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Hannover 96 ist heiß auf das Erstrundenspiel gegen Wismar

Nach doppelter Pokal-Schmach Hannover 96 ist heiß auf das Erstrundenspiel gegen Wismar

Hannover 96 macht Ernst: Am Sonntag gibt es gegen Wismar Wiedergutmachung für die doppelte Pokal-Schmach. Die „Roten“ sind heiß auf das Erstrundenspiel im DFB-Pokal, das Gegner und Gastgeber Anker Wismar wegen Sicherheitsbedenken ins Lübecker Stadion Lohmühle verlegen musste.

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Verteidiger Emanuel Pogatetz (vorn) und Mohammed Abdellaoue waren beim Freitagstraining konzentriert bei der Sache.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Hannover. Schluss mit dem Trott aus Training und Tests. Christian Schulz, Verteidiger des Fußball-Bundesligisten Hannover 96, atmete am Freitag merklich auf: „Die Vorbereitung ist eigentlich die schlimmste Zeit des Jahres. Schön, dass das vorüber ist und jetzt endlich wieder der Wettbewerb losgeht.“ Die „Roten“ sind heiß auf das Erstrundenspiel im DFB-Pokal am Sonntag, das Gegner und Gastgeber Anker Wismar wegen Sicherheitsbedenken ins Lübecker Stadion Lohmühle verlegen musste. Wismar? Da war doch mal was … Richtig: Vor zwei Jahren verloren die „Roten“ ein Testspiel mit 1:2 gegen den damaligen Sechstligisten. Jetzt spielt Anker eine Liga höher – aber sicher nicht auf Augenhöhe mit den 96ern in der Form der vergangenen Saison? Aber haben Sie diese Form schon wieder? Schulz’ Erinnerung an das Debakel ist lebendig. „Ich kann nicht sagen, dass ich nicht daran denke. Die damals dabei waren, sind gewarnt.“

Aber an eine Wiederholung, an das dritte Erstrunden-Aus im Pokal gegen einen unterklassigen Gegner, wird kein Gedanke verschwendet. „Das Team ist außerordentlich leistungsbereit und mit Spaß und Freude dabei. Sie machen viele Scherze. Das ist eine gute Atmosphäre für Fußball“, lobt Trainer Mirko Slomka. Er hat den Gegner beobachten lassen, er kennt Spieler und Taktik und stellt seinen Match-Plan darauf ein: „Wir werden dominanter aus dem Ballbesitz heraus agieren und nicht kontern. Wir werden die Lücken und die Fehler bei Wismar suchen und sie ausnutzen.“

Saison 2002/2003, 1. Runde: VfR Aalen - Hannover 96. Zweimal lag der Außenseiter vorn, erst in der Verlängerung konnten die "Roten" den 3:2-Siegtreffer erzielen. Torschützen: Carsten Linke, Blaise Nkufo und Guido Gorges.

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Slomkas Vorteil: Er startet mit einer Elf, die so auch bereits in der vergangenen Saison auf dem Platz stand und ihren taktischen Feinschliff in der Schlussphase der Meisterschaft erhielt, die auf dem grandiosen 4. Tabellenplatz endete. Abweichungen von der Bestbesetzung gibt es nur an wenigen Stellen. So sollte Jan Schlaudraff neben Mohammed Abdellaoue stürmen; Didier Ya Konan indes könnte bereits zum Ligastart in einer Woche fit werden. Als Rechtsverteidiger ist Sofian Chahed als Ersatz für Steve Cherundolo im Rennen – allerdings ist der nach seiner Knöchelblessur schon so weit, dass er wohl eingreifen könnte, sollte irgendetwas auf dem Platz anbrennen. Und für Schulz, dessen Freude über das Ende der Vorbereitung von leichten Rückenbeschwerden getrübt wird, gibt es Christian Pander. Slomka: „Ja, klar, der könnte jederzeit einspringen.“

Man darf das schon mal so sagen: 96 hat beste, geradezu luxuriöse Startbedingungen: ein eingespieltes Team, genügend Verstärkung in der Hinterhand, deshalb keine dramatischen Verletzungssorgen, und allesamt bei bester Laune. Auf die Frage, was sonst noch ein Team zu einer erfolgreichen Pokalmannschaft mache, antwortete Slomka am Freitag: „Man könnte da sehr weit ausholen oder sagen: Einfach jedes Spiel gewinnen!“ Stimmt genau: In sechs Siegen bis zum Titel und wieder sicher ins internationale Geschäft. Und wer sagt, das sei unmöglich, der soll mal die vergangene Saison erklären.

Die "Roten" trainieren unter Mirko Slomka am Freitag weiter für den Start in die Bundesligasaison. Erstmals wieder mit im Training: Stürmer Didier Ya Konan. Das Team bestreitet das DFB-Pokalspiel bei Anker Wismar am Sonntag in Lübeck endgültig ohne den angeschlagenen Torjäger.

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Auf geht’s, 96! Der Klub und die ganze Stadt sind heiß auf eine Saison im Pokal, in der Liga und in Europa, in der die „Roten“ schon vor dem ersten Spiel ein Gewinner sind.

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Didier Ya Konan plagen Verletzungsprobleme – frühestens zum Bundesligastart kann er wieder mitspielen.

Hannover 96 bestreitet das DFB-Pokalspiel bei Anker Wismar am Sonntag in Lübeck endgültig ohne Stürmer Didier Ya Konan. Der angeschlagene Torjäger trainierte am Freitag zwar teilweise mit der Mannschaft, ist aber laut Trainer Mirko Slomka frühestens beim Bundesliga-Start gegen 1899 Hoffenheim in der nächsten Woche wieder mit von der Partie.

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