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Hannover 96 stellt die neuen Trikots vor

Schnörkellos Hannover 96 stellt die neuen Trikots vor

Ein Auftritt in Rot, Weiß und Grün: Am Freitag haben die "Roten" vor dem Neuen Rathaus die Dienstkleidung für die kommende Spielzeit vorgeführt. Bei der Gestaltung wurde auf so manchen Schnörkel verzichtet, stattdessen dominiert auf dem Polyestermaterial neue Schlichtheit.

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Die neue 96-Dienstkleidung präsentieren Ersatzkeeper Markus Miller (v.l.), Torwart Ron-Robert Zieler, Sergio Pinto (Heimtrikot), Jan Schlaudraff (Europa-Trikot) und Christian Schulz (Auswärtstrikot).

Quelle: Ulrich zur Nieden

Hannover. Sergio Pinto muss es wissen, denn er kennt sich aus damit und hat es auf der eigenen Haut erfahren. „Es fühlt sich sehr gut an“, sagte der 96-Fußballprofi, der zwischen zwei Trainingseinheiten mal kurz Model spielte und dabei für mehr als ein Dutzend Fotografen vor dem Neuen Rathaus zusammen mit vier Teamkollegen posierte. Pintos Klub präsentierte am Freitag die Trikotkollektion, die der neue 96-Ausrüstungspartner Jako mit Sitz in Mulfingen-Hollenbach (Baden-Württemberg) für die Spielzeit 2011/2012 entworfen und hergestellt hat, und für den Mittelfeldspieler war das zugleich eine Reise in die eigene Vergangenheit. Im Jako-Trikot hat der 30-Jährige einst schon in seiner Aachener Zeit gespielt – jetzt folgt das hannoversche Revival.

Eine Zeitreise durch den Kleiderschrank von Hannover 96: Die Arbeitskleidung der „Roten“ im Rückblick.

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Pinto führte das neue Heimtrikot vor, bei dem sich im Vergleich zum Vorgänger von Under Armour die Grundfarbe Weinrot zwar nicht geändert hat, sonst aber eine ganze Menge. Bei der Gestaltung wurde auf so manchen Schnörkel verzichtet, stattdessen dominiert auf dem Polyestermaterial, das Brust, Rücken und Arme umspannt, neue Schlichtheit. 96-Merchandising-Chef Naser Capric sprach gar von einem „simplen Trikot“, womit dem Wunsch vieler Fans entsprochen worden sei. Vorne drauf die Logos von Verein und Ausrüster, dazu das Markenzeichen von Hauptsponsor TUI, hinten ein großflächig eingewebter 96-Schriftzug, dazu Nadelstreifen sowie nicht allzu augenfällige Applikationen wie das Treuebekenntnis unten rechts auf dem Trikot: Die neue, für das hannoversche Stadion bestimmte Dienstkleidung des Fußball-Bundesligisten macht einen frischen, unaufgeregten Eindruck. Sportdirektor Jörg Schmadtke sagte bei der Vorstellung anerkennend: „Die Kluft ist sehr gelungen.“

Damit meint er auch die Stoffteile, die die 96-Spieler bei Auswärtsspielen in der 1. Liga (weiße Trikots) und bei ihren internationalen Auftritten in der Europa League (grün) tragen werden. Dass die traditionellen Vereinsfarben bei dieser Modelllinie markant sind, ist kein Zufall. Damit wolle man eine „hohe Identifikation“ bei den 96-Anhängern bezwecken, sagte Capric.

Der Verantwortliche für Fanartikel sieht in dieser Hinsicht durchaus Nachholbedarf. „Wir haben ein Mentalitätsproblem“, sagte Capric in Anspielung darauf, dass seiner Einschätzung nach in der Öffentlichkeit zu wenige Menschen im Trikot der „Roten“ zu sehen seien. Selbst im Stadion werde es, verglichen mit anderen Klubs, bei 96-Spielen viel zu selten getragen. „Dass die Fans stolz sind auf die Mannschaft, können sie am besten zeigen, indem sie das Trikot kaufen“, sagte Capric.

Der Andrang, der Freitag im Fanshop an der AWD-Arena herrschte, wo das neue Heimtrikot bereits zu haben ist, könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich die Hoffnungen von Capric erfüllen. „Die Resonanz ist sehr positiv“, sagte Fanshopleiter Dirk Zelonczewski. Zusammen mit dem Onlinehandel wurden 500 Trikots verkauft. Dass es keinerlei qualitative Unterschiede gibt zwischen der Kollektion der Spieler und den Hemden, die für den Handel bestimmt sind, dürfte dem von 96 erhofften Absatz zusätzlich gut tun.

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