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Hannover 96 schlägt Sunderland 3:1

Testspiel Hannover 96 schlägt Sunderland 3:1

Hannover 96 hat am Mittwochabend den englischen Premier-League-Club FC Sunderland in einem Testspiel mit 3:1 geschlagen: Vor rund 4000 Zuschauern in Hameln schossen Mohammed Abdellaoue, Jan Schlaudraff und Erdal Akdari die Tore für die „Roten“.

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Hannover 96 hat Sunderland mit 3:1 besiegt.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Hameln. Das Ergebnis stimmte. Der Rest? Na, ja. Es waren eher zähe 90 Minuten, die die etwa 5000 Zuschauer am Mittwoch in Hameln zu sehen bekamen. Dass es am Ende einen schmeichelhaften 3:1-Erfolg für Hannover 96 gegen den englischen Erstligisten Sunderland AFC gab, stimmte zumindest die meisten von ihnen zufrieden. So auch 96-Trainer Mirko Slomka. „Wir habe einiges ausprobiert, auch taktisch. Das hat mitunter auch schon ganz gut geklappt“, sagte er. „Wir sind das Spiel insgesamt wie ein Auswärtsspiel angegangen.“ Ein echter Härtetest für die Bundesliga beziehungsweise die Europa League war es für die „Roten“ allerdings nur phasenweise. Am Sonntag gegen das internationale Spitzenteam Olympique Lyon muss das Team erheblich zulegen. Denn letztlich erwiesen sich die Engländer, die ordentlich begonnen hatten und gleichwertig waren, als zu bieder. Zu bieder, um die vielen Missverständnisse im 96-Spiel ausnutzen zu können.

Hannover 96 hat am Mittwochabend den englischen Premier-League-Club FC Sunderland in einem Testspiel mit 3:1 geschlagen: Vor rund 4000 Zuschauern in Hameln schossen Mohammed Abdellaoue, Jan Schlaudraff und Erdal Akdari die Tore für die „Roten“.

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Andererseits hatte der von mehreren Hundert Fans unterstützte AFC einen Torwart, der so hielt, wie man es von den Keepern von der Insel hinlänglich gewohnt ist. Simon Mignolet half bei den ersten beiden Toren der „Roten“ kräftig mit. Bei Mohammed Abdellaoues Treffer zum 1:0 (36. Minute) verschätzte er sich, beim 2:0 (38.) ließ er einen eher unplatziert geschossenen Ball von Jan Schlaudraff passieren. Beim 3:1 durch eine Direktabnahme des eingewechselten Erdal Akdari (83.) nach schöner Flanke von Christian Pander war er allerdings chancenlos. Viel mehr hat Mignolet aber auch nicht auf sein Tor bekommen, wahrscheinlich zum Glück für ihn an diesem Abend. Denn bei 96 lief herzlich wenig zusammen. Bis zum ersten Tor passierte nahezu gar nichts. Bei den „Roten“ fiel auf, dass nach anstrengenden Trainingswochen noch die letzte Frische fehlte. Dass sie Probleme mit der robusten, aber keineswegs unfairen Zweikampfführung der Briten hatten. Dass Neuzugang Henning Hauger häufig keine Bindung zum Spiel hatte, dass Mario Eggimann als Rechtsverteidiger die Defensive im Griff hatte, nach vorn aber ohne Wirkung blieb. Dass im Mittelfeld die Außenspieler kaum Akzente setzen konnten, und dass Innenverteidiger Karim Haggui gleich mehrere Stellungsfehler unterliefen. Einen weiteren Patzer des Tunesiers nutzte Stephane Sessegnon zum einzigen Tor der Engländer – er ließ Markus Miller keine Chance (52.).

„Es war ein typisches Vorbereitungsspiel“, sagte 96-Routinier Altin Lala, dessen Einwechslung von den Fans lautstark beklatscht wurde, „man hat gesehen, dass wir noch Luft nach oben haben.“ Sunderland, das erst am 13. August in die Punktrunde startet – also eine Woche später als 96 –, probierte zumindest zu Beginn auch noch mehr aus als die Hannoveraner. Während bei den „Roten“ lediglich die verletzten Stammspieler Sergio Pinto, Steve Cherundolo und Didier Ya Konan sowie anfangs Lars Stindl, für den Stoppelkamp begann, fehlten, ließ der Gast nahezu alle seine bekannten Profis draußen. Ein ordentliches Team stellte der AFC trotzdem, aber Lyon wird am Sonntag noch stärker sein.

Hannover 96: Zieler (46. Miller) – Eggimann (63. Chahed), Haggui (78. Akdari), Pogatetz (78. Avevor), Schulz – Hauger (63. Lala), Schmiedebach (89. Pläschke) – Stoppelkamp (63. Stindl), Rausch (63. Pander) – Schlaudraff – Abdellaoue (74. Ayicek).

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