteten die Spieler vor dem Hagel in die Kabinen. In der 35. Minute musste Schiedsrichter Erwin Schieder das Spiel erneut für elf Minuten unterbrechen, weil eine Gewitterzelle direkt über den Platz zog. „In der Umgebung hatten Blitze schon eingeschlagen, und wir haben von der Bank aus Brände gesehen“, berichtete 96-Trainer Slomka später. „Der Schiedsrichter hat genau richtig unterbrochen.“

Endlich die ersehnte Abkühlung: Nach Tagen brütender Hitze in der Steiermark fuhr das Wetter im Testspiel gegen Banik Ostrava mit dem Fußball-Bundesligisten Hannover 96 Achterbahn. Regen satt, Blitz und Donner und dazu Hagelkörner groß wie Kirschen. Zweimal musste die Partie im kleinen Ort Feldbach gut 20 Kilometer von Graz, deshalb für mehrere Minuten unterbrochen werden.

Zur Bildergalerie

Das Team aus Ostrava, das in der vergangenen Saison knapp den Abstieg verhindern konnte, konnte die stabile 96-Abwehrreihe mit den gut eingespielten Stammspielern der Vorsaison, Christian Schulz, Emanuel Pogatetz und Karim Haggui praktisch nicht in Verlegenheit bringen. „Wir waren sehr stabil“, lobte Slomka, dem auch das bewährte Mittelfeldduo Manuel Schmiedebach und Sergio Pinto gut gefiel. Kurz vor der Pause bekam Jan Schlaudraff einen heftigen Schlag auf den rechten Knöchel und musste an der Seitenlinie behandelt werden. Doch nach der Partie gab es schon wieder Entwarnung.

Mit dem Wiederanpfiff nach der Pause ging dann die Stoppelkamp-Show weiter. „Der ist läuferisch sehr stark. Der will einfach, und ich finde es toll, dass er wieder getroffen hat“, lobte Slomka. Immerhin hatte „Stoppel“ dem Spiel mit dem zweiten Tor eine eindeutige Richtung gegeben. Und an der Vorbereitung der Treffer drei und vier war er ebenfalls entscheidend beteiligt. Von der sonst teilweise in Testspielen hemmenden Trainingslager-Müdigkeit war keine Spur – nicht bei Stoppelkamp und auch sonst bei keinem. „Wir sind weiter als in der Vorsaison. Die Fitness ist gut, und wir können Gas geben. Das heißt aber nicht, dass wir schon fertig sind“, resümierte Slomka.

96-Aufstellung: Miller – Chahed (46. Eggimann), Haggui, Pogatetz (71. Avevor), Schulz 64. Akdari) – Stindl, Schmiedebach (46. Lala), Pinto (46. Hauger), Rausch (64. Aycicek) – Schlaudraff (46. Stoppelkamp), Abdellaoue (77. Pläschke).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Arbeiter und Kämpfer
Foto: Henning Hauger (links) will sich auf der „Sechser“-Position bei 96 durchsetzen.

Es war zwar eine Niederlage – aber auf eine gewisse Art auch ein Hochgefühl: Mit 1:2 hat Henning Hauger das letzte Spiel mit seinem bisherigen Klub Stabaek IF bei Brann Bergen verloren. Aber dann hielten die treuen Fans ein Banner zu seinem Abschied hoch. „Stabaeks Held“ stand da drauf. „Sie bedauern meinen Abschied, aber sie gönnen mir auch die Chance“, sagt Hauger über die Geste zum Abgang.

mehr
Mehr aus Hannover 96
Bei SmartBets findest du die besten Wettquoten für Hannover 96.