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Gegen TSV Havelse

Hannover 96 gewinnt Testspiel mit 5:1

Von Christian Purbs

Den ersten kleinen Erfolg hatte der TSV Havelse schon nach 45 Minuten unter Dach und Fach. Mit Beifall verabschiedeten die 3096 Zuschauer die Regionalliga-Mannschaft in die Pause. Weil sie im Testspiel gegen Hannover 96 gut mitgehalten hatte – und weil es immer noch 0:0 stand. Am Ende legten die „Roten“ dann eine Schippe drauf und kamen noch zu einem deutlichen 5:1-Erfolg.
Hannover 96 in Havelse.

Hannover 96 in Havelse.

© Ulrich zur Nieden

Dass Spiele gegen Viertligisten nicht so im Vorbeigehen zu erledigen sind, das hatte der Fußball-Bundesligist erst vor ein paar Wochen in Elversberg schmerzlich erfahren. Auch im Testspiel in Havelse hatten die „Roten“ zunächst viel Mühe; Neuzugang DaMarcus Beasley, der auf der linken Mittelfeldseite spielte, konnte sich nur selten in Szene setzten. So dauerte es fast eine halbe Stunde, bis 96 zu ersten Chancen durch Sergio Pinto (27. Minute) und Lars Stindl (28.) kam. Die beste Gelegenheit vereitelte TSV-Torwart Marcus Straten-Wolf, der einen 25-Meter-Schuss von Pinto aus dem Torwinkel holte.

Die Mannschaft von Trainer Jürgen Stoffregen verdiente sich lange Respekt, weil sie nicht nur verteidigte, sondern auch immer wieder versuchte, selbst zum Abschluss zu kommen. Und hätte Jan Zimmermann bei seinem Freistoß (30.) etwas genauer gezielt oder hätten die Gastgeber einige vielversprechende Angriffe ruhiger ausgespielt, es wäre mehr möglich gewesen als das torlose Remis zur Pause.

Da in Testspielen das Ergebnis zweitrangig ist, sorgte die 96-Führung durch Didier Ya Konan (48.) für keine schlechte Stimmung bei den Havelser Fans. Weil der TSV-Elf danach die Kräfte schwanden, kamen die „Roten“ zu immer mehr Chancen. Innerhalb einer Viertelstunde erhöhte der Erstligist durch Pinto (67.), Ya Konan (77.), Willi Evseev (80.) und Stindl (Foulelfmeter, 81.) auf 5:0. Und als TSV-Gastspieler Caglayan Tunc kurz vor dem Abpfiff noch der Ehrentreffer gelang, war in Havelse sowieso alles in bester Ordnung.

Hannover 96: Miller – Chahed, Burmeister (46. Cherundolo), Schulz, Djakpa – Schmiedebach (60. Rama), Pinto, Stindl, Beasley (60. Evseev), Stoppelkamp (46. Schlaudraff) – Ya Konan.

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