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Macht’s noch mal gegen Augsburg!

96 im Abstiegskampf Macht’s noch mal gegen Augsburg!

Den letzten Sieg konnte Hannover 96 vor einer halben Saison gegen den FC Augsburg verbuchen. Damals schlugen die „Roten“ den FCA mit 2:0. Kurz vor Ende der Saison wäre eine Neuauflage dieses Erfolgs bitter nötig. Doch die Statistik macht Mut: 96 hat bisher keines der Bundesligaduelle gegen Augsburg verloren.

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Wiederholung erwünscht: Salif Sané (Dritter von links) erzielte im Hinspiel gegen den FC Augsburg das Führungstor zum bislang letzten 96-Sieg. Heute gegen Augsburg muss endlich wieder ein Sieg her.

Quelle: imago

Hannover. Ach, war das schön damals. Hannover 96 konnte in der Fußball-Bundesliga noch gewinnen, die Fans stimmten in der HDI-Arena den 96-Walzer an. Und einen 1:0-Vorsprung verspielte die Mannschaft auch noch nicht regelmäßig. Als 96 am 16. Dezember vergangenen Jahres im letzten Heimspiel 2014 den FC Augsburg mit 2:0 schlug, durfte in Hannover von der Europa League geträumt werden.

Was keiner damals ahnen konnte: Es sollte bis zum heutigen Sonnabend der letzte 96-Sieg sein. 16-mal konnte die Mannschaft seitdem nicht gewinnen. Nun geht es wieder gegen den FC Augsburg, mit veränderten Vorzeichen: Die Gastgeber stehen auf einem Europa-League-Platz, Hannover 96 ist zwei Spieltage vor dem Saisonende auf dem drittletzten Platz gelandet und steckt mittendrin im spannendsten Abstiegskampf aller Zeiten - der Superlativ ist durchaus erlaubt. Und weil man so viel Glück gar nicht haben kann, dass es ohne Sieg irgendwie zum Klassenerhalt reicht, will 96 heute endlich wiederholen, was zuletzt an dem 16. Dezember gelang: einen „Dreier“. Es soll Menschen in Hannover geben, die vergessen haben, wie sich das anfühlt, vielleicht ist deshalb ein kurzer Blick zurück hilfreich.

Im letzten Heimspiel des Jahres 2014 traf Hannover 96 auf den FC Augsburg - und siegte mit 2:0.

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Es war Salif Sané, der 96 damals gegen Augsburg in Führung brachte - mit dem Hinterkopf. Es war sein Comeback in der Startelf; dass der Senegalese heute im Rückspiel zu den großen hannoverschen Hoffnungsträgern zählt, ist eine der vielen kuriosen 96-Geschichten in dieser verrückten Saison. Und leider bisher eine der wenigen mit Happy End.

Das zweite Tor beim bislang letzten 96-Sieg erzielte in der 55. Minute Joselu mit einem Elfmeter. Dem Spanier erging es genau andersherum. Er war in der Hinrunde Torjäger und Leistungsträger, heute in Augsburg wird er nur auf der Bank sitzen, weil ihm in den vergangenen Wochen Form und Lust abhanden gekommen sind. Als es am vergangenen Spieltag gegen Werder Bremen in der Schlussphase darum ging, aus dem 1:1 vielleicht doch noch einen Sieg zu machen, ließ 96-Trainer Michael Frontzeck die dritte Einwechselmöglichkeit verstreichen und Joselu lieber weiter zuschauen.

Sané und Joselu stehen stellvertretend für die zwei Gesichter, die die „Roten“ an fast jedem Spieltag gezeigt haben, auch zuletzt unter Frontzeck. Einer indiskutablen ersten Halbzeit in Wolfsburg folgte eine furiose Aufholjagd zum 2:2 mit der großen vergebenen Chance zum Siegtor. Einer überzeugenden ersten Hälfte gegen Werder Bremen folgte ein fader Auftritt nach der Pause, bestraft mit dem 1:1, aus dem in der Nachspielzeit fast noch ein 1:2 geworden wäre. Gibt es am vorletzten Spieltag wieder beide 96-Seiten zu sehen? Oder nur die gute oder die schlechte Seite? Geben die „Roten“ auch in den beiden letzten Saisonspielen die launische Diva, dürfte es mit dem Klassenerhalt fast unmöglich werden.

 

Es passt zur Situation von 96, dass sich am Freitag mit Manuel Schmiedebach einer der zuletzt besten Profis verletzt meldete und in Augsburg nicht spielen kann. Der Mittelfeldspieler hat muskuläre Probleme im Oberschenkel.

Und es passt zur ohnehin schon angespannten Lage, dass es am Freitag ein Störfeuer aus Stuttgart gab. Die „Stuttgarter Zeitung“ vermeldete auf ihrer Onlineseite, dass sich 96 für die kommende Saison mit Thorsten Fink als neuem Trainer einig sei. Fink dementierte umgehend und stritt auch jeglichen Kontakt ab. Fink war zuletzt bei Apoel Nikosia auf Zypern tätig, hatte sich aber wiederholt bei Bundesligisten ins Gespräch gebracht oder bringen lassen.

Sieglosigkeit, Verletzungspech, wilde Gerüchte: Hannover 96 bleibt im Abstiegskampf vor nichts verschont. Gut, dass es nun gegen den Lieblingskontrahenten FC Augsburg geht, gegen den es in der 1. Liga noch keine Niederlage gab. Das darf nicht nur so bleiben. Das muss so bleiben.

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Foto: Nicht dabei in Augsburg: Manuel Schmiedebach.

Hannover 96 muss im Spiel beim FC Augsburg am Sonnabend auf Manuel Schmiedebach verzichten. Der Mittelfeldspieler hat muskuläre Probleme im Oberschenkel. 

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