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So trainiert 96 im Harz für den Wiederaufstieg

Trainingslager in Bad Lauterberg So trainiert 96 im Harz für den Wiederaufstieg

Die Vorbereitungen für den Zweitliga-Auftakt von Hannover 96 am 5. August und damit für den Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga laufen. Trainer Daniel Stendel fordert volle Konzentration von seinen Spielern am ersten Tag des Trainingslagers in Bad Lauterberg. Mit einem ungewöhnlichen Programm will er die Mannschaft zusammenschweißen.

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Er schaut genau hin: 96-Trainer Daniel Stendel gestern in Barbis. 

Quelle: Florian Petrow

Bad Lauterberg. Es wurde viel gefallen und geflucht am Donnerstag im 96-Training. Erschöpfung hier, Frust dort. Salif Sané trat in einer Szene vor Wut gegen einen Gymnastikball. Das orangefarbene Gummiding flog 20 Meter weit Richtung Parkplatz der Anlage in Barbis.

Das sind normale Folgen eines harten Zweikampftrainings, da gelingt nicht immer alles. Aber Daniel Stendel gefiel das überhaupt nicht. Der 96-Trainer rief seine Spieler nach dem Training zusammen und redetete auf sie ein. Er warnte vor verschluderten Zweikämpfen. Denn Kaiserslautern, sagte er sinngemäß, würde nur auf diese 96-Schwäche warten und sich darüber freuen.

Gute Laune beim Donnerstagstraining in Bad Lauterberg: Die Mannschaft von Hannover 96 hat unter Aufsicht von Trainer Daniel Stendel eine Trainingseinheit mit Huckepack und Fangen spielen absolviert.

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Der 1. FC Kaiserslautern wird am 5. August am Betzenberg der Zweitliga-Auftaktgegner für 96. Stendel malt den roten Teufel schon an die Wand. „Der Kernpunkt ist, dass wir wissen müssen, dass wir von der Qualität schon zu den stärksten Mannschaften gehören werden. Aber das allein wird nicht ausreichen“, erklärte Stendel später.

Diskut

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Stendel sprach damit auf den Charakter der zukünftigen 96-Mannschaft an. Er schleift an Kanten, schraubt Teile zusammen, drückt Knöpfe und versucht, seine 26 Spieler zu etwas wie einer Einheit zu formen. Eine Form, die 96 in der vergangenen Saison nie fand, bis der Abstieg feststand und Stendel als Trainer übernahm.

Am Freitag schärft Stendel in Bad Lauterberg den Gemeinschaftssinn. Der Trainer schickt die Profis auf ein kleines Abenteuer in den Harz. Stendel gibt ein Programm vor, stellt Aufgaben, die seine Spieler gemeinsam lösen sollen.

Die Aufgabe am Donnerstag: Auch nach Fouls weiterspielen, wenn niemand abpfeift. „Ich will, dass sich die Spieler auch aufrappeln und sagen: ,Weiter geht’s!‘ Sie sollen dagegenhalten, das wollen wir vermitteln. Wenn der Schiri pfeift, können wir Stopp machen, ansonsten geht es immer weiter“, erklärte er.

Das letzte Spiel in der ersten Liga hat Hannover 96 hinter sich gebracht. Zeit, um zu schauen, wohin es die "Roten" in der kommenden Saison verschlägt. Das sind die Stadien der neuen 96-Gegner. 

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Innerhalb kurzer Zeit hatte er als unerfahrener Profi-Trainer in der Bundesliga aus einer Chaostruppe noch eine Mannschaft geformt, die zumindest die Fans versöhnte. Der Klassenerhalt war nicht mehr zu schaffen. Jetzt arbeitet Stendel auf viele Ziele hin. Sein erstes: ein Sieg in der Pfalz. „Betzenberg, Flutlicht, das weckt Erinnerungen an gute alte Zeiten“, sagte er. Wenn 96 zum Saisonauftakt ein Sieg gelingen sollte, dann wurde die Basis dafür im Trainingslager geschaffen, am Kurort im Harz, in Bad Lautern-Berg.

 

dt

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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