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So will Stendels Elf Karlsruhe schlagen

Hannover 96 gegen Karlsruher SC So will Stendels Elf Karlsruhe schlagen

Gegen den Karlsruher SC fordert der 96-Trainer Daniel Stendel von seiner Mannschaft eine deutliche Steigerung. Nach drei sieglosen Spielen in Folge soll am Mittwochabend im Heimspiel gegen den KSC ein Erfolgserlebnis für die "Roten" her.

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Hat Trainer Daniel Stendel die richtigen Schlüsse gezogen? 

Quelle: Maike Lobback

Hannover. So ein schönes 2:0 zum Zurücklehnen, gerne mit frühen Toren, danach ganz viel Kontrolle und wenig Aufregung, das wäre doch mal was am Mittwochabend. Zu langweilig? Na und, wenn’s hilft. Aber kann Hannover 96 überhaupt so spielen, haben die „Roten“ Begriffe wie kontrollierte Offensive und Defensivkunst nicht längst von ihrer Taktiktafel gestrichen? Es spricht vieles dafür, dass den etwa 30 000 Zuschauer, die 96 am Mittwoch beim Zweitligaspiel gegen den Karlsruher SC (Anpfiff ist um 17.30 Uhr) erwartet, erneut eine unterhaltsame Partie bevorsteht. Auch wenn es beim Absteiger nach drei Spielen ohne Sieg zurzeit nicht rundläuft, langweilig war es selbst beim 3:3 am vergangenen Sonntag nicht, obwohl 96 in Bielefeld eine phasenweise gar schlimme Vorstellung zeigte.

"Mutig sein"

Also weiter, immer weiter? Zumindest was die Ausrichtung der „Roten“ betrifft, sieht Trainer Daniel Stendel keinen Grund, etwas zu ändern. „Wir wollen die Spiele selbst in der Hand haben. Deswegen gilt für uns die Marschroute, mutig zu sein, nach vorne zu spielen und nach vorne zu verteidigen“, sagt der 96-Coach. Das soll gegen Karlsruhe jedoch besser funktionieren als in den vergangenen Begegnungen.

"Wir lernen von Tag zu Tag dazu"

Es ist ein wichtiger Lernprozess, den die junge 96-Mannschaft zurzeit durchläuft. Nach dem erfolgreichen Saisonstart mit den deutlichen Siegen gegen Kaiserslautern und Fürth sowie dem Unentschieden gegen Bochum folgte beim 0:2 im Heimspiel gegen Dynamo Dresden der erste Dämpfer. „Gegen Dresden war es gefühlt das erste Mal, dass uns nicht alles zufiel und wir deutlich mehr tun mussten“, sagt Stendel. In den ersten drei Spielen habe seine Mannschaft sehr effektiv gespielt. „Vielleicht hatten wir den Eindruck, dass es auch so läuft. Die letzten Gegner haben jedoch gezeigt, dass wir deutlich mehr dagegenhalten müssen. Wir lernen von Tag zu Tag dazu. Und wir machen weiter, weil wir wissen, was wir können.“ Dass die anderen Mannschaften brav Spalier stehen und 96 auf dem Weg zurück in die Bundesliga freundlich zuwinken, daran kann ernsthaft niemand geglaubt haben.

Einsatz, Willen und Leidenschaft

Auch und gerade in der zweiten Liga führt der Erfolg nur über Einsatz, Willen und Leidenschaft - also genau die Eigenschaften, die die „Roten“ zuletzt oftmals vermissen ließen. Und genau das fordert Stendel von seinen Profis ein und packt sie bei der Ehre. „Jeder, der am Sonntag in Bielefeld auf dem Platz stand, dürfte eine Menge Motivation haben, es gegen Karlsruhe deutlich besser machen zu wollen“, sagt der 42-Jährige.

Was aber nicht bedeutet, dass Stendel gegen den KSC mit derselben Startelf beginnen wird wie in Bielefeld. Nach dem missglückten Versuch mit Iver Fossum als Rechtsverteidiger dürfte am Mittwoch Oliver Sorg auf dieser Position wieder erste Wahl sein. Gute Chancen auf einen Einsatz von Beginn an hat Kenan Karaman, der nach seiner Einwechslung in Bielefeld für Gefahr sorgte und den Treffer zum 2:2-Ausgleich erzielte.

Für Spannung ist auch bei der Aufstellung gesorgt. Und langweilig wird’s am Mittwochabend garantiert nicht.

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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