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Sieg mit Hand und Fuß: 96 schlägt Köln mit 1:0

Auswärtsspiel Sieg mit Hand und Fuß: 96 schlägt Köln mit 1:0

Hannover 96 hat den ersten Auswärtssieg dieser Saison eingefahren: die "Roten" schlagen den 1. FC Köln mit 1:0. Doch der Sieg hat einen bitteren Beigeschmack: Andreasen hatte das Tor mit der Hand erzielt.

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Beim 1. FC Köln will 96 unbedingt punkten. 

Quelle: dpa/M

Dieser Sieg ist für Hannover 96 besonders wertvoll: durch einen 1:0-Sieg fahren die "Roten" die ersten drei Auswärtspunke der Saison ein. Doch nach dem Spiel gehen die Diskussionen los: das Tor durch Leon Andreasen aus der 39. Minute hätte nicht zählen dürfen, der 96-Profi hatte es mit dem Oberarm erzielt. Schiedsrichter Bastian Dankert und seine Assistenten hatten dies im Gegensatz zu den meisten der 48.700 Zuschauer nicht gesehen. Kölns Trainer Peter Stöger hielt demonstrativ seine Brille in Richtung Spielfeld - ganz so, als wolle er sie Dankert anbieten.

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Fair-Play-Debatte nach 96-Sieg in Köln: Hätte Torschütze Andreasen den Schiedsrichter auf sein Handspiel hinweisen müssen?

Die Kölner waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Doch Mitten in die Drangperiode der Gastgeber fiel das irreguläre 0:1 nach Eckball von Hiroshi Kiyotake und Verlängerung von Christian Schulz. Artur Sobiech hatte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sogar das 0:2 auf dem Fuß, doch FC-Keeper Timo Horn parierte mit dem Fuß.

Nach der Pause war die Stimmung entsprechend hitzig: Die Kunde von der Fehlentscheidung hatte sich inzwischen bis in die letzte Ecke herumgesprochen. Die Kölner Fans pfiffen bei nahezu jeder Gelegenheit, offenbar in der Hoffnung auf eine "Wiedergutmachung" des Unparteiischen. Die Hannoveraner witterten dagegen offenbar bei jeder kniffligen Entscheidung genau diese. Stöger brachte in der 57. Minute Milos Jojic und Simon Zoller als Verstärkung für die Offensive. Doch die FC-Spieler agierten nun immer hektischer und machten es den gut geordneten Gästen damit meist relativ einfach. Und wenn es gefährlich wurde, wie durch Modeste (65./86.), Jojic (68.) oder den eingewechselten Philipp Hosiner (76.), war der überragende Zieler zur Stelle.

Hannover 96 hat den ersten Auswärtssieg dieser Saison eingefahren: die "Roten" schlagen den 1. FC Köln mit 1:0. Doch der Sieg hat einen bitteren Beigeschmack: Andreasen hatte das Tor mit der Hand erzielt. 

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Kommentar zum Spiel: Raus aus der Krise mit Kampf und Glück

FC Augsburg, VfB Stuttgart – sind die Spiele gegen diese Teams wirklich erst einen Monat her? Manchmal ist ein Rückblick genau das Richtige, um die aktuelle Situation einzuordnen. War die Stimmung nach den beiden Niederlagen am sechsten Spieltag mit unterirdisch noch freundlich umschrieben, reiben sich manche jetzt verwundert die Augen. Innerhalb von nur drei Spielen hat es die Mannschaft von Hannover 96 geschafft, sich mit viel Einsatz und Leidenschaft aus dem Tabellenkeller und der Krise zu schießen. Zwei Siege und ein Unentschieden, schon sieht die schwarz-weiß-grüne Welt doch gleich viel freundlicher aus.

Auch beim ersten Auswärtssieg in Köln zeigte die 96-Elf keine atemberaubende Leistung. Sie hatte Glück, dass Schiedsrichter Bastian Dankert ein großer Fehler unterlief, und dass die Kölner mit ihren Chancen zu schluderig umgingen. Das Ergebnis stimmt, auch wenn es immer noch nicht so richtig Spaß macht, den „Roten“ zuzuschauen.  richtigen Weg. Die 96-Profis haben sich auf das besonnen, was sie können: mit viel Leidenschaft kämpfen. Viel mehr geht noch nicht. Dass das zum Sieg reicht, spiegelt auch den Leistungsstand der Liga nach den Top-Teams aus München und Dortmund wider. Mit viel Einsatz und Glück geht da eine Menge. Auch für Hannover 96.

Hier noch einmal die Höhepunkte des Spiels zum Nachlesen:

 

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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