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Hannover 96 schlägt Wismar 6:0

DFB-Pokal Hannover 96 schlägt Wismar 6:0

Gelungene Generalprobe kurz vor dem Bundesligastart für Hannover 96: Das Team von Mirko Slomka bezwang den Fünftligisten Anker Wismar im Lübecker Stadion mit 6:0. Die "Roten" sind damit in der 2. Runde des DFB-Pokals.

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Konstantin Rausch (rechts) klatscht Mohammed Abdellaoue nach dem 0:2 ab

Quelle: zur Nieden

Wismar. Es kommt nicht alle Tage vor, dass Hannover 96 auswärts antreten muss und trotzdem wie eine Heimmannschaft agiert. Gestern war dies der Fall: Im Stadion an der Lohmühle trat offiziell zwar Anker Wismar als Gastgeber auf, das aber nur auf dem Papier. Den Ton gaben der Fußball-Bundesligist und sein Anhang an, zu erkennen nicht nur am klaren 6:0 für den Favoriten, sondern auch an der Stimmung auf den Rängen. Lübeck feierte 96, und die „Roten“ – diesmal in den grünen Hemden, weil der FC Anker zumindest bei der Farbauswahl der Trikots die Nase vorn hatte – ließen sich nicht lange bitten. Bereits zur Halbzeit, nach jeweils zwei Toren von Mohammed Abdellaoue (12. und 25. Minute) und Lars Stindl (34., 36.), war klar, dass in diesem Jahr die 2. DFB-Pokalrunde nicht ohne 96 stattfindet.

Die rund 4000 hannoverschen Anhänger unter den offiziell 6077 Zuschauern feierten ihr erstes Freudenfest der Saison. Ein paar ganz Mutige unter ihnen hatten es ihrer Mannschaft in Großbuchstaben sogar schriftlich mit auf den Weg gegeben, was sie sich von ihr in der neuen Spielzeit erhoffen: das Triple. So jedenfalls war es auf einem riesigen Transparent zu lesen, und fast schien es, als mache dieser unbescheidene Wunsch, nicht nur Pokalsieger zu werden, sondern auch noch deutscher Meister und Champion in der Europa League, der Mannschaft von Trainer Mirko Slomka zusätzlich Beine.

Gelungene Generalprobe für Hannover 96: Das Team von Mirko Slomka bezwang den Fünftligisten Anker Wismar im Lübecker Stadion mit 6:0. Die "Roten" sind damit in der 2. Runde des DFB-Pokals.

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Von Beginn an ließ 96 keinen Zweifel daran aufkommen, dass alle auf dem Platz gewillt waren, es diesmal besser zu machen als in den beiden Vorjahren. Da hatte der Erstligist im Pokal gegen unterklassige Teams sang- und klanglos die Segel streichen müssen. Gegen den FC Anker, ein Team aus der Oberliga und gestern ein wenig zu mut- und ideenlos, um eine Überraschung schaffen zu können, nahmen die Hannoveraner gleich volle Fahrt voraus auf. Konzentriert und durchaus leidenschaftlich wurde der Torerfolg gesucht. „Wir waren nicht nachlässig, sondern leistungsbereit und gierig“, sagte Slomka später. Sergio Pinto meinte: „Man hat von Anfang an gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten.“

Weil 96 klar im Kopf war und dazu auch schnell auf den Beinen und flink beim Kombinieren gegen ein biederes Team aus Mecklenburg, kam an der Lohmühle ein Spiel auf ein Tor heraus. Der tapfere Johannes Höcker im Kasten des FC Anker durfte sich am Ende glücklich schätzen, dass er den Ball nur sechsmal aus dem Netz holen musste. Wenn er nicht zu Stelle war, dann retteten gleich mehrfach Latte und Pfosten. Und auch Pinto, diesmal der schwächste 96er, zeigte irgendwie Mitleid mit dem Fünftligisten: Er schoss einen Foulelfmeter übers Tor (71.) – das muss auf jeden Fall besser werden bei 96, wenn das Team vom kommenden Sonnabend an in der Bundesliga wieder auf Punktejagd geht.

Gestern tat das nichts zur Sache, zumal danach Moritz Stoppelkamp zeigte, dass er nicht nur Tore schießen kann, wenn Testspiele auf dem Programm stehen. Auch er traf zweimal (71., 76.) und bestätigte, dass er weit mehr ist als eine Notbesetzung. Auch das war gestern eine gute Botschaft – vor allem aber die Tatsache, dass 96 mit ein wenig Losglück jetzt ein attraktives Pokalspiel ins Haus stehen könnte.

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