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Hannover 96 sucht nach einem neuen Saisonziel

Kaiserslautern-Spiel Hannover 96 sucht nach einem neuen Saisonziel

Hannover 96 will am Sonnabend gegen den 1. FC Kaiserslautern die 40-Punkte-Marke knacken – und dann? Ein neues Saisonziel muss her. „Wir werden gemeinsam ein neues Ziel definieren. Das ist aber kein Hexenwerk. Wenn man ehrlich ist: Da gibt es doch nur noch ein Ziel. Und das ist nicht der 7. Platz“, sagte Trainer Mirko Slomka.

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Die Elf fürs Spiel gegen Kaiserslautern: Trainer Mirko Slomka bei seinem A-Team.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Der Anlauf auf die 40-Punkte-Marke ist viel kürzer als befürchtet, aber schon eine Woche länger als erhofft: Am Sonnabend will der Fußball-Bundesligist Hannover 96 im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (Anpfiff ist um 15.30 Uhr) im zweiten Versuch die Marke knacken, die der Klub als erstes Saisonziel ausgegeben hatte – und die nun nur noch eine Durchgangsstation auf dem Weg zu Höherem sein soll. Stolze 38 Punkte haben die „Roten“ jetzt; dass es nicht zwei mehr sind, hatte der Bremer Per Mertesacker am vergangenen Sonntag durch seinen Ausgleichstreffer zum 1:1 verhindert. Nach dem angepeilten Sieg gegen die Pfälzer sollen es 41 sein.

Und dann? „Wir reden mit dem Team darüber“, sagte 96-Trainer Mirko Slomka am Donnerstag vor der Presse. „Wir werden gemeinsam ein neues Ziel definieren. Das ist aber kein Hexenwerk. Wenn man ehrlich ist: Da gibt es doch nur noch ein Ziel. Und das ist nicht der 7. Platz.“

Die Konzentration von Trainer Mirko Slomka liegt bei den letzten Trainings vor dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonnabend darauf, die angeschlagenen Spieler wieder fit zu bekommen. Didier Ya Konan hat Probleme mit dem Knie, Sergio Pinto und Mohammed Abdellaoue sind angeschlagen.

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„Nicht der 7. Platz“ – das ist zwar immer noch kein Klartext. Aber einen Übersetzer brauchen die 96-Anhänger dennoch nicht mehr, um die Aussage zu verstehen. Gelingt der „Dreier“ gegen Lautern – derzeit auf dem Relegationsrang und damit ein Abstiegskandidat –, dann wird mit dem Abpfiff am Sonnabend so etwa um 17.20 Uhr automatisch das neue 96-Saisonziel in Kraft gesetzt: Europapokal!

Wenn! Diese Einschränkung gilt dann eben doch noch. Slomka macht zwischen den Zeilen deutlich, dass er den Gegner nämlich nicht als bloßen Punktelieferanten ansieht, obwohl das Team von Trainer Marco Kurz zuletzt nur einen Punkte aus den jüngsten vier Bundesligapartien verbuchen konnten. Mit 1:5 bei Bayern München abgefertigt, zu Hause dem FSV Mainz 05 mit 0:1 unterlegen, und dann 2:3 bei 1899 Hoffenheim verloren. Da allerdings, so Slomka, wäre mehr drin gewesen. „Da waren sie schon stark.“ Und zuletzt beim 1:1 gegen den Meisterschaftskandidaten Borussia Dortmund hätten die Pfälzer „einen verdienten Punkt“ mitgenommen. Verdient vielleicht – aber auch glücklich: Jan Moravek, der sich im Sommer eigentlich Hannover 96 anschließen wollte, erzielte in der 90. Minute den Ausgleich.

Und nun gegen 96? Slomka beeindruckt, dass Lautern in dieser Saison zu den Top 3 bei den Torschüssen zählt, Christian Tiffert einer der besten Torvorbereiter der Liga ist. Und er warnt vor der Torgefährlichkeit von Rodnei und Martin Amedick, Srdjan Lakic und Ivo Ilicevic. „Gegen diese Mannschaft muss man strategisch das Richtige machen“, orakelte Slomka.

Einzelheiten seiner Strategie blieb Slomka zunächst noch schuldig. Aber es darf durchaus angenommen werden, dass das typische 96-Spiel mit kompakter Abwehrarbeit und blitzartigen Überfallangriffen nach Ballgewinnen wieder ein Teil davon ist. Schließlich stehen auch die Spieler, die Slomka dafür braucht, nach unterschiedlichen Beschwerden zum Wochenbeginn nun wohl wieder zur Verfügung: Sergio Pinto im Mittelfeld als Antreiber und die Stürmer Mohammed Abdellaoue sowie Didier Ya Konan im Sturm. Zwar sei „Moa“ Abdellaoue nach seinem Infekt noch etwas geschwächt und auch Didier Ya Konan eigentlich einmal reif für eine Regenerationspause. Aber der 96-Fan-Liebling von der Elfenbeinküste beißt lieber auf die Zähne und drängelt: „Er ist ein Fighter. Er ist schon traurig, wenn ich ihn im Training bremse. Er fordert von uns, dass wir ihn aufstellen. Und so, wie es aussieht, gibt es keinen Grund, das nicht zu tun“, sagte Slomka.

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