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96 unterstützt Kicker in Badenstedt

Sozialprogramm Projekt 96 96 unterstützt Kicker in Badenstedt

Das Team von Hannover 96 will sich auch als Fußball-Zweitligist weiterhin bei verschiedenen sozialen Projekten in der Stadt engagieren. Das hat Vereinschef Martin Kind am Donnerstag angekündigt. Gemeinsam mit dem Batteriehersteller Johnson Controls hat der Club das Projekt 96 plus ins Leben gerufen.

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Arbeiten zusammen: Martin Kind (von links), Josip Grbavac und Johann-Friedrich Dempwolff.

Quelle: Petrow

Hannover. Das Projekt 96 löst das soziale Programm Vereint für Hannover ab, das zum Ende der Saison 2015/16 ausgelaufen war, weil es von vorneherein nur auf fünf Jahre angelegt war. „Wir haben als Verein eine gesellschaftliche und soziale Verantwortung“, sagt Martin Kind. Johnson-Controls-Geschäftsführer Johann-Friedrich Dempwolff hofft, auch andere Unternehmen überzeugen zu können, sich für die gute Sache einzusetzen. Das Programm 96 plus ist mit einem Budget „in einem deutlich sechsstelligen Bereich“ ausgestattet, erklärt Martin Kind. Es ist zeitlich nicht begrenzt.

Erste Nutznießer des sozialen Engagements des Vereins und des Unternehmens unter dem neuen Namen werden die Kicker des Badenstedter SC sein. Im Juni hatte ein Feuer das Vereinsheim in der Petermannstraße verwüstet. Dabei wurden auch große Teile der Ausrüstung zerstört. „Die Jugend- und Kindermannschaften bekommen von uns neue Trikots, damit der Spielbetrieb aufrechterhalten werden kann“, sagt 96-Chef Kind.

Um die Unterstützung der vielen sozialen Projekte von 96 plus kümmert sich seit Kurzem ein eigens für das Projekt abgestellter Mitarbeiter. „Wir haben im Verein eine Vollzeitstelle geschaffen, um die verschiedenen Engagements besser zu koordinieren“, sagt 96-Marketing-Chef Josip Grbavac. Viele bereits bekannte Projekte sollen ebenfalls fortgesetzt werden, so etwa Trinkbecher für Trinkwasser, eine Aktion, um Brunnen in Afrika zu bauen, das Programm Willkommen im Fußball, bei dem Flüchtlinge mit dem Breitensport in Hannover in Berührung gebracht werden sollen, und auch die Aktion Hannover ist bunt, ein Projekt gegen Ausgrenzung.

Mindestens ein Benefizspiel der Profimannschaft pro Jahr wird es künftig geben, bei dem alle Einnahmen der Robert-Enke-Stiftung zugutekommen. Außerdem wird die Kids Arena in der MHH, ein originalgetreuer Nachbau der HDI-Arena für Kinder, weiterhin regelmäßig von Spielern der „Roten“ besucht. „Auf diese Weise haben schwer kranke Kinder wenigstens für ein paar Stunden ein wenig Ablenkung“, sagt Martin Kind. Nach Angaben des Vereinschefs erhält Hannover 96 pro Jahr rund 200 bis 300 Anfragen nach Spenden, von denen die meisten positiv beschieden werden. „Das soll auch weiterhin der Fall sein“, sagt Kind.

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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