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Hannover 96 setzt auf US-Nationalspieler DaMarcus Beasley
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Amerikaner unterschreibt Zweijahresvertrag Hannover 96 setzt auf US-Nationalspieler DaMarcus Beasley

Neuzugang bei den „Roten“: Hannover 96 setzt auf US-Nationalspieler DaMarcus Beasley. Der Amerikaner hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

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Wechselt zu Hannover 96: DaMarcus Beasley, hier jubelnd mit US-Nationalspieler John O’Brien.

Quelle: dpa (Archivbild)

Der nächste Neue ist in Hannover. Der amerikanische Nationalspieler DaMarcus Beasley wird ein „Roter“. Der 28-Jährige kam am Sonntag via Zürich nach Langenhagen und bezog anschließend ein hannoversches Hotel. „Es war ein langer Tag“, sagte er, „und morgen wird es ein großer Tag.“ Der 28-jährige US-Amerikaner absolvierte am Montag die sportmedizinische Untersuchung und unterschrieb nach Vereinsangaben einen Zweijahresvertrag.

Beasley ist ablösefrei, da er zuletzt vereinslos war. „Er hat internationale Erfahrung und ist sehr schnell“, sagt 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke über den farbigen Außenspieler, der in Fort Wayne (US-Staat Indiana) geboren wurde. Der 1,73 Meter große Akteur hat mit den USA an den Weltmeisterschaften 2002 in Japan und Südkorea, 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika teilgenommen. Bis zum Ende der vergangenen Saison war er für den schottischen Rekordmeister Glasgow Rangers aktiv, davor für den PSV Eindhoven und Manchester City.

Darüber hinaus will 96 noch einen weiteren Profi vor Ablauf der Transferperiode am Dienstag um 18 Uhr verpflichten. „Wir sind in aussichtsreichen Gesprächen“, sagt Schmadtke. Namen wollte der 46-Jährige nicht nennen.

Nach Informationen der HAZ soll es sich aber nicht um Tamas Hajnal handeln; der in Dortmund nicht mehr benötigte Spielmacher galt bisher als aussichtsreichster Kandidat bei den „Roten“. Denn während Beasley als Alternative für den langzeitverletzten Außenspieler Carlitos (Kreuzbandriss) gilt, ist die Position, die Hajnal am liebsten einnimmt, im derzeitigen 96-Spielsystem gar nicht vorhanden. Die Hannoveraner spielen mit der sogenannten 4-4-2-Ausrichtung, also ohne Regisseur, aber mit zwei defensiven Mittelfeldspielern (Sergio Pinto und Manuel Schmiedebach) sowie zwei Stürmern (Mohammed Abdellaoue und Didier Ya Konan) – und das sehr erfolgreich. Für Hajnal müsste also die Taktik geändert werden, das bedeutet, dass entweder ein Stürmer oder ein defensiver Mittelfeldspieler dem ungarischen Internationalen weichen müsste. Ob das der gerade erst gewonnenen Stabilität zuträglich ist, wäre abzuwarten.

Man darf gespannt sein, wen 96 nach Beasley spätestens bis Dienstagabend noch präsentieren wird. Es wäre nicht schlecht, wenn beide ähnlich einschlagen würden wie Abdellaoue, der vor anderthalb Wochen zu den „Roten“ gestoßen ist und in der Bundesliga bereits zweimal überzeugte.

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