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Die Hoffnung ist sieben Punkte entfernt

Hannover 96 im Abstiegskampf Die Hoffnung ist sieben Punkte entfernt

Nach der 0:3-Niederlage in Leverkusen wird die Situation für Hannover 96 immer bedrohlicher. Mittlerweile sind die "Roten" sieben Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Trainer Thomas Schaaf gibt sich optimistisch: "Noch ist unser Ziel erreichbar."

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„Die Euphorie hat sich durch die beiden Ergebnisse relativiert“: Die 96-Profis Marcelo, Manuel Schmiedebach, Ron-Robert Zieler und Andre Hoffmann (v. l.) nach dem Abpfiff.

Quelle: imago sportfotodienst

Leverkusen. Drei Gegentore kassierte Hannover 96 im Fußball-Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen. Das Tor von Stefan Kießling und die beiden Treffer von Javier Hernandez, genannt Chicharito, taten weh, weil sie das, was 96-Torhüter Ron-Robert Zieler nach der 0:3-Niederlage eine „beschissene Situation“ nannte, noch verschlimmerten. Der Treffer, der alle bei Hannover 96 am meisten schmerzte, fiel jedoch nicht in der „Bay-Arena“.

Es war ein Treffer in Stuttgart, der vielen Fans, denen 96 am Herzen liegt, die ohnehin schon schlechte Stimmung endgültig verdarb. Zwei Minuten vor Schluss erzielte dort ein gewisser Artem Kravets das 2:1 für den VfB gegen den Hamburger SV. Ein Tor mit unschönen Folgen für die „Roten“: Der rettende 15. Platz, belegt von den Schwaben, ist für Hannover 96 nach dem 19. Spieltag sage und schreibe sieben Punkte entfernt. Sieben Punkte. Da kann einem als 96-Anhänger verdammt mulmig werden.

Hannover 96 braucht drei Punkte, um sich im Abstiegskampf zu behaupten. Das Team von Thomas Schaaf muss am 19. Spieltag bei Bayer Leverkusen ran.

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Thomas Schaaf, der 96-Trainer, vermied auch am Tag nach der 0:3-Pleite in Leverkusen alles, was nach Resignation aussehen könnte. „Noch ist unser Ziel erreichbar“, sagte er. „Wir müssen einfach weitermachen.“ Und gegen Mainz am kommenden Sonnabend endlich anfangen, Spiele zu gewinnen.

„Die Entwicklung ist da.“

Bereits direkt nach der Begegnung in Leverkusen hatte Schaaf mit einer Anmerkung verblüfft, die mit der hannoverschen Vorstellung, die vor allem in der zweiten Halbzeit in jeder Hinsicht ungenügend war, schwer in Einklang zu bringen war. „So blöd sich das anhört, aber wir haben trotz des 0:3 besser gespielt als gegen Darmstadt“, hatte Schaaf gesagt und hinzugefügt: „Die Entwicklung ist da.“ Was fehle, seien die Ergebnisse, so Schaaf gestern. „Das wurmt uns.“

Zumindest das mit der Entwicklung klingt merkwürdig nach einem Spiel, das auch 0:5 hätte ausgehen können, weil Kießling (12. Minute) und Hakan Calhanoglu (58.) noch Pfosten und Latte trafen, während 96 keine richtige Torchance herausspielen konnte. Man konnte sehen, was Schaaf von der Mannschaft will - und gleichzeitig spüren, wie schwer sich die Elf tut, das umzusetzen. „Das geht nicht von heute auf morgen“, sagte Zieler. Bis zu Kießlings Treffer kurz vor der Halbzeit schafften es die Hannoveraner, zumindest ein unangenehmer Gegner zu sein. Doch nach der Pause klappte auch das nicht mehr.

Auch das zweite Spiel unter Trainer Thomas Schaaf ging verloren: Beim 0:3 in Leverkusen verlor Fußball-Bundesligist Hannover 96 völlig verdient nach einer schwachen Vorstellung, findet HAZ-Redakteur Heiko Rehberg. Die Einzelkritik der Spieler.

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Wie ein roter Faden zog sich dagegen das nach wie vor größte Problem durch die 90 Minuten: Die 96-Mannschaft kriegt einen Spielaufbau mit sicheren Pässen einfach nicht hin. „Wir haben viele Bälle abgefangen, aber sie auch gleich wieder abgegeben“, sagte Schaaf. So schnell, wie der Ball beim Gegner landete, konnte man manchmal gar nicht schauen.

Und nun? „Jetzt Angst zu haben wäre fehl am Platz“, sagte Mittelfeldspieler Andre Hoffmann. Angst ist im Fußball ein Wort, das die Beine lähmt und deshalb niemand gern in den Mund nimmt. Aber es ist das Wort, das einem zuerst einfällt, wenn man vom 18. Platz nach oben auf Rang 15 schaut.

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