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"Tempo und Überraschungen: Das ist unser Spiel.“

96 im Trainingslager "Tempo und Überraschungen: Das ist unser Spiel.“

Michael Frontzecks Grundidee für 96 ist beim Training im österreichischen Saalfelden deutlich zu erkennen: das schnelle Umschaltspiel wie einst unter Mirko Slomka und weg vom Ballbesitzfußball, den noch sein Vorgänger Tayfun Korkut hat spielen lassen. "Mit Ballbesitz spielen, das kann Bayern", sagt der 96-Coach.

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Mit klarem Konzept: Trainer Michael Frontzeck.

Quelle: Petrow

Saalfelden. Diese Trainingseinheiten hatten es in sich. Besonders morgens mussten die Profis von Hannover 96 bis an die Grenzen gehen. Chefcoach Michael Frontzeck hatte mit seinem Trainerteam einen Kraftzirkel aufgebaut, und es waren einige Übungen dabei, bei denen man froh sein konnte, nicht mitmachen zu müssen. Die Profis der „Roten“, die in zwei Gruppen übten, konnten froh sein, dass es sich etwas abgekühlt hatte im Salzburger Land. 24 Grad statt 30 am Vortag in Saalfelden, wobei es gegen Mittag schon wieder schwüler wurde.

Seit Donnerstag trainieren die "Roten" im Trainingslager Saalfelden. Auch an Tag 2 ist voller Einsatz gefragt.

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Frontzeck hatte auch einige Spielformen mit Ball in die morgendliche Einheit eingebaut, und auch die hatten es in sich. Immer wieder Tempowechsel, Eins-gegen-Eins-Situationen und der schnelle Torabschluss forderten Leon Andreasen und Co. komplett. Verschnaufpausen waren selten.

In jeder Spielform war die Vorgabe des Trainers zu erkennen: das schnelle Umschaltspiel – wie einst unter Mirko Slomka und weg vom Ballbesitzfußball, den noch sein Vorgänger Tayfun Korkut hat spielen lassen. „Wir wollen nichts kopieren. Aber mit Ballbesitz spielen, das kann Bayern, das können die Topclubs“, sagte der 51-Jährige, „wir müssen sehen, dass wir in unsere Aktionen Tempo reinbekommen, Überraschungen schaffen. Das muss unser Spiel sein.“ Dafür sei eine hohe Laufbereitschaft eine Grundvoraussetzung – und natürlich schnelle Spieler. Bei der Auswahl der Neuen für die Offensive (Felix Klaus, Uffe Bech, Charlison Benschop, Mevlüt Endinc) hat 96 schon speziell darauf geachtet. Sie alle suchen mit Tempo die Eins-gegen-Eins-Situationen.

Nachmittags wurde dann im defensiv-taktischen Bereich gearbeitet; die Intensität war nicht wirklich geringer, es ging wieder mächtig zur Sache unter der Bergkette Steinernes Meer. Und auch da war wieder zu erkennen: blitzschnelle Umschalten nach dem Ballgewinn. „Natürlich“, sagte Frontzeck, „wollen wir uns darüber hinaus auch fußballerisch weiterentwickeln.“

Unser Reporter Jörg Grußendorf ist mit der Mannschaft vor Ort und berichtet laufend aktuell vom Trainingslager in Österreich.

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