Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
96 ist an Felix Klaus interessiert

Transfers von Hannover 96 96 ist an Felix Klaus interessiert

Den "Roten" sind Bundesliga-Angreifer zu teuer. Clubchef Martin Kind will daher das Augenmerk auf den internationalen Markt legen. Eine Ausnahme ist Felix Klaus: Doch der Stürmer vom Absteiger SC Freiburg steht auf der 96-Einkaufsliste nicht an erster Stelle.

Voriger Artikel
Bei 96 fehlen die echten Typen
Nächster Artikel
96 eröffnet Saison gegen AFC Sunderland

Ist ein Kandidat - steht aber nicht ganz oben auf der Einkaufsliste von Hannover 96: Freiburgs Felix Klaus (re.), hier im Duell Hannovers Jimmy Briand (l).

Quelle: dpa/Archiv

Hannover. Die Suche gestaltet sich schwieriger als gedacht, die „Roten“ wollen aber auch nichts übereilen. Einen weiteren Neuen wird Hannover 96 deshalb beim Trainingsauftakt am Mittwoch (15.30 Uhr, Mehrkampfanlage) nicht präsentieren. „Dass wir bis dahin noch auf dem Transfermarkt tätig werden, schließe ich zu 100 Prozent aus“, sagte 96-Clubchef Martin Kind. „Wir sind bestrebt, uns auf den entsprechenden Positionen für die wirtschaftlichen Mittel, die uns zur Verfügung stehen, optimal zu verstärken. Und das geht nun mal nicht von heute auf morgen.“

Diese Transfers hat Hannover 96 zur Saison 2015/2016 getätigt.

Zur Bildergalerie

Die „Roten“ sind zwar durchaus bereit, einen zweistelligen Millionenbetrag für Verstärkungen auszugeben, aber auch damit lassen sich keine großen Sprünge machen. „Es sieht so aus, als müssten wir unser Augenmerk bei der Stürmersuche sehr stark auf den internationalen Markt legen.“

Begehrte Angreifer wie der Stuttgarter Martin Harnik seien für 96 wohl einfach nicht zu bezahlen. Bei anderen ist man abwartend: Felix Klaus, talentierter Stürmer des Absteigers SC Freiburg, stehe auf der Liste, bestätigte Kind. Aber der 22-Jährige, der einen Vertrag bis 2017 ohne Ausstiegsklausel hat, scheint dort nicht an erster Stelle zu rangieren.

Ein umworbener Stürmer wird nicht zu den "Roten" wechseln: Reinhold Yabo wechselt vom Zweitligisten Karlsruher SC zum österreichischen Double-Gewinner RB Salzburg. Er unterschrieb dort einen Vertrag bis 2018. In der abgelaufenen Saison absolvierte der Mittelfeldspieler 31 Zweitligaspiele für Karlsruhe und erzielte fünf Tore.

96 kämpft um Eigengewächs

Keinesfalls aufgegeben hat der Club den Kampf um ein Eigengewächs. Marcel Halstenberg spielt inzwischen beim FC St. Pauli, wo er einen Vertrag bis 2016 hat. Die Hamburger hatten bereits verlauten lassen, dass man den Linksverteidiger nicht ziehen lassen wolle. Pauli-Trainer Ewald Lienen bestätigte den Kontakt zu 96. „Es gab ein anderthalbminütiges Telefonat“, sagte er, „über Zahlen wurde nicht gesprochen.“

Bisher jedenfalls nicht, denn Kind erklärte, dass man einen neuen Vorstoß wagen wolle. Halstenberg gilt als Wunschkandidat von 96-Coach Michael Frontzeck, der den 23-Jährigen bereits während seiner Zeit bei den „Kiez-
kickern“ trainiert hat.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Nach dem Abschied von Lars Stindl
Foto: Mit Lars Stindl verliert Hannover 96 eine echte Persönlichkeit auf und neben dem Platz.

In der Bundesliga gibt es kaum noch echte Typen. Spieler, die Ausstrahlung und wirklich etwas zu sagen haben. Hannover 96 macht da keine Ausnahme. Nach dem Abgang von Kapitän Lars Stindl fehlt eine außergewöhnliche Persönlichkeit.

mehr
Mehr aus Hannover 96
Hannover 96 trainiert am 08. Dezember 2016

Hannover 96 trainierte am 08. Dezember 2016 in der Vorbereitung auf das bevorstehende Spiel gegen den VfB Stuttgart

Anzeige
Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

mehr