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Die "Roten" müssen nachlegen

Kommentar Die "Roten" müssen nachlegen

Hannover 96 war in Wolfsburg nicht wiederzuerkennen. Trainer Michael Frontzeck darf sich trotzt des 1:1 gar als Sieger dieses Spiels fühlen. Doch die Mannschaft muss jetzt nachlegen. Mit einem "Dreier" gegen Werder Bremen. Ein Kommentar vom Jörg Grußendorf.

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96 ist mit kläglichen zwei Punkten nach sieben Spielen immer noch Tabellenletzter.

Quelle: Team zur Nieden

Es war nur noch um die Höhe des Wolfsburger Sieges gegangen. Auf die „Roten“ hätte im Vorfeld niemand auch nur einen Cent gesetzt. Und dann hat Hannover 96 solch einen Auftritt hingelegt. Die Truppe, die in den vergangenen Wochen und besonders am Mittwoch gegen den VfB Stuttgart so jämmerlich gespielt und verloren hatte, war nicht wiederzuerkennen. Sie präsentierte sich als Einheit, als echte Mannschaft eben.

Trainer Michael Frontzeck, dessen Rauswurf unmittelbar bevorgestanden hatte, darf sich trotz des 1:1 gar als Sieger dieses Spiels fühlen. Es ist ihm gelungen, innerhalb von nur ein paar Tagen aus einem verunsicherten Haufen ein selbstbewusstes Team zu festigen.

Die Einzelkritik nach dem 1:1 von Hannover 96 gegen den VfL Wolfsburg.

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Dieser Punktgewinn ist natürlich kein Befreiungsschlag. 96 ist mit kläglichen zwei Punkten nach sieben Spielen immer noch Tabellenletzter. Aber die Hoffnung, die am Mittwoch gänzlich geschwunden war, ist zurück, auch wenn es sich dabei noch um ein zartes Pflänzchen handelt.

Der Mannschaft muss allerdings bewusst sein, dass sie in der Bundesliga nur konkurrenzfähig ist, wenn sie sich wie in Wolfsburg voll reinhängt. Spielerisch reicht es für 96 nicht. Und sie muss nachlegen. Und zwar schon am nächsten Sonnabend gegen Werder Bremen. Mit einen „Dreier“, um den Anschluss in der Tabelle nicht gänzlich abreißen zu lassen. Und um den Auftritt von Wolfsburg zu bestätigen.

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