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Die „Roten“ haben endlich mal wieder gewonnen. Sie haben für neue Hoffnung im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gesorgt, der Kapitän feiert ein Jubiläum, und es steht ein Nordderby an. Doch die Fans von Hannover 96 bleiben abwartend.

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Gemeinsam stark: Der Sieg in Stuttgart hat bei 96 alle zusammenrücken lassen. Das soll auch heute das Erfolgsrezept sein.

Quelle: dpa

Hannover. Sie trauen dem Ganzen nach den Enttäuschungen in dieser Saison offensichtlich nicht, und so wird die HDI-Arena heute Abend in der wichtigen Partie gegen den VfL Wolfsburg (20 Uhr) nicht einmal annähernd voll sein. Lediglich 31 000 der 49 000 Karten hat der Club abgesetzt.

Hannover 96 gegen VfB Stuttgart: Die Spieler der "Roten" in der Einzelkritik.

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Thomas Schaaf sieht darin kein Problem, schon gar kein Desinteresse der Fans. „31.000 sind in der jetzigen Situation doch eine gute Zahl“, sagt der 96-Trainer. „Es wäre schön, wenn sich am Dienstag noch der eine oder andere Kurzentschlossene aufraffen könnte. Aber wir werden auch so nicht enttäuscht sein, zumal wir uns im eigenen Stadion bisher nicht so gut präsentiert haben.“ Der 54-Jährige spielt damit auf die katastrophale Heimbilanz der „Roten“ an. In der Statistik ist 96 mit nur zwei Siegen (gegen Ingolstadt und Bremen) vor eigener Kulisse genauso Schlusslicht wie in der Gesamttabelle. Schaaf selbst hat da auch Nachholbedarf; er ist zwar erst seit der Winterpause verantwortlich für 96, hat aber in dieser Zeit schon drei Heimniederlagen hinnehmen müssen.

Es wird höchste Zeit, diesen Tatbestand zu ändern. Seinen ersten Sieg mit den „Roten“ hat er seit drei Tagen in der Tasche (1:0 in Stuttgart). Jetzt will er im Nordduell nachlegen – und endlich in der HDI-Arena jubeln. Um dahin zu kommen, sei es aber ein „ganz steiniger Weg gegen gute VfLer“ (Schaaf). Bei seinem Team hofft er, dass es einiges aus dem Stuttgart-Spiel herüberretten kann. „Da hatten wir eine gute Körpersprache“, sagt er, „ich hoffe, dass dieser Sieg Wirkung zeigt und die Spieler dadurch etwas an Selbstsicherheit gewinnen.“

Mit welcher Aufstellung Schaaf die schwere Aufgabe gegen Wolfsburg angehen will, gab er nicht preis. Die Erfolgself gegen Stuttgart dürfte es aber nicht sein. Zum einen sieht er Salif Sané, der gegen den VfB Innenverteidiger spielte, „eher im Mittelfeld“, zum anderen ist Verteidiger Alexander Milosevic wieder fit. Und Marius Wolf, der im Mittelfeld spielte, scheint noch etwas Zeit zu brauchen.

Entscheidend ist ohnehin nicht, wer, sondern wie 96 spielt. Wenn die Einstellung stimmt, sollte gegen die „Wölfe“ etwas zu machen sein. Und vielleicht hilft es ja auch, dass VfL-Trainer Dieter Hecking diese Nordderbys nicht kann: Zwölfmal saß er bisher auf der Bank (sechsmal bei 96, sechsmal bei den Wolfsburgern). Er gewann nur zweimal.

Wenn es so bliebe, hätte 96 drei sichere Punkte. Das wäre nicht nur für Kapitän Christian Schulz ein schönes Geschenk zu seinem 250. Bundesligaspiel für die „Roten“. 96 hätte dann noch mehr Hoffnung auf den Klassenerhalt – und die Fans würden wieder neugieriger auf ihren Club.

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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