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So will 96 am Sonntag drei Punkte holen

Die "Roten" fahren nach München So will 96 am Sonntag drei Punkte holen

Hannover 96 sucht  immer noch nach der richtigen Strategie, um das Ziel, die sofortige Rückkehr in die Bundesliga, zu erreichen. Mit der richtigen Mischung will der Fußball-Zweitligist am Sonntag beim TSV 1860 München die nächsten drei Punkte holen. 

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Ausrutscher von 96 wie gegen Dresden sollen die Ausnahme sein. In München will Oliver Sorg mit den „Roten“ den nächsten Sieg holen.

Quelle: Lobback

Hannover. Wenn es um den Erfolg geht, spielen harte und weiche Erfolgsfaktoren nicht nur in der Wirtschaft eine große Rolle. Auch im Fußball lassen sich mit diesen Kriterien manche Dinge besser einordnen. Etwa der 1:0-Heimsieg von Hannover 96 gegen den Karlsruher SC, bei dem die harten Faktoren stimmten: Spiel gewonnen, drei Punkte, in der Tabelle ging’s um zwei Plätze nach oben. Passt. Dass es bei den weichen Faktoren wie Stimmung und Verhalten der Spieler schon schwieriger wird, lässt sich auch daran erkennen, dass die meisten Zuschauer im Gegensatz zu den 96-Profis mit vielen Aspekten der Partie nicht zufrieden waren.

An der Grundausrichtung der „Roten“ hat sich nichts geändert, auch am Sonntag im Auswärtsspiel bei 1860 München wird 96-Trainer Daniel Stendel seine Mannschaft offensiv ausrichten. Jedoch nicht mehr so stürmisch wie zu Saisonbeginn, 96 arbeitet zurzeit intensiv daran, seinen Vorne-hui-hinten-pfui-Modus zu korrigieren. „Wir wollten gegen Karlsruhe auf alle Fälle besser strukturiert stehen und kompakter agieren. Das Tor nicht mitgerechnet, hatten wir drei, vier hundertprozentige Torchancen. Wenn wir die in jedem Spiel haben und sie dann auch noch nutzen, bin ich zufrieden“, sagte Stendel.

Ganz wichtig in schwierigen Phasen sei auch der Faktor Vertrauen, sagte der 96-Coach. „Die Spieler wissen, dass man sich das erarbeiten kann. Und wir müssen auch Vertrauen schenken, damit sie ihre optimale Leistung bringen können.“ Davon sind viele Profis zurzeit jedoch weit entfernt. Zu ihnen zählt auch Artur Sobiech. Bis zu seiner Verletzung am zweiten Spieltag war der Stürmer in herausragender Form, der der Pole seit seiner Rückkehr jedoch hinterherläuft. Durch die defensiver ausgerichtete Spielweise der „Roten“ fehlen dem Angreifer die Zuspiele und Flanken, gegen den KSC schoss Sobiech, beim Auftakt in Kaiserslautern noch zweifacher Torschütze, lediglich einmal aufs Tor. Ein Strafraumstürmer wie er leidet besonders, wenn die eigenen Verteidiger die Spieler mit den meisten Ballkontakten sind.

Sobiech ist jedoch nicht der einzige Profis aus der Offensivabteilung, der zurzeit weit unter seinen Möglichkeiten spielt. Im offensiven Mittelfeld konnten in den vergangenen Spielen weder Sebastian Maier noch Iver Fossum Impulse setzen, und Sobiechs Sturmpartner Niclas

Füllkrug ist nach seinen unglücklichen Auftritten ohne Erfolgserlebnis völlig von der Rolle. Da auch Kenan Karaman seine Chance nicht nutzte, wird Stendel, der die Münchner am Donnerstagabend beim 2:2 im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli beobachtete, am Sonntag in der Allianz-Arena wieder auf Martin Harnik setzen. Der Österreicher musste zuletzt verletzt pausieren, ist aber wieder einsatzbereit.

Welche Faktoren gegen 1860 München zum Erfolg führen, dürfte Trainer Stendel egal sein. Für die Motivation und eine gute Stimmung gibt’s nichts Besseres als einen Sieg.

Noch kein Einspruch: Ob Hannover 96 gegen die Vier-Spiele-Sperre von Salif Sané Einspruch einlegt oder das Urteil des DFB-Sportgerichts akzeptiert, will der Club am Wochenende entscheiden.

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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